Formel 1

F1-Kalender vor Umbruch: Diesen beiden Rennen droht das Aus

F1-Kalender vor Umbruch: Diesen beiden Rennen droht das Aus

F1-Fans in Sorge: Italien-Grand-Prix vor der Tür, doch der Fokus liegt auf der entscheidenden Woche danach

In der Woche nach dem Grand Prix von Italien wird mehr Klarheit über ein mögliches Saisonfinale in Imola erwartet. Dies hängt unmittelbar mit der voraussichtlichen Absage der Grands Prix von Qatar und Abu Dhabi zusammen, nachdem die Region in der vergangenen Nacht erneut von Unruhen erschüttert wurde.

Offiziell führt die Formel 1 sowohl das Rennen in Qatar als auch jene in Abu Dhabi noch im Kalender, doch aufgrund des Konflikts im Nahen Osten ist die Durchführung beider Grands Prix bereits seit längerer Zeit höchst ungewiss.

Stefano Domenicali hatte zuvor klargestellt, dass sich die Königsklasse bis etwa Mitte September Zeit nehmen werde, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Er deutete zudem an, dass das Saisonfinale in Europa ausgetragen würde, sollten die beiden Rennen im Nahen Osten nicht stattfinden können.

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Entscheidung fällt Mitte September

Bereits zuvor wurde berichtet, dass Imola ernsthaft als Austragungsort in Erwägung gezogen wird, falls der Formel 1-Tross am Ende der Saison nicht in den Nahen Osten reisen kann.

Noch gibt es keine endgültige Gewissheit über eine Rückkehr auf das Autodromo Enzo e Dino Ferrari. In der Woche nach dem Grand Prix von Italien wird jedoch mehr Klarheit darüber erwartet, ob die Rennen im Nahen Osten stattfinden und ob Imola tatsächlich einen Platz im überarbeiteten Kalender erhält.

Unterdessen bleibt die Lage im Nahen Osten instabil. Die USA führten am Sonntag neue Angriffe auf iranische Ziele durch. Dies verlängert den militärischen Konflikt, der bereits zu Beginn des Jahres Auswirkungen auf den Formel 1-Kalender hatte.

Die Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien konnten aufgrund des Krieges in dieser Saison nicht stattfinden, wobei das Bahrain-Rennen an einen Ausweichstandort, nämlich nach Malaysia, verlegt wurde.

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Auch die Rennen in Qatar und Abu Dhabi stehen bereits seit geraumer Zeit zur Disposition. Die jüngsten Angriffe unterstreichen, dass sich die Sicherheitslage in der Region noch immer nicht stabilisiert hat.

Die Option, die Saison in Europa zu beenden, kommt nicht von ungefähr. In seinen früheren Statements verwies Domenicali auch auf die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

Diese Rennserie entschied aufgrund der Situation im Nahen Osten, ihre Läufe in Qatar und Bahrain durch europäische Stationen zu ersetzen. Die Formel 1 hält sich eine ähnliche Option für die letzten beiden Grands Prix offen.

Für die Organisatoren bringt eine solche Änderung erhebliche logistische Herausforderungen mit sich. Ein Formel 1-Wochenende erfordert monatelange Vorbereitungen – von der Organisation von Transport und Unterkünften bis hin zur Einrichtung der Strecke und der Rekrutierung von Personal.

Imola gilt als wahrscheinlichste Lösung

Ein Ersatzrennen kurzfristig zu organisieren, verlangt daher sowohl dem Sport als auch der betroffenen Rennstrecke viel ab. Imola verfügt jedoch über einen Vorteil, da der Kurs bis vor kurzem noch im Kalender stand und die notwendige Infrastruktur sowie die Erfahrung somit aktuell vorhanden sind.

Das macht die Strecke zu einem der naheliegendsten Kandidaten, wenn die Formel 1 kurzfristig einen europäischen Ersatz finden muss. Für die Fans würde ein Saisonabschluss in Imola eine bemerkenswerte Wendung bedeuten.

Während man es in der Formel 1 gewohnt war, die Saison unter dem Flutlicht von Abu Dhabi zu beenden, hätte ein Finale auf dem italienischen Traditionskurs einen völlig anderen Charakter – mit einer ausgeprägten europäischen Atmosphäre und einem Layout, das bei den Fahrern aufgrund seines klassischen Stils äußerst beliebt ist.

Klarheit wird im Laufe des Septembers erwartet. Bis dahin bleibt der Kalender formal unverändert, während Teams, Fahrer und Fans in Ungewissheit darüber gelassen werden, wo die WM-Entscheidung letztlich fallen wird.

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