Formel 1 Dänischer Milliardär investiert 500 Millionen Euro in Rennstrecke im Heimatdorf: Jetzt soll die Formel 1 kommen Von A. Schenk 23. Mai 2026 Dänemark-Ring F1-News Formel 1 Dänische Milliardärsfamilie plant Formel-1-Rennen: 500-Millionen-Euro-Investment für dänischen Grand Prix Der Geschäftsmann Henrik Lyngbye Pedersen und sein Sohn Mathias Lyngbye Villadsen haben ehrgeizige Pläne für eine komplett neue Rennstrecke bei der Ortschaft Padborg in Süddänemark, unmittelbar an der deutschen Grenze, enthüllt. Der künftige Circuit of Denmark soll den FIA Grade 1-Standards entsprechen und Platz für rund 100.000 Zuschauer an einem Grand-Prix-Wochenende bieten. Das Projekt befindet sich nicht mehr nur in einer frühen Träumerei-Phase, denn die Initiatoren haben bereits das renommierte Büro Wurz Design mit dem Entwurf der Strecke beauftragt. Dessen Leitung obliegt dem ehemaligen Formel 1-Piloten Alexander Wurz, der sich in den letzten Jahren zu einem namhaften Streckendesigner entwickelt hat. Wurz wirkte bereits an modernen Kursen und Sicherheitsprojekten innerhalb des Motorsports mit. Lies auch: Erstes Podium der Saison für Max Verstappen: Das Ergebnis des Großen Preises von Kanada Ein kleiner Flugplatz und der Padborg Park Der geplante Standort besteht derzeit aus einem kleinen Flugplatz und der bescheidenen Rennstrecke Padborg Park. Das Ziel ist es, dieses Areal vollständig in einen modernen, sechs Kilometer langen Formel 1-Komplex mit Tribünen, Hospitality-Zonen und der notwendigen Infrastruktur für internationale Events zu transformieren. Nach Ansicht der Initiatoren bietet die Lage nahe der deutschen Grenze einen entscheidenden Vorteil. Man möchte nicht nur dänische Fans anlocken, sondern auch Besucher aus Deutschland, Schweden, Norwegen und anderen skandinavischen Ländern gewinnen. Dennoch ist der Weg zu einem Grand Prix lang und ungewiss. Der Formel 1-Kalender ist derzeit mit 24 Rennen weltweit komplett ausgelastet. Neue Rennstrecken müssen nicht nur einen modernen Komplex errichten, sondern auch jährlich enorme Antrittsgebühren an Liberty Media, den kommerziellen Rechteinhaber des Sports, zahlen. Für neue Rennen belaufen sich diese Beträge oft auf zweistellige Millionenbeträge pro Saison. Artikel geht weiter unter dem Bild. Dabei spielt auch der Marketingwert eine wichtige Rolle. Die Rückkehr von Zandvoort im Jahr 2021 war eng mit der enormen Popularität von Max Verstappen verknüpft. Seine Präsenz sorgte jahrelang für ausverkaufte Tribünen und internationale Aufmerksamkeit. Dänemark verfügt zwar mit Kevin Magnussen über den bekanntesten Formel 1-Fahrer der nationalen Geschichte, doch seine kommerzielle Anziehungskraft ist deutlich geringer als die von Verstappen. Die dänischen Investoren hoffen möglicherweise davon zu profitieren, dass die Zukunft des Großen Preis der Niederlande derzeit noch nicht final geklärt ist. Der Vertrag von Zandvoort läuft demnächst aus, und es ist noch nicht endgültig entschieden, wie lange das Rennen im Kalender bleiben wird. Sollte ein europäischer Slot frei werden, könnte sich Dänemark als Alternative in Nordeuropa positionieren. Viele Traditionsstrecken haben finanzielle Probleme Dennoch gibt es zahlreiche Hürden. Große Streckenprojekte scheitern regelmäßig an politischen Diskussionen, Umweltauflagen, steigenden Baukosten oder mangelnder Unterstützung durch die Formel 1-Organisation. Besonders in Europa ist die Konkurrenz groß, da viele Traditionsstrecken Mühe haben, finanziell gegen die lukrativen Rennen im Nahen Osten und Asien zu bestehen. Trotz dieser Risiken hinterlässt der professionelle Ansatz in der Motorsportwelt Eindruck. Die Beauftragung von Wurz Design und ein veranschlagtes Budget von über einer halben Milliarde Euro zeigen, dass das Projekt ernsthaft vorbereitet wird. Damit unterscheidet sich der dänische Plan von früheren Ideen, die nie über Konzeptzeichnungen hinausgekommen sind. Ob Dänemark tatsächlich einen Grand Prix erhält, bleibt vorerst abzuwarten. Das Projekt rund um Padborg gehört jedoch mittlerweile zu den konkretesten neuen europäischen Formel 1-Plänen der letzten Jahre. Lies auch: Hamilton oder Schumacher? Toto Wolff legt sich bei der Frage nach dem F1-GOAT fest Lies auch: Toto Wolff greift nach heftigem Crash zwischen George Russell und Kimi Antonelli sofort ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Erstes Podium der Saison für Max Verstappen: Das Ergebnis des Großen Preises von Kanada Formel 1 Hamilton oder Schumacher? Toto Wolff legt sich bei der Frage nach dem F1-GOAT fest Formel 1 Toto Wolff greift nach heftigem Crash zwischen George Russell und Kimi Antonelli sofort ein Formel 1 Lando Norris startet in der Formel 1 mit Helmdesign gegen Hirnverletzungen Formel 1 FIA bestätigt Startaufstellung für GP von Kanada nach Strafen-Hagel Formel 1 Parkbremse beim Automatikauto: Ist die Nutzung beim Abstellen Pflicht?