Formel 1

ENTHÜLLT: Das steht in der Exit-Klausel im Vertrag von Max Verstappen

ENTHÜLLT: Das steht in der Exit-Klausel im Vertrag von Max Verstappen
Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is looking dejected after qualifying in P4 during Qualifying of the Formula 1 Qatar Airways British Grand Prix at the Silverstone Circuit in Towcester, England, on July 5, 2024. (Photo by MI News/NurPhoto)

Neue Details enthüllt: So sieht die Ausstiegsklausel von Max Verstappen aus

Neue Details zur Ausstiegsklausel im Vertrag von Max Verstappen bei Red Bull sind aufgetaucht. Laut der Bild-Zeitung kann der viermalige Weltmeister das Team am Ende dieser Saison verlassen, sollte er die Fahrerwertung schlechter als auf dem zweiten Platz abschließen.

Dies ist eine strengere Bedingung als im Vorjahr. Damals hätte Verstappen gehen können, wenn er nach dem Großen Preis von Ungarn außerhalb der Top 3 gestanden hätte. Diese Klausel wurde letztlich nicht gezogen, und er blieb Red Bull für 2026 treu.

Auslöser für die erneuten Spekulationen ist sein offenes Interview mit Jennie Gow von BBC Radio 5 Live nach dem Großen Preis von Japan. Verstappen belegte in Suzuka den achten Platz und blickt damit auf einen sechsten Platz sowie einen Ausfall in den ersten drei Saisonrennen zurück.

Doch seine Unzufriedenheit geht über die Performance des RB22 hinaus. Es ist die Art und Weise, wie sich die 2026er-Autos fahren, die ihn stört.

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Teams plädieren für Verschiebung der Balance

„Ich weiß, dass man nicht immer dominieren kann oder Erster oder Zweiter sein oder um ein Podium kämpfen kann.“

„Ich habe in der F1 nicht nur gewonnen, aber wenn man auf P7 oder P8 fährt und man die Formel dahinter nicht genießt, dann fühlt sich das für einen Rennfahrer nicht natürlich an,“ so Verstappen.

Sein Vater Jos bestätigte diesen Eindruck und erklärte, dass die neuen Autos seinen Sohn schlichtweg nicht fordern. Der 50/50-Power-Split zwischen Verbrennungsmotor und Elektroantrieb und das damit einhergehende massive „Clipping“ sorgen bei ihm für anhaltenden Frust.

Unterdessen plädieren die Teams dafür, die Balance wieder mehr in Richtung des Verbrennungsmotors zu verschieben. Auffallend ist, dass Verstappen trotz allem positiv gestimmt bleibt, was die Zusammenarbeit mit dem Red Bull-Team selbst betrifft.

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Seine Kritik richtet sich gegen das Reglement und nicht gegen die Menschen in seinem Umfeld nach zehn Jahren der Zusammenarbeit. Ein Wechsel zu Mercedes schiene der logische Schritt, sollte er sich für einen Abschied entscheiden, doch diese Tür ist vorerst zu. Toto Wolff gab sich in Suzuka deutlich.

„Wir haben zwei Fahrer mit langfristigen Mehrjahresverträgen. Ich könnte mit keinem von ihnen glücklicher sein. Beide zeigen Top-Leistungen.“

„Es gibt also absolut keinen Grund, auch nur über einen Fahrerwechsel nachzudenken oder andere Piloten in Betracht zu ziehen.“

„Ich sage das mit dem größten Respekt vor Max,“ so Wolff.

George Russell ist mindestens bis Ende 2027 gebunden und Kimi Antonelli sogar bis 2029, was die Optionen für Verstappen bei Mercedes in der Praxis gegen Null laufen lässt.

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