Formel 1

F1-Experte rechnet mit Verstappen ab: „Hör doch einfach auf“

F1-Experte rechnet mit Verstappen ab: „Hör doch einfach auf“
SUZUKA, JAPAN - March 28, 2026: Max Verstappen, from Netherlands competes for Red Bull Racing. Qualifying for the 2026 Formula 1 Japanese Grand Prix

Max Verstappen unter Beschuss: Niederländer enttäuscht mit schwacher Leistung und Kritik an allem – Martin Brundle zeigt sich verärgert.

Martin Brundle hat genug von den Klagen von Max Verstappen. Der Sky Sports Experte und ehemalige Rennfahrer erklärte, dass der viermalige Weltmeister mit seiner anhaltenden Kritik am neuen Reglement aufhören sollte oder anderenfalls besser die Formel 1 verlassen könne.

Verstappen erlebte ein bewegtes Wochenende in Japan. Er verwies einen Journalisten während einer Pressekonferenz des Saals und deutete an, dass er am Ende der Saison über seine Zukunft im Sport nachdenken werde. Für Brundle war damit das Maß voll.

„Max ist sehr ungefiltert, das war er schon immer. Und er hat klargemacht, dass er nicht langfristig hier ist und nicht noch mit 40 Jahren fahren will.“

„Ich finde es langsam ein bisschen langweilig, was er sagt.“

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Formel 1 verliert an Wert, wenn Verstappen wirklich aufhört

„Hör einfach damit auf oder hör auf, darüber zu reden. Es ist nun mal, wie es ist, und du musst das Beste daraus machen“, sagte Brundle im Sky Sports F1 Show Podcast.

Der britische Ex-Formel-1-Pilot, der selbst 165 Grands Prix bestritt, ordnete Verstappens Position in einem größeren Kontext ein.

„Niemand ist in diesem Geschäft unersetzlich. Ich habe großartige Menschen in diesem Sport kommen sehen, die nicht mehr da sind oder angefangen haben, etwas anderes zu tun.“

„Der Sport geht so oder so weiter. Es gibt zahllose Antonellis, Bearmans und Lindblads, die diesen Job für ein Prozent des Geldes hervorragend machen würden.“

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„Der Sport geht auch einfach weiter, falls Max tatsächlich beschließt zu gehen“, so Brundle.

Dennoch ließ Brundle keinen Zweifel daran, dass der Sport einen herben Verlust erleiden würde, sollte Verstappen tatsächlich zurücktreten.

„Ich würde sein Talent enorm vermissen.“

„Seinen Speed und seine Fahrzeugbeherrschung hatten nur sehr wenige Menschen in der Geschichte des Motorsports. Er ist außergewöhnlich“, erklärte Brundle.

Auch bezüglich des Vertrags von Verstappen fand Brundle deutliche Worte. Er zweifelt nicht daran, dass das Management des Niederländers bei Red Bull eine Ausstiegsklausel für das Ende dieses Jahres ausgehandelt hat, vor allem, weil das Team zum ersten Mal ein eigenes Triebwerk baut.

Mercedes hat unterdessen bereits signalisiert, dass kein Platz für Verstappen vorhanden ist, was seine Optionen stark einschränkt. Brundle zog zudem den Vergleich zu Michael Schumacher, mit dem er einst zusammenarbeitete. Der Deutsche hätte in der gleichen Situation ganz anders gehandelt.

„Schumacher würde die Tür schließen, sich die richtigen Leute vorknöpfen, nach draußen gehen und mit einem Lächeln sagen, dass alles in Ordnung ist.“

„Wenn sie es dann nicht lösen, wovon wir hoffen, dass sie es in Miami tun, dann geht man an die Medien. Das ist einfach nicht die Art und Weise, wie Max die Dinge angeht“, so Brundle.

„Er richtet ziemlich viel Schaden an, aber wir verstehen alle, dass dies nun mal seine Art ist.“

Verstappen ist eigentlich bis Ende 2028 an Red Bull gebunden, verfügt aber Berichten zufolge über eine Klausel in seinem Vertrag, die ihm die Möglichkeit gibt, früher zu gehen, wenn er zur Sommerpause nicht auf dem zweiten Platz der Weltmeisterschaft steht.

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