Formel 1 David Coulthard benennt potenziellen Verstappen-Nachfolger bei Red Bull SAO PAULO, BRAZIL - OCTOBER 31: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing has a seat fitting in the garage during previews ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on October 31, 2024 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 9. Mai 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Max Verstappen Zukunftspoker um Max Verstappen: Spekulationen halten das Fahrerlager in Atem – Uneinigkeit über den nächsten Karriereschritt David Coulthard bringt einen überraschenden Namen ins Spiel: Ferrari. Der ehemalige Formel-1-Pilot glaubt, dass das italienische Team besser zu Max Verstappen passen würde als Mercedes oder McLaren. Verstappen steht bei Red Bull noch bis Ende 2028 unter Vertrag, doch sein Name wird bereits seit Jahren mit anderen Teams in Verbindung gebracht. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat ihn öffentlich als Nachfolger von Lewis Hamilton umworben. Danach tauchte Aston Martin in der Gerüchteküche auf, nachdem Adrian Newey sich dem Team angeschlossen hatte. Newey entwarf schließlich alle Weltmeisterautos, mit denen Verstappen seine vier Titel einfuhr. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Tauschgeschäft zwischen Red Bull und McLaren Zuletzt wurde McLaren mit dem Niederländer in Verbindung gebracht. Dabei wurde über ein vermeintliches Tauschgeschäft spekuliert, bei dem Oscar Piastri zu Red Bull wechseln würde und Verstappen in Richtung Woking. Letztere Option scheint jedoch bereits endgültig vom Tisch zu sein. McLaren-CEO Zak Brown wies jegliche Änderung an seiner Fahrerpaarung unmissverständlich zurück. „Ich könnte mit unserer Fahrerbesetzung nicht glücklicher sein“, sagte Brown. „Lando und Oscar sind nicht nur großartige Menschen auf und abseits der Strecke, sondern sie glänzen auch als Teamkollegen.“ „Ich habe keinerlei Absicht, daran etwas zu ändern“, so Brown gegenüber Sky F1 in Miami. Coulthard blickt über die Gerüchteküche hinaus und argumentiert basierend auf Verstappens Charakter. Sein Argument ist, dass die Kultur bei Ferrari besser zu Verstappens Arbeitsweise passt. Zusammenarbeit in der GT3 rein sportlich „Ich denke, dass Max von Natur aus besser in die Ferrari-Welt passt als in die Mercedes-Welt.“ „Die Freiheit, einfach Max zu sein, wäre bei Ferrari komfortabler. Man fährt dort einfach vor, ist schnell, gewinnt die Rennen und fährt nach Hause.“ Diese Argumentation ist interessant, da Verstappen bei seinen GT3-Abenteuern ausgerechnet in einem Mercedes-AMG an tritt. Diese Zusammenarbeit ist jedoch rein sportlicher Natur und lässt keine Rückschlüsse auf einen möglichen Formel-1-Wechsel zu. Coulthard erkennt diese Nuance an, hält aber an seiner Analyse fest. Artikel geht weiter unter dem Bild. Ferrari verfügt derzeit mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton über ein festes Fahrerduo. Leclerc hat einen neuen Mehrjahresvertrag unterzeichnet und ist für 2027 gesetzt. Hamilton hat Berichten zufolge eine Option auf eine dritte Saison. Vorerst ist also kein Platz für Verstappen vorhanden, es sei denn, einer der beiden Fahrer verlässt das Team. Expertin Naomi Schiff stellt derweil die Dringlichkeit der gesamten Debatte infrage. Sie glaubt, dass Verstappen gar nicht wechseln möchte, solange sich Red Bull in die richtige Richtung bewegt. „Zu Beginn der Saison fing er vielleicht an zu überlegen: Wie bringen wir das zum Laufen oder kann das funktionieren?“ Verstappens Tonfall positiver „Aber alles sieht jetzt besser aus, und ich weiß, dass Max mehrfach betont hat, dass er keinen Wunsch hat zu gehen, wenn es bei Red Bull gut läuft.“ Sie spielt den Ball deutlich an Red Bull zurück. „Der Druck liegt eher bei Red Bull, abzuliefern und ihm ein Auto zu geben, mit dem er gewinnen kann, damit er seinen Vertrag erfüllt.“ Nach Miami scheint die Situation bei Red Bull in der Tat etwas rosiger zu sein. Das Upgrade-Paket funktionierte und Verstappen qualifizierte sich als Zweiter. Ob das ausreicht, um die Spekulationen endgültig verstummen zu lassen, bleibt abzuwarten, doch sein Tonfall war nach dem Wochenende positiver als in den Monaten zuvor. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“