Formel 1 F1-Kalender droht zu wackeln: Zwei Grands Prix stehen auf der Kippe 2283615452 Von A. Schenk 16. Juli 2026 F1-News FIA Formel 1 Zukunft zweier Grands Prix am seidenen Faden: Drohende Änderungen im Formel-1-Kalender bei anhaltenden Problemen Die letzten beiden Saisonläufe der Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 in Qatar und Abu Dhabi geraten aufgrund der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten erneut unter Druck. Während die Verantwortlichen zuletzt noch auf eine baldige Klärung hofften, sorgt die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran für zusätzliche Verunsicherung. An diesem Wochenende kehrt die Formel 1 auf den Kurs von Spa-Francorchamps zum Grand Prix von Belgien zurück, womit das Titelrennen unmittelbar vor der Sommerpause noch einmal an Fahrt aufnimmt. Kimi Antonelli von Mercedes führt das Klassement der Fahrerwertung weiterhin souverän an, trotz eines enttäuschenden sechzehnten Platzes in Silverstone. Charles Leclerc feierte auf der britischen Traditionsrennstrecke seinen ersten Saisonsieg, während Lewis Hamilton mit Rang drei den Rückstand auf Antonelli auf nur noch 32 Zähler verkürzte. Damit bleibt der Brite voll im Rennen um seinen historischen achten Weltmeistertitel. Besonders in Spa wird ein spektakulärer Schlagabtausch erwartet, auch weil die FIA fünf neue Geraden auf dem längsten Kurs im Kalender hat anlegen lassen. Diese Modifikation ist Teil einer ganzen Reihe von Anpassungen, die in dieser Saison bereits umgesetzt wurden. Lies auch: Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Bahrain fällt erneut weg Die Formel-1-Saison startete ursprünglich mit der Rekordmarke von 24 Grands Prix, doch diese Zahl sank bereits im März auf 22 Rennen, nachdem die Läufe in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund des Konflikts gestrichen wurden. Lange Zeit schien ein Comeback von Bahrain machbar, und die Organisation beabsichtigte Berichten zufolge, diese Rückkehr in dieser Woche offiziell zu bestätigen. Erneute Luftschläge zwischen den USA und dem Iran haben diesen Plan laut italienischen Medienberichten jedoch durchkreuzt, wodurch Bahrain vorerst wieder vom Tisch ist. Auch die Rennen in Qatar, geplant vom 27. bis 29. November, sowie Abu Dhabi, terminiert für den 4. bis 6. Dezember, stehen damit wieder zur Disposition – trotz vorangegangener Signale, dass beide Länder ihre Teilnahme bereits bestätigt hatten. F1-Boss Stefano Domenicali gab sich Anfang Juli noch zuversichtlich bezüglich einer Rückkehr eines der gestrichenen Rennen. Er betonte, dass die Organisation zum richtigen Zeitpunkt und unter den passenden Umständen eine Ankündigung machen werde, sofern sich entsprechender Spielraum ergebe. Text geht unter dem Bild weiter. Zwei mögliche Szenarien für das Saisonfinale Sollte Bahrain doch noch zurückkehren, würde das Rennen zwischen dem Grand Prix von Aserbaidschan und jenem in Singapur, also vom 2. bis 4. Oktober, platziert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sowohl Aserbaidschan als auch Singapur ein zweites Rennen im Kalender erhalten, falls Bahrain definitiv wegfällt. Für den Fall, dass Qatar und Abu Dhabi wegen der anhaltenden Unruhen gestrichen werden müssen, ist ein Ersatz durch den Grand Prix von Portugal und ein Rennen in Imola im Gespräch. Dieses Szenario bleibt vorerst reine Spekulation, wenngleich sich die Gerüchte im Paddock bereits seit längerer Zeit halten. Domenicali stellte zuvor klar, dass die Formel 1 bis Mitte September Zeit hat, um größere Anpassungen am Kalender final festzuzurren. Dazu gehört sowohl die Neuansetzung gestrichener Rennen als auch die Benennung alternativer Austragungsorte für die finalen Wochen der Saison. Aktuelle Berichte vom Dienstag, den 14. Juli, bestätigen, dass hinter den Kulissen mittlerweile ein Szenario ausgearbeitet wird, das der veränderten militärischen Lage Rechnung trägt. Liberty Media ist bestrebt, mindestens 22 Rennen im Kalender zu halten. Denselben Quellen zufolge muss spätestens beim Grand Prix der Niederlande Ende August Klarheit darüber herrschen, wie der Rest der Saison aussehen wird. Hier sehen Sie, wie die beiden Versionen des F1-Kalenders für 2026 aussehen könnten, falls die oben genannten Änderungen umgesetzt werden. (Ein * markiert ein Sprintrennen). F1-Terminkalender 2026, Version 1 Sollte die Formel 1 den Grand Prix von Qatar und den Grand Prix von Abu Dhabi aufgrund des Konflikts im Nahen Osten absagen, werden der Grand Prix von Portugal und der Grand Prix von Imola als Ersatz gehandelt, auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt noch wie reine Spekulation wirkt. F1-Terminkalender 2026, Version 2 Lies auch: Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Lies auch: 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Formel 1 Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Formel 1 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Formel 1 Letztes F1-Rennen in Zandvoort: Das kostet ein Ticket, um Verstappen noch einmal glänzen zu sehen Formel 1 „Lewis Hamilton wollte mehrfach zu Red Bull wechseln“ Formel 1 Überlebenskampf: F1-Team braucht Christian Horner dringender denn je
Formel 1 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug
Formel 1 Letztes F1-Rennen in Zandvoort: Das kostet ein Ticket, um Verstappen noch einmal glänzen zu sehen