Formel 1

F1-Pilot erwägt Aktivierung der Ausstiegsklausel: Vorzeitiges Vertragsende droht

F1-Pilot erwägt Aktivierung der Ausstiegsklausel: Vorzeitiges Vertragsende droht

Paukenschlag in der Formel 1: Geheimer Mammut-Tausch zwischen Top-Teams bahnt sich an

Oscar Piastri erwägt Berichten zufolge, seinen Vertrag bei McLaren vorzeitig zu beenden, während Max Verstappen zeitgleich mit seiner Zukunft bei Red Bull ringt. Beide Piloten verfügen über eine Klausel, die ihnen die Freiheit gibt zu gehen, sobald sie eine im Vorfeld festgelegte Platzierung verfehlen.

Laut dem brasilianischen Podcast Grande Prêmio hat Piastri dem Team bereits signalisiert, dass er nicht vorhat zu bleiben. Der Abschied des Fahrers ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Journalist Victor Martins stellte fest, dass der erste Schritt beim Australier liege, woraufhin auch Verstappen seine Unzufriedenheit bei Red Bull kundtun müsste, um den Deal perfekt zu machen.

Beide Parteien schweigen bislang offiziell, wenngleich der Druck im Paddock von Tag zu Tag wächst. Das Timing der jüngsten Berichterstattung hat die Gerüchte über einen direkten Tausch zwischen den beiden Stars neu entfacht, trotz früherer Dementis seitens McLaren und Red Bull.

Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team

Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team

Frustration wächst auf beiden Seiten des Fahrerlagers

Piastri fühlt sich bei McLaren schon länger nicht mehr wohl, was unter anderem an den sogenannten Papaya Rules liegt, die die Teamführung anwendet, um beide Fahrer fair gegeneinander fahren zu lassen. Deren Umsetzung sorgte mehrfach für Unmut, besonders wenn der Australier angewiesen wurde, Lando Norris passieren zu lassen.

Manager Mark Webber soll deshalb schon seit längerer Zeit auf gespanntem Fuß mit der Führung in Woking stehen. Analyst Gabriel Carvalho merkte an, dass Piastri seinen Unmut zwar intern hält, diese unterschwellige Frustration seiner Meinung nach jedoch größer ist als jene von Verstappen selbst. Webber kennt die Situation zudem aus eigener Erfahrung, da er während seiner eigenen Karriere Ähnliches an der Seite von Sebastian Vettel erlebte.

Bei Red Bull sieht die Situation für den amtierenden Weltmeister nicht viel rosiger aus. Max Verstappen erlebte eine enttäuschende Saison mit bislang nur zwei Podiumsplätzen aus den ersten sieben Rennen, und ein Defekt am Flügel während des Großen Preises von Großbritannien machte es für ihn mathematisch unmöglich, vor der Sommerpause noch unter den besten zwei zu landen. Damit ist seine Ausstiegsklausel nun in greifbare Nähe gerückt.

Text geht unter dem Bild weiter.

Lambiase wechselt bereits zu McLaren

Besonders auffällig ist, dass Renningenieur Gianpiero Lambiase, der bereits seit 2016 an der Seite von Verstappen arbeitet, inzwischen einen Vertrag unterzeichnet hat, um nach 2027 bei McLaren einzusteigen. Auch der ehemalige Chief Technical Officer Rob Marshall wechselte bereits zuvor zum britischen Rennstall, was die Verbindung zwischen Verstappen und seinem bisherigen Arbeitgeber weiter belastete.

Laut niederländischen Medien soll Technikchef Pierre Wache zudem nicht länger alle sensiblen Entwicklungsinformationen mit Verstappen teilen – ein Vorgehen, das zwar üblich ist, sobald Personal zu einem anderen Team abwandert, im Lager des Niederländers dennoch für Irritationen sorgt. Red Bull wollte ihn Berichten zufolge aus seiner Ausstiegsklausel herauskaufen, doch Verstappen weigerte sich, darauf einzugehen, was das interne Verhältnis weiter verschärft hat.

Sollte die Rochade tatsächlich stattfinden, würde Verstappen neben Norris in den Papaya-Farben von McLaren fahren, während Piastri den Wechsel nach Milton Keynes vollzieht. Für den Australier könnte dies möglicherweise die Rolle des Nummer-1-Fahrers bedeuten, die er bei McLaren nie vollständig erhielt, besonders angesichts der starken kommerziellen und sportlichen Position, die Norris innerhalb des Teams einnimmt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts bestätigt, und beide Abschiede hängen noch von vertraglichen Details, dem Timing und der Bereitschaft aller Beteiligten ab, einen derart einschneidenden Wechsel tatsächlich durchzuziehen.

Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen

Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen

Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück

Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen