Formel 1 Es ist beschlossene Sache: FIA plant drastische Änderungen für die Formel-1-Saison 2027 Mohammed Ben Sulayem after qualifying ahead of the Formula 1 Italian Grand Prix at Autodromo Nazionale di Monza in Monza, Italy on August 31, 2024. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto) Von A. Schenk 4. September 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Monaco Radikaler Kurswechsel bei der Gestaltung von Formel-1-Rennen bahnt sich an Die Formule 1 wird die Grand-Prix-Distanzen ab 2027 um fünf Prozent verkürzen. AutoRacer berichtet, dass alle Teams dieser Änderung einstimmig zugestimmt haben. Der Maßstab für Grands Prix wird damit von rund 305 Kilometern auf knapp unter 290 Kilometer reduziert. Diese Anpassung steht in direktem Zusammenhang mit der kommenden Generation der Power Units. Ab 2027 soll der Anteil des Verbrennungsmotors wieder größer ausfallen, wodurch die Motoren mehr Kraftstoff verbrauchen müssen. Durch die Verkürzung der Grands Prix hofft die Formule 1, einem Szenario zuvorzukommen, in dem alle Teams zurück ans Zeichenbrett müssten, um ihre Autos komplett neu zu konstruieren. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Alle Teams haben einstimmig zugestimmt Auf diese Weise müssen die Teams keine massiven Änderungen am Chassis oder den Kraftstofftanks vornehmen. Ein größerer Tank würde bedeuten, dass jedes Auto, das bereits nach dem neuen Reglement für 2026 entworfen wurde, erneut zahlreichen Anpassungen unterzogen werden müsste. Dies würde nicht nur für zusätzliche Arbeit und Stress bei den Teams sorgen, sondern aufgrund der damit verbundenen Entwicklungskosten auch das Budget massiv belasten. Durch die Reduzierung der Renndistanz um fünf Prozent werden dieses Problem sowie größere Hürden wie astronomische Kosten auf relativ einfache Weise im Keim erstickt. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Die Teams können so die bestehende Architektur ihrer Fahrzeuge weitgehend beibehalten und gleichzeitig von der zusätzlichen Leistung des Verbrennungsmotors profitieren. Das einstimmige Votum der Rennställe kommt daher für niemanden überraschend. Der Grand Prix von Monaco bildet eine Ausnahme von der neuen Regel. Das Rennen im Fürstentum behält seine aktuelle Distanz bei. Aufgrund der spezifischen Streckencharakteristik und des geringeren Energieverbrauchs ist eine Verkürzung in Monaco nach den aktuellen Plänen nicht notwendig. Kürzere Rennen sollen nicht nur Kosten sparen; es wird zudem erwartet, dass die Formule 1-Autos ab 2027 im Schnitt schneller fahren können, da über die gesamte Distanz weniger Kraftstoff benötigt wird. Schnellere Autos dank neuer Power Units Dadurch können die Piloten die verfügbare Leistung besser nutzen, ohne ständig auf den Energieverbrauch achten zu müssen. Dies ist besonders wichtig, da die neuen Power Units mehr Leistung aus dem Verbrennungsmotor generieren sollen. Eine Kombination aus zusätzlicher thermischer Leistung und einer kürzeren Renndistanz sorgt zudem dafür, dass die Autos seltener Energie sparen müssen (Lift and Coast), wodurch die Durchschnittsgeschwindigkeit während eines Grands Prix wieder steigen kann. Die Königsklasse des Motorsports wählt damit eine relativ simple Lösung für ein komplexes Problem: Anstatt alle Autos aufgrund der leistungsstärkeren Motoren komplett neu entwerfen zu müssen, wird nun die Distanz der Rennen angepasst. Die erste Generation der 2026er-Autos kann so in großen Teilen beibehalten werden, während die Formule 1 ab 2027 dennoch einen weiteren Schritt in Sachen Performance machen dürfte. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Formel 1 „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Formel 1 Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen Formel 1 Lewis Hamilton bezeichnet Ferrari als die Wunderwaffe im Mercedes-Titelkampf Formel 1 Kimi Antonelli lässt Tür zu Ferrari offen und kassiert umgehend Warnung von Toto Wolff
Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen