Formel 1

Ferrari bringt bereits erstes Update zum GP von China nach Shanghai

Ferrari bringt bereits erstes Update zum GP von China nach Shanghai

Ferrari plant wichtiges Technik-Update für den Großen Preis von China.

Mehreren Berichten zufolge reist der italienische Rennstall mit einem aggressiven Updatepaket nach Shanghai, um den Rückstand auf Mercedes zu verkürzen.

Die Formel-1-Saison 2026 startete am vergangenen Wochenende in Australien, wo Mercedes mit einem dominanten Doppelsieg sofort ein Ausrufezeichen setzte. Charles Leclerc gelang es beim Start kurzzeitig die Führung zu übernehmen, nachdem er dank eines starken Antritts von Startplatz vier nach vorne geschossen war.

Am Ende belegte der Monegasse den dritten Platz hinter George Russell und Kimi Antonelli. Teamkollege Lewis Hamilton kam kurz dahinter als Vierter ins Ziel.

Ferrari will nicht tatenlos zusehen, wie Mercedes davonzieht. Laut Berichten von GP Fans und des italienischen Mediums Autoracer bringt das Team mehrere technische Updates an den Shanghai International Circuit. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist ein modifizierter Heckflügel für den SF-26.

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Vasseur nannte das System „Macarena“

Bereits bei den Wintertests in Bahrain zog Ferrari mit einem auffälligen Konzept die Blicke auf sich. Am Auto von Lewis Hamilton wurde ein Heckflügel eingesetzt, der faktisch umgekehrt montiert war. Ziel dieser Konstruktion war die Reduzierung des Luftwiderstands auf den Geraden.

Technik-Experte Sam Collins erklärte die Funktionsweise des Systems.

„Das obere Element des Heckflügels wird deutlich sichtbar, wenn das Auto in den Kurven-Modus zurückkehrt. Der Flügel ist dann vollständig gedreht.“

„Ferrari hat eine clevere Lücke im Reglement entdeckt.“

„Darin steht nicht geschrieben, dass der Flügel auf eine bestimmte Art und Weise montiert sein muss, wenn die aktive Aerodynamik zum Einsatz kommt.“

Innerhalb von Ferrari erhielt das Konzept schnell einen Spitznamen. Teamchef Frédéric Vasseur nannte das System intern „Macarena“. Die Version, die nun nach China geliefert wird, soll Berichten zufolge die erste Variante sein, die offiziell von der FIA homologiert wurde.

Unterdessen arbeitet das Team bereits an weiteren Entwicklungsstufen. Zum Großen Preis von Kanada im Mai möchte Ferrari eine verbesserte und weiter ausgearbeitete Version des Konzepts einführen.

Vasseur betonte nach dem Rennen in Australien, dass Ferrari so schnell wie möglich den Anschluss an Mercedes finden will.

„Das Ziel ist es, härter und intensiver als die anderen zu arbeiten, damit wir Mercedes so schnell wie möglich einholen können.“

„Wir werden Updates bringen. Schon in China? Das ist schwierig, da nur eine Woche dazwischen liegt.“

Der Große Preis von China ist zudem das erste Sprint-Wochenende der Saison. Das bedeutet, dass den Teams weniger Trainingszeit zur Verfügung steht, um neue Komponenten zu testen. Für Ferrari wird es daher eine zusätzliche Herausforderung, die Updates auf Anhieb zum Laufen zu bringen.

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