Formel 1 F1-Paukenschlag: Team bestätigt überraschenden Fahrerwechsel SAKHIR, BAHRAIN - February 11, 2026: Sergio Perez, from Mexico competes for Cadillac F1. The build up for the 2026 Formula 1 Winter Testing Von A. Schenk 21. April 2026 Cadillac Colton Herta F1-News Formel 1 Ein neuer Name in der F1. Cadillac hat bekanntgegeben, dass der 26-jährige US-Amerikaner Colton Herta am Grand-Prix-Wochenende in Barcelona zum ersten Mal im Formel-1-Boliden des Teams Platz nehmen wird. Das Debüt erfolgt im ersten freien Training am Freitag, den 12. Juni. Herta übernimmt dabei das Cockpit von entweder Sergio Pérez oder Valtteri Bottas, den beiden Routiniers, die in dieser Saison die Farben des US-amerikanischen Werksteams vertreten. Im weiteren Saisonverlauf folgen drei zusätzliche Freitagseinsätze. Welche Sessions dies konkret sein werden, wird Cadillac zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Damit schöpft Herta das komplette Kontingent aus, das jedes Team verpflichtend für Rookies reservieren muss. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Pflichteinsätze als Chance für Herta Das FIA-Reglement schreibt vor, dass jedes Team pro Saison insgesamt viermal ein erstes freies Training an einen Fahrer abtreten muss, der maximal zwei Grands Prix bestritten hat. Cadillac hat sich dazu entschieden, all diese Einsätze an einen einzigen Piloten zu vergeben, was Herta eine beachtliche Lernkurve ermöglichen soll. „Colton ist ein Ausnahmetalent. Das hat er nicht nur durch seine beeindruckende Bilanz in der IndyCar-Serie bewiesen, sondern auch durch seinen starken Start in der Formel 2. Die Absolvierung all unserer vorgeschriebenen Rookie-Sessions im FP1 ist der nächste logische Schritt in seiner Rolle als Testfahrer. Ich bin gespannt, welche Impulse er in puncto Entwicklung und Fokus einbringen kann“, so Teamchef Lowdon. Herta selbst fiebert diesem Moment bereits seit geraumer Zeit entgegen. Zuletzt verbrachte er viel Zeit im Simulator am Cadillac-Stützpunkt in Charlotte und betont, dass der Lernprozess für ihn im Vordergrund steht. „Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal am Steuer des Cadillac Formel-1-Autos zu sitzen. Ich freue mich darauf, innerhalb eines vollwertigen Rennwochenendes eng mit dem Team zusammenzuarbeiten und bin voll darauf konzentriert, das Maximum aus jedem Einsatz mitzunehmen. Ich hoffe, dass ich einen Beitrag zum Wochenende leisten und Checo sowie Valtteri bestmöglich unterstützen kann“, erklärt Herta. Bekanntes Terrain in Barcelona Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist für den US-Amerikaner kein Neuland. Bereits als Junior spulte er dort Runden in der Formel 3 und Formel 4 ab, da die Strecke ein beliebter Ort für Wintertests der Nachwuchsklassen war. Seitdem wurde das Layout an einigen Stellen angepasst, doch Herta ist überzeugt, dass er dank seiner früheren Erfahrung schneller die richtigen Referenzpunkte finden wird. Damals sei es zwar teilweise ein Ratespiel gewesen, das sich im Nachhinein jedoch als ziemlich präzise herausgestellt habe. Das Programm bringt jedoch eine logistische Herausforderung mit sich. Herta bestreitet in Barcelona parallel ein komplettes Formel-2-Wochenende für Hitech. Das bedeutet für ihn: Am Freitag direkt aus dem F2-Training in den Cadillac umzusteigen, eine Stunde auf Formel-1-Niveau zu fahren und anschließend für das Qualifying zurück in sein F2-Auto zu kehren. Der Unterschied bei Grip, Leistung und Fahrverhalten ist gewaltig. Herta zeigt sich davon unbeeindruckt, auch weil Hitech bereits in der vergangenen Saison ähnliche Doppelprogramme mit Fahrern wie Luke Browning absolviert hat. Um eine Startberechtigung für einen Grand Prix zu erhalten, sind 40 Punkte innerhalb von drei Saisons erforderlich. IndyCar-Piloten haben traditionell Schwierigkeiten, diese Hürde zu nehmen, da die US-Serie außerhalb der FIA-Struktur steht und somit weniger Punkte liefert als die verbandseigenen Nachwuchsserien. Herta scheiterte deshalb bereits 2022, als Red Bull ihn für AlphaTauri verpflichten wollte. Die FIA erteilte damals keine Ausnahmegenehmigung. Nach einem zweiten Platz in der IndyCar-Endabrechnung 2024 und einem siebten Platz 2025 blieb er erneut unter der magischen Grenze. Ein Titelgewinn war nicht mehr realistisch, ein zweiter Platz ebenso wenig. Der Wechsel in die Formel 2 verspricht eine schnellere Punkteausbeute: Eine Top-8-Platzierung am Ende dieser Saison würde bereits ausreichen. Parallel sammelt er durch das Reglement zusätzliche Zähler: Pro 100 absolvierte Kilometer in einem freien Training gibt es einen Punkt, bis zu einem Maximum von zehn. Für Cadillac verlief das Debütjahr in der Formel 1 bisher mühsam. Nach drei Rennen steht das Team noch ohne Punkte da, hat jedoch den kleinen Vorteil, in der Konstrukteursweltmeisterschaft vor Aston Martin gelistet zu sein. Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Lies auch: Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Formel 1 Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Formel 1 Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Formel 1 Harley-Davidson kündigt Einsteiger-Modell Sprint für 2027 an: US-Kultmarke plant Bike für unter 8.500 Euro Formel 1 F1-Pilot mit brisanter Prognose über Max Verstappen: „Er macht alle fertig“ Formel 1 Warum Züge keine Sicherheitsgurte haben: Die (ungewöhnlichen) Hintergründe
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