Formel 1

F1-Piloten mit bizarrer Anweisung in Madrid: „Du musst wie eine Oma fahren“

F1-Piloten mit bizarrer Anweisung in Madrid: „Du musst wie eine Oma fahren“
BARCELONA, SPAIN - JUNE 04: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB19 leads Carlos Sainz of Spain driving (55) the Ferrari SF-23 and the rest of the field at the start during the F1 Grand Prix of Spain at Circuit de Barcelona-Catalunya on June 04, 2023 in Barcelona, Spain. (Photo by David Ramos/Getty Images)
Von A. Schenk 13. September 2026

F1-Piloten warnen vor überraschender Renntaktik beim Spanien-GP: Neues Stadtkurs-Projekt als Hintergrund

Das Überholen droht am Sonntag beim Großen Preis von Spanien auf dem neuen Stadtkurs in Madrid zu einem der größten Hindernisse zu werden. Kimi Antonelli schrammte im Qualifying nur knapp an der Pole Position vorbei, die sich letztlich Lando Norris sicherte. Der Italiener verwies im Anschluss direkt auf das schwierige Layout der Strecke als Erklärung.

„Es ist ein Kurs mit vielen verschiedenen Kurventypen, schnell und langsam, dazu Schikanen. Es ist also nicht einfach, das Auto in das richtige Arbeitsfenster zu bekommen“, so Antonelli. Auch bei der Abstimmung der Reifen erwies sich die Suche nach der richtigen Balance zwischen dem Beginn und dem Ende einer Runde als schwierig.

Der Mercedes-Pilot fuhr im Freien Training einige Runden hinter einem Williams und merkte, wie kompliziert ein Vorbeikommen war. Er machte vor allem die starken Turbulenzen hinter einem Konkurrenten als Ursache für dieses Problem aus – ein Punkt, über den sich an diesem Wochenende bereits mehrere Fahrer beklagten.

„Überholen wird meiner Meinung nach sehr schwierig. Im Training bin ich zwei Runden hinter dem Williams gefahren und habe mühsam versucht, vorbeizukommen, aber es war einfach extrem schwierig, vor allem, weil die Dirty Air recht massiv ist“, erklärte Antonelli. Sobald ein Auto aufschließt, fangen die Reifen schneller an zu rutschen, was ein Überholmanöver noch komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.

Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Antonelli erwartet verhaltenen Start aufgrund von Reifenproblemen

Neben den mangelnden Überholmöglichkeiten spielt der Reifenverschleiß im Vorfeld des Rennens eine große Rolle. Im ersten Freien Training erwies sich die thermische Degradation des Gummis als beträchtlich, wobei insbesondere der linke Vorderreifen stark beansprucht wurde. Das bereitet mehreren Teams Kopfzerbrechen hinsichtlich der Strategie für den Sonntag.

Diese Probleme brachten Antonelli auf einen amüsanten Gedanken bezüglich des Tempos im ersten Stint. „Wahrscheinlich wird man in den ersten Runden fahren wie eine Oma, aber wir werden sehen. Wir haben bei den Longruns gesehen, wie schnell der Reifenverschleiß zunehmen kann, besonders wenn man zu früh pusht“, so Antonelli. Ein zu aggressiver Start könnte seiner Meinung nach also schon früh im Rennen zu Problemen führen.

Dennoch betonte er, dass die Bedingungen am Sonntag trotz der besorgniserregenden Signale aus dem Training besser ausfallen könnten. „Wir werden das vor Ort sehen. Vielleicht fahren wir morgen das Rennen und der Verschleiß ist viel geringer. Wir müssen einfach abwarten“, so Antonelli.

Text geht weiter unter dem Post.

https://www.instagram.com/p/DdJZireDWCe

Auch Russell sorgt sich um den neuen Stadtkurs

Teamkollege George Russell teilte nach dem Training dieselben Bedenken bezüglich der neuen Strecke. Er scherzte sogar, dass ein Rennen mit sechs Boxenstopps zu diesem Zeitpunkt die schnellste Strategie zu sein schien, was seiner Meinung nach viel über den Ernst der Lage aussagt.

„Hinter dem Reifenverschleiß steht ein großes Fragezeichen. Nach dem ersten Freien Training und dem Verschleiß, den wir alle hatten, dachten wir, dass eine Sechs-Stopp-Strategie der schnellste Weg wäre“, so Russell. Er hofft, dass das eigentliche Rennen weniger extrem verläuft, als es das Training vermuten ließ.

Text geht weiter unter dem Bild.

„Ich bin davon überzeugt, dass der Reifenverschleiß am Sonntag geringer sein wird, aber der lange Abschnitt von La Monumental ist extrem fordernd für die Reifen und das wird für jeden eine Herausforderung darstellen“, so Russell. Der neue Stadtkurs in Madrid, auch bekannt als Madring, ist damit bereits ab der ersten Ausgabe für die hohe Reifendegradation berüchtigt, die das Layout verursacht.

„Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen