Formel 1 Drama für Max Verstappen am Nürburgring: Mercedes lässt ihn im Stich Screenshot Von A. Schenk 19. April 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Mercedes Nürburgring Sicherer Sieg futsch: Herber Rückschlag für Max Verstappen nach Dominanz bei NLS5 auf der Nordschleife Der Limburger fuhr einen Vorsprung von fast einer halben Minute heraus und schien auf dem besten Weg zu einem weiteren Sieg in der Grüne Hölle zu sein, doch ein technischer Defekt an seinem Mercedes-AMG GT3 machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Das Rennen ist für ihn und Teamkollege Lucas Auer inzwischen zu einer teuren Testsession geworden. Dass Max Verstappen hochmotiviert war, wurde bereits nach wenigen Kurven deutlich. Er pflügte in Rekordtempo durch das Feld, denn bereits in Kurve 2 lag er an vierter Position. Die weitere Aufholjagd war dann nur noch eine Frage der Geduld und gut getimter Überholmanöver. Zuerst erwischte es Thomas Preining. Der Österreicher im Porsche hielt Verstappen einige Runden lang auf, doch schließlich fand der viermalige Weltmeister eine Lücke. Kurz darauf wurde Dennis Marschall das nächste Opfer. Der Teamkollege von Thierry Vermeulen geriet auf der Nordschleife in den Überrundungsverkehr und wurde kurzerhand auf der Außenbahn passiert. Plötzlich lag Verstappen auf Rang zwei. Sehen Sie hier weitere Aufnahmen der epischen Überholmanöver. Lies auch: Sündenregister in der Übersicht: Die 5 F1-Piloten mit den meisten Strafpunkten vor dem GP von Kanada Zweikampf mit Christopher Haase Nur noch Christopher Haase lag vor ihm. Der Deutsche im Audi R8 erwischte eine hervorragende Startphase und schien lange Zeit unbezwingbar. Verstappen übte sofort Druck aus und fuhr minutenlang innerhalb einer Sekunde. Rad an Rad ging es kurzzeitig zwischen dem Audi und dem im Red Bull Design gehaltenen Mercedes zu, bis Verstappen auch ihn niederrang und sich an die Spitze setzte. Eine kluge Strategieentscheidung machte im Mittelteil des Rennens den Unterschied. Marschall war auf der Strecke stehen geblieben, was eine Code 60 Phase auslöste – eine Zone, in der die Fahrer nicht schneller als 60 km/h fahren dürfen. Verstappen Racing reagierte sofort und beorderte seinen Piloten zum Boxenstopp. Dadurch ging die Führung zwar vorübergehend verloren, doch Haase musste seinen Pflichtstopp noch absolvieren und zudem in der Code 60 Zone vom Gas gehen. Nachdem das gesamte Feld die Boxenstopps absolviert hatte, führte Verstappen erneut mit einem Vorsprung von 26 Sekunden auf den Zweitplatzierten. Wenige Runden später war dieser auf über dreißig Sekunden angewachsen. Alles deutete auf einen dritten Sieg im dritten NLS-Start für den Niederländer hin, nach den vorangegangenen Erfolgen bei NLS9 im Vorjahr und NLS2 im März dieses Jahres. Beim letzten Rennen folgte allerdings noch eine nachträgliche Disqualifikation für das Team. Splitter bricht Nach etwa anderthalb Rennstunden kam der Mercedes-AMG unerwartet erneut an die Box. Bei der Ankunft in der Boxengasse wurde schnell klar, was los war. Die Front des Autos wies erhebliche Schäden auf. Nach Informationen von Mercedes-AMG ist der Splitter gebrochen. Die genaue Ursache für den Defekt konnte man zunächst nicht benennen. Fest stand jedoch, dass der Kampf um den Sieg für Verstappen und Auer gelaufen war. Artikel wird unter dem X-Post fortgesetzt. C’est terrible ! Alors que Max Verstappen et son équipe menaient largement la course, il y a un défaut sur le déflecteur avant de la voiture. 😬Les espoirs de victoire s’envolent pour le néerlandais et son équipe. #F1 pic.twitter.com/pljGxQYfmn— Le Sprint (@LeSprintEdition) April 19, 2026 Für das Team ist das eine bittere Pille. Nicht nur, weil ein fast sicherer Sieg verloren ging, sondern auch, weil dieses Wochenende als wichtige Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Mai diente. Besonders bitter ist, dass dieses gesamte Qualifikationswochenende für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bereits überschattet ist. Das NLS4-Rennen am Samstag wurde nach einem Unfall mit sieben Fahrzeugen im Bereich Steilstrecke abgebrochen, bei dem der 66-jährige finnische Rennfahrer Juha Miettinen ums Leben kam. Verstappen saß zu diesem Zeitpunkt nicht im Auto, aber die Auswirkungen waren groß. Die Organisation entschied sich dennoch, das Programm am Sonntag fortzusetzen. Der Fokus verschiebt sich nun darauf, Daten zu sammeln und Setups für das eigentliche Ziel zu testen: das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im nächsten Monat. Dass das Auto grundsätzlich über die nötige Racepace verfügt, um auf der Nordschleife ganz vorne mitzumischen, ist nach dem heutigen Tag jedenfalls völlig klar. After picking up some damage, the car required extensive repairs before returning to track. Now the key focus is track time and more experience ahead of the 24h race 💪 pic.twitter.com/i0ICtwGmol— Max Verstappen (@VerstappenCOM) April 19, 2026 24h Nürburgring Qualifiers Race 2 (aka NLS5) is in full swing 🥵 Who’s watching? pic.twitter.com/Fsv4TKOO25 Lies auch: Großer Automobilhersteller unterstützt V8-Rückkehr in die Formel 1 Lies auch: Max Verstappen: Mercedes-Konkurrenten verpassen ihm nach Nürburgring-Rennen neuen Spitznamen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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