Formel 1

F1-Hammer: Red Bull-Pilot mit sofortiger Wirkung entlassen

F1-Hammer: Red Bull-Pilot mit sofortiger Wirkung entlassen

Liam Lawsons Zukunft im Red Bull-Kosmos bleibt ein Dauerthema im Formel 1-Paddock.

Dennoch geben die Ergebnisse des Neuseeländers vorerst wenig Anlass, seine Position ernsthaft infrage zu stellen. Nach sieben Rennwochenenden belegt Liam Lawson mit 28 Punkten den zehnten Platz in der Weltmeisterschaft.

Diese Zähler sammelte er in fünf Grands Prix und einem Sprintrennen. Damit gehört er innerhalb des Mittelfelds zu den leistungsstärksten Piloten der laufenden Saison.

Abgesehen von den traditionellen Topteams schneidet nur Pierre Gasly von Alpine besser ab. Zudem verfügt Lawson über einen komfortablen Vorsprung von 15 Punkten auf seinen Teamkollegen Arvid Lindblad. Diese Differenz unterstreicht, dass er seine Rolle als Teamleader bei Racing Bulls derzeit überzeugend ausfüllt.

Trotzdem verstummen die Spekulationen um seine Zukunft nicht. Innerhalb des Red Bull-Nachwuchsprogramms wird ständig nach neuen Talenten Ausschau gehalten, wobei immer häufiger der Name Nikola Tsolov fällt.

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Beförderung für Tsolov noch kein Thema

Der 19-jährige Bulgare beeindruckt in der Formel 2 und gilt als eines der größten Talente des aktuellen Jahrgangs. Ein Aufstieg in die Formel 1 scheint jedoch noch nicht unmittelbar bevorzustehen.

Tsolov verfügt nämlich noch nicht über die erforderliche FIA-Superlizenz. Aktuell hat er 25 der benötigten 40 Punkte gesammelt. Um in der nächsten Saison für ein Formule 1-Cockpit infrage zu kommen, muss er die laufende Formel 2-Meisterschaft mindestens unter den Top fünf abschließen.

Auch andere Anzeichen deuten darauf hin, dass man es bei Red Bull vorerst nicht eilig hat. Während des Grand Prix-Wochenendes in Barcelona erhielt nicht Tsolov, sondern Ersatzfahrer Ayumu Iwasa die Gelegenheit, ein freies Training für Racing Bulls zu absolvieren.

Das muss kein endgültiges Signal sein, zeigt aber, dass Tsolov noch nicht ganz oben auf der Kandidatenliste steht. Red Bull ist zudem dafür bekannt, Entscheidungen über das Fahreraufgebot oft erst spät in der Saison zu treffen.

Sowohl beim Hauptteam als auch bei Racing Bulls werden Verträge meist erst in den letzten Monaten des Jahres final unterzeichnet. Eine frühe Bekanntgabe entspräche nicht der üblichen Arbeitsweise des Teams.

Verträge innerhalb von Red Bull erst zum Saisonende

Die Situation wird durch die anhaltende Ungewissheit um Max Verstappen weiter verkompliziert. Laut verschiedenen Medienberichten enthält sein Vertrag eine Klausel, die ihm einen Abschied ermöglicht, sollte er während der Sommerpause nicht unter den Top zwei der Weltmeisterschaft stehen.

Nach dem Grand Prix von Spanien beträgt sein Rückstand auf den zweitplatzierten Lewis Hamilton 60 Punkte, wodurch diese Klausel erneut zum Gesprächsthema geworden ist. Sollte Verstappen tatsächlich gehen, würde dies eine Kettenreaktion innerhalb der gesamten Red Bull-Struktur auslösen.

Ein Platz im Hauptteam würde frei werden, für den mehrere Fahrer infrage kämen. Das macht es für Red Bull schwierig, bereits jetzt endgültige Entscheidungen zu treffen. Auch Isack Hadjar spielt in diesem Szenario eine wichtige Rolle.

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Der Franzose wurde Lawson zuvor bei einer Beförderung in Richtung Hauptteam vorgezogen, doch seine Ergebnisse sind derzeit schwankend. Hadjar belegt aktuell den neunten Platz in der Meisterschaft mit lediglich sechs Punkten mehr als Lawson.

Gleichzeitig beträgt sein Rückstand auf Teamkollege Verstappen 21 Punkte. Das sind Werte, die nicht überzeugend genug sind, um ihn als gesetzten Kandidaten für einen weiteren Aufstieg zu betrachten.

Lawsons Karriereweg bei Red Bull glich in den letzten anderthalb Jahren einer Achterbahnfahrt. Ende 2024 erhielt er schließlich seine Chance im Hauptteam, doch diese Beförderung war nur von kurzer Dauer.

Nach nur zwei Rennen im Jahr 2025 wurde er bereits zurück zu Racing Bulls versetzt. In der Folge musste er mitansehen, wie Hadjar für den nächsten Karriereschritt innerhalb der Organisation bevorzugt wurde. Dass Lawson nach diesen Rückschlägen wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, verdient Anerkennung.

Damon Hill lobt Lawsons reife Einstellung

Der Neuseeländer ist unter dem Druck nicht eingebrochen und hat sich zu einem konstanten Punktesammler entwickelt. Diese mentale Stärke blieb auch außerhalb des Fahrerlagers nicht unbemerkt.

Ex-Weltmeister Damon Hill äußerte sich kürzlich lobend darüber, wie sich Lawson zurückgekämpft hat, und pries seine reife Einstellung.

Vorerst scheint Lawson damit die bestmögliche Strategie zu verfolgen. Solange er weiter Punkte sammelt und für Racing Bulls solide Ergebnisse einfährt, bleibt er ein ernsthafter Kandidat für die Zukunft.

Angesichts der Unklarheit um Verstappen, der schwankenden Leistungen von Hadjar und der noch unvollständigen Superlizenz von Tsolov liegt sein Schicksal vorerst in den eigenen Händen. Jede Zielankunft in den Punkten stärkt seine Position im Red Bull-Programm und macht es dem Management schwerer, ihn zu übergehen.

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