Formel 1

F1-Pilot mit dringendem Appell: „Bitte ruft mich an“

F1-Pilot mit dringendem Appell: „Bitte ruft mich an“
ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 23: Franco Colapinto of Argentina driving the (43) Alpine F1 A526 Mercedes leads Yuki Tsunoda of Japan driving the (22) Visa Cash App Racing Bulls VCARB 03 RB Ford on track prior to the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 23, 2026 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Starke Vorstellung in Zandvoort: Yuki Tsunoda überzeugt und hofft auf Comeback-Chance

Yuki Tsunoda werd bij de Grand Prix van Nederland in het diepe gegooid, maar wist daarbij te overtuigen. De Japanner moest op korte termijn invallen bij Racing Bulls en bereikte in een solide race toch de elfde plaats, nog voor zijn teamgenoot Arvid Lindblad.

Yuki Tsunoda wurde beim Großen Preis der Niederlande ins kalte Wasser geworfen, wusste dabei aber zu überzeugen. Der Japaner musste kurzfristig bei Racing Bulls einspringen und erreichte in einem soliden Rennen den elften Platz, noch vor seinem Teamkollegen Arvid Lindblad.

Auf die Frage, ob sich die Chancen des Japaners auf eine dauerhafte Rückkehr in die Formel 1 verbessert hätten, wusste Tsunoda zunächst keine Antwort. Der Japaner nahm sich erst einmal ausführlich Zeit zum Nachdenken.

„Das ist direkt, oder?“, reagierte er lachend auf die Frage.

Tsunoda wandte sich danach sogar an die Pressesprecherin von Racing Bulls und fragte sie, ob und wie er die Frage am besten beantworten solle. Da diese ihn daraufhin an die japanischen Journalisten verwies, blieb Tsunoda letztlich wenig Zeit für eine Antwort.

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Tsunoda wusste nicht, wie er antworten sollte

„Ruft mich bitte an!“, richtete der 26-Jährige seine Worte an alle Formel 1-Teams, wohlwissend, dass für 2027 fast nirgendwo mehr ein Cockpit frei ist.

Zuletzt wurde Tsunoda mit einem Wechsel in die IndyCar-Serie in Verbindung gebracht, doch seine Priorität bleibt die Formel 1. Mit seiner Leistung in Zandvoort konnte er nun zumindest zeigen, dass er auch unter den komplexen technischen Bedingungen der aktuellen Formel 1-Generation mithalten kann.

„Es ist definitiv besser, diese Gelegenheit zu haben, als gar keine Gelegenheit“, sagt Tsunoda.

„Jetzt konnte ich zeigen, was ich unter diesem Reglement leisten kann.“

Der japanische Pilot schaffte es, das gesamte Wochenende über bei den Rundenzeiten nah an seinem Teamkollegen Arvid Lindblad zu bleiben. In beiden Qualifyings sicherte er sich den zwölften Startplatz und beendete das Rennen auf Rang elf, vor Lindblad.

„Ehrlich gesagt denke ich, dass ich schnellere Fortschritte machen konnte, als ich erwartet hatte.“

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„Seit meinem letzten Rennen in Abu Dhabi bin ich in acht Monaten nur viermal gefahren, und dafür habe ich mich ziemlich gut geschlagen“, sagte Tsunoda nach dem Rennen.

Der Japaner gab zu, dass die Umstellung von den Ground-Effect-Autos, an die er sich in den letzten Jahren gewöhnt hatte, auf die aktuellen Fahrzeuge durchaus eine Herausforderung darstellte. Auf einer Strecke wie Zandvoort war das Energiemanagement zwar nicht der entscheidende Faktor, aber die Umstellung war dennoch groß.

Tsunoda hatte in diesem Jahr im Simulator bereits ausführlich den Red Bull getestet, nicht aber den Racing Bulls – und obwohl die beiden Fahrzeuge eng miteinander verwandt sind, unterscheidet sich das Verhalten des echten Autos deutlich von der Simulation.

„Ich denke, das Schwierigste war eigentlich alles – viele Dinge, das Erlernen des Energieeinsatzes, die Knöpfe, einfach alles, alle Abläufe sind anders.“

„Zudem war dieses Rennen wegen des Reifenverschleißes anspruchsvoll, und auch das Verschleißverhalten war völlig anders.“

„Es ging also vor allem darum, wie man sich darauf einstellt. Aber ehrlich gesagt hat mich das Team sehr unterstützt“, lobte der Fahrer, der zu seinem alten Team zurückkehrte.

„Sie haben es mir leicht gemacht, so schnell wie möglich zu fahren.“

„Es ist schade, dass ich keine Punkte geholt habe, aber ich nehme es, wie es ist“, so Tsunoda.

„Ich habe bis zu den letzten paar Runden mit Fahrern um Platz acht oder neun gekämpft, würde ich sagen.“

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