Formel 1

F1-Transferhammer droht: Mehrere Top-Piloten könnten plötzlich das Team wechseln

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Spektakulärer Fahrermarkt: Droht in der Königsklasse ein echtes Stühlerücken?

Max Verstappen von Red Bull und Lando Norris von McLaren haben beide eine Vertragsverlängerung bei ihren Teams bis 2030 unterzeichnet. Auch mehrere andere Fahrer der Top-Vier-Teams sind langfristig an ihre Rennställe gebunden.

Nach einem Sommer voller Spekulationen deuten die Vertragsverlängerungen von Verstappen und Norris darauf hin, dass die Cockpits bei den Top-Teams der Formel 1 für mindestens die nächsten Jahre besetzt sind.

Der viermalige Weltmeister Verstappen wurde mit einem Wechsel zu Mercedes oder McLaren in Verbindung gebracht, unterschrieb stattdessen jedoch eine Verlängerung bei Red Bull, die ihn bis 2030 an das Team bindet.

Es bestanden kaum Zweifel daran, dass die langfristige Zukunft von Lando Norris bei McLaren liegt, doch Team und Fahrer machten es mit der Ankündigung einer mehrjährigen Verlängerung nun offiziell.

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Wenig Zweifel an der Zukunft von Norris

Es war wohl die exzellente Form des WM-Spitzenreiters Andrea Kimi Antonelli, die Mercedes-Boss Toto Wolff davon überzeugte, Verstappen nicht von Red Bull abwerben zu müssen.

Da Wolff und Mercedes auch Antonelli managen, scheint es kaum Zweifel zu geben, dass er noch viele Jahre beim Team bleiben wird. Die Situation von George Russell ist vergleichbar, und der Brite hat wiederholt seinen Wunsch geäußert, bei Mercedes zu bleiben.

Ferrari verlängerte bereits im Juni mit Charles Leclerc, während Lewis Hamilton in diesem Jahr mehrfach betont hat, dass er nicht plant, seinen Helm demnächst an den Nagel zu hängen.

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Obwohl sowohl Mercedes als auch McLaren in der Vergangenheit darauf verzichteten, einem Fahrer den Vorzugsstatus zu geben, laufen Russell und Oscar Piastri Gefahr, als zweite Geige wahrgenommen zu werden.

Norris setzte sich im vergangenen Jahr im teaminternen Duell gegen Piastri entscheidend durch und hat sich schneller an die neuen 2026er-Autos angepasst als der Australier. Russell begann das Jahr als Titelfavorit, wird jedoch deutlich von Antonelli übertroffen.

Sollte einer der beiden in den kommenden achtzehn Monaten konsequent zurückbleiben, könnten sie das Gefühl bekommen, dass ihre Chancen auf einen ersten Titel durch einen Wechsel letztlich steigen würden.

Lewis Hamilton beharrt darauf, dass er noch eine Weile mit von der Partie sein wird, doch es bleibt abzuwarten, wie lange der 41-Jährige weitermacht. Er soll eine Option in seinem aktuellen Vertrag haben, bis Ende 2028 für das Team zu fahren, was ihn bis kurz vor seinen 44. Geburtstag bringen würde.

Das bedeutet, dass eine realistische Chance besteht, dass für die Saison 2029 ein Ferrari-Cockpit frei wird, wenn nicht sogar früher.

Red Bull hat Max Verstappen zu einer Verlängerung bis 2030 überzeugt, doch sowohl das Team als auch der Fahrer weigerten sich zu bestätigen, ob der neue Deal die Ausstiegsklauseln enthält, die in den vergangenen Jahren für so viele Gerüchte gesorgt hatten.

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass sich Verstappen nicht mit dem aktuellen Leistungsniveau seines Teams zufrieden geben wird, das hinter Mercedes, Ferrari und McLaren zurückliegt.

Max Verstappen gibt Red Bull Zeit

Der 28-Jährige gibt dem Rennstall sichtlich die Chance, im nächsten Jahr wieder ganz vorne anzugreifen. Sollte dies jedoch misslingen, werden die Gerüchte über Alternativen für 2028 unweigerlich zurückkehren.

Wir wissen bereits, dass Mercedes und McLaren in den vergangenen Jahren Gespräche über eine Verpflichtung von Verstappen geführt haben – diese Kanäle sind also offen. Ein weiterer Faktor, der den Fahrermarkt aufmischen könnte, wäre ein Team, das die Dominanz der etablierten Top Vier durchbricht.

Aston Martin hegte wohl die größten Ambitionen, ist jedoch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und es bleibt abzuwarten, wie schnell Honda seine problematische Power Unit auf das nötige Niveau bringt.

Sollte Aston Martin oder ein anderes Team in absehbarer Zeit zu einem Kandidaten für Rennsiege werden, würde dies eine ernsthafte zusätzliche Option für jene Fahrer darstellen, die momentan die begehrtesten Cockpits des Sports besetzen.

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