Formel 1

Das tat Christian Horner kurz vor seinem endgültigen Abschied von Red Bull

Das tat Christian Horner kurz vor seinem endgültigen Abschied von Red Bull
NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 04: Oracle Red Bull Racing Team Principal Christian Horner talks with Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 04, 2024 in Northampton, England. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images)

Obwohl Christian Horner bereits seit einem Jahr nicht mehr für Red Bull tätig ist, kehrte der Brite ein letztes Mal nach Milton Keynes zurück.

Christian Horner hat sich am Mittwoch offiziell von Red Bull Racing verabschiedet. Der Brite verließ das Hauptquartier des Formel-1-Teams in Milton Keynes nach einer zwanzigjährigen Amtszeit zum letzten Mal.

Damit endet eine der erfolgreichsten Ären der modernen Formel 1. Unter Horners Leitung entwickelte sich Red Bull vom Neueinsteiger zu einem der dominantesten Teams in der Geschichte des Sports.

Kurz nachdem sein Abschied offiziell bestätigt worden war, kehrte Horner noch einmal in die Fabrik zurück, um persönlich zur Belegschaft zu sprechen. Laut Sky Sports F1-Präsentator David Croft war dies ein äußerst emotionaler Moment; Horner soll während seiner Rede mehrfach mit den Tränen gekämpft haben.

„Die Rede, die Christian Horner heute Morgen in der Fabrik hielt, war enorm emotional.“

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Horner von Emotionen überwältigt

„Christian selbst war sehr bewegt und seine Stimme brach an mehreren Stellen“, berichtete Croft.

Im Anschluss erhielt Horner demnach eine langanhaltende stehende Ovation der Mitarbeiter.

„Er bekam am Ende der Rede riesigen Applaus von einer Belegschaft, die ihm gegenüber nach wie vor sehr loyal ist.“

„Sie halten zu ihm, weil er dem Team Erfolg, Boni und vierzehn Weltmeistertitel beschert hat.“

Auch die Abfahrt selbst verlief auffallend nüchtern. Gegen 11.25 Uhr steuerte Horner seinen Wagen zum letzten Mal vom Gelände von Red Bull Racing. Laut Croft blickte der ehemalige Teamchef dabei starr geradeaus.

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„Er fuhr heute Morgen um 11.25 Uhr weg und blickte in seinem Auto ziemlich ungerührt nach vorne. Es gab keine Daumen nach oben und es wurde nicht gewunken.“

Horner stand seit der Gründung von Red Bull Racing im Jahr 2005 an der Spitze des Teams. In diesen zwanzig Jahren feierte der Rennstall acht Fahrertitel und sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften.

Zunächst erlebte Red Bull eine höchst erfolgreiche Ära mit Sebastian Vettel, der zwischen 2010 und 2013 vier Weltmeisterschaften in Folge gewann. Danach folgte eine zweite dominante Phase mit Max Verstappen, der ab 2021 mehrere WM-Titel einfuhr.

Trotz dieser beeindruckenden Erfolgsbilanz geriet Horner in den letzten Monaten zunehmend unter Druck. Red Bull erlebte einen schwierigen Start in die Saison 2025 und verlor viel Boden auf die Konkurrenz von McLaren.

Technische Probleme und enttäuschende Leistungen führten dazu, dass das Team nicht länger das Maß der Dinge in der Formel 1 war. Letztlich entschied die Red Bull-Führung, einen neuen Kurs einzuschlagen.

Der Nachfolger von Horner ist Laurent Mekies. Der Franzose war bislang Teamchef von Racing Bulls, dem Schwesterteam von Red Bull, und äußerte sich am Mittwochabend erstmals zu seiner Beförderung.

„Ich freue mich sehr darauf, die Rolle des CEO und Teamchefs von Red Bull Racing zu übernehmen.“

„Es ist eines der erfolgreichsten und dynamischsten Teams im Sport“, erklärte Mekies.

Er würdigte zudem die Leistungen seines Vorgängers.

„Es ist eine Ehre, Teil dieser Gruppe von brillanten Menschen zu sein, die den Red Bull-Geist verkörpern.“

„Gemeinsam werden wir großartige Ergebnisse erzielen und auf dem unglaublichen Erbe aufbauen, das Christian Horner während seiner zwanzig Jahre als Teamchef hinterlassen hat.“

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