Formel 1 „Darum!“ – Max Verstappen verrät, warum er seine Tochter nicht mit zur Formel 1 nimmt Formula 1 driver Max Verstappen of Oracle Red Bull Racing participates in a press conference at the Formula 1 Melbourne media day at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 5, 2025. (Photo by Marcel van Dorst / EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk Heute um 20:57 F1-News Formel 1 Jos Verstappen Max Verstappen Max Verstappen über Vaterrolle und Erziehung: Private Einblicke in das Familienleben mit Kelly Piquet und Tochter Lily Der viermalige Weltmeister betont, dass er sein Kind bewusst aus der Öffentlichkeit heraushält. Laut Verstappen müsse ein kleines Kind ohne die Aufmerksamkeit und den Druck aufwachsen können, die mit dem Leben eines internationalen Spitzensportlers einhergehen. In einem Interview mit De Telegraaf erklärt der Red Bull-Pilot, warum Lily bei Formel 1-Wochenenden nicht vor Ort ist. „Sie würde sich später ohnehin nicht daran erinnern, aber es geht auch um die Privatsphäre. Ein Baby oder ein kleines Kind sollte ein unbeschwertes Leben führen.“ Dieser Gedanke spielt auch bei seiner Nutzung der sozialen Medien eine wichtige Rolle. Max Verstappen teilt keine Fotos seiner Tochter und möchte das vorerst so beibehalten. Lies auch: Cadillac von Valtteri Bottas getäuscht: US-Hersteller muss jetzt den Preis zahlen Max steht schon sein ganzes Leben im Rampenlicht „Ich möchte sie jetzt nicht im Bild haben. Sie muss später selbst entscheiden, ob sie das möchte oder nicht.“ Der Niederländer weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, bereits in jungen Jahren im Rampenlicht zu stehen. Als Sohn des ehemaligen Formule 1-Fahrers Jos Verstappen rückte er schon früh in den Fokus des öffentlichen Interesses. Obwohl dieser Hintergrund ihn mit zu dem Rennfahrer geformt hat, der er heute ist, ist er sich auch bewusst, dass Bekanntheit in jungen Jahren Nachteile hat. Deshalb möchte er seiner Tochter so viel Freiheit wie möglich geben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Verstappen findet es wichtig, dass Kinder ihre eigenen Interessen ohne Druck der Eltern entwickeln. „Das Allerwichtigste für mich ist: Sei immer du selbst. Und was mich betrifft, darf sie später selbst bestimmen, was sie gerne machen möchte.“ Artikel geht unter dem Bild weiter. „Es gibt viele Eltern, die ihr Kind steuern und in eine bestimmte Richtung drängen wollen, zum Beispiel beim Sport.“ „Das ist genau das, was man nicht tun sollte. Ich denke, man kann ein Kind an bestimmte Sportarten heranführen, aber letztendlich müssen sie selbst wählen.“ Sport spielt laut Verstappen jedoch eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Kindern. „Sport ist gut für die Gesundheit und hält einen von der Straße fern. Man macht dadurch seltener dämliche Dinge.“ „Darüber hinaus denke ich, dass es wichtig ist, nett zu seiner Familie zu sein und sich manchmal bewusst zu machen, dass nicht jeder immer da sein wird.“ Kelly Piquet ist regelmäßig im Formel 1-Paddock anzutreffen und unterstützt Verstappen an den Rennwochenenden. Lily bleibt vorerst jedoch zu Hause. Verstappen ist zudem seit Jahren an der Erziehung von Penelope beteiligt, der Tochter von Piquet aus einer früheren Beziehung. Neben seinem Privatleben bleibt Verstappen wegen seiner Zukunft in der Formel 1 ständig in den Schlagzeilen. Der Niederländer äußerte in den vergangenen Monaten deutliche Kritik am aktuellen Motorenreglement. Echtes Racing Vor allem die große Rolle des Elektroantriebs stoßt ihm sauer auf. Er ließ bereits durchblicken, dass er ernsthaft über seine Zukunft nachdenkt, falls sich der Sport nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Inzwischen scheint ein gewisser Optimismus aufgekommen zu sein, da die Formel 1-Teams und die FIA eine Grundsatzvereinbarung für eine neue Leistungsverteilung ab 2027 getroffen haben. Dabei soll sich das Verhältnis auf 60 Prozent Verbrennungsmotor und 40 Prozent Elektroantrieb verschieben. Verstappen gab zuvor an, dass eine solche Änderung den Sport wieder näher an das bringt, was er als echtes Racing betrachtet. Sportlich gesehen erlebte Verstappen in Canada sein bisher bestes Wochenende der Saison. Der Red Bull-Pilot kam als Dritter hinter Sieger Kimi Antonelli und Lewis Hamilton ins Ziel. Das Podium war sein erstes im Jahr 2026 nach einem schwierigen Saisonstart. In der Weltmeisterschaft belegt er derzeit mit 53 Punkten den siebten Rang. Lies auch: „Ich verstehe, warum Michael Schumacher Rubens Barrichello so viele Jahre an seiner Seite haben wollte“ Lies auch: McLaren dementiert hartnäckiges Gerücht um Gianpiero Lambiase Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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