Formel 1 Charles Leclerc zeigt sich von Mercedes beeindruckt: Sie haben noch nicht alles gezeigt Charles Leclerc of Scuderia Ferrari HP F1 Team participates in Formula 1 Pre-Season Testing 1 during Testing Day 3 in Sakhir, Bahrain, on February 13, 2026. (Photo by Ahmad AlShehab/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 6. März 2026 Charles Leclerc F1-News Ferrari Formel 1 Mercedes Charles Leclerc besorgt über Mercedes-Speed Charles Leclerc hat sich nach den freien Trainings zum Grand Prix von Australien besorgt über die Pace von Mercedes geäußert. Laut dem Ferrari-Piloten macht es den Anschein, als würde das Team aus Brackley zum ersten Mal seit Jahren sein wahres Potenzial in den Trainingseinheiten nicht länger kaschieren. Im zweiten freien Training in Melbourne setzte McLaren das Ausrufezeichen. Oscar Piastri notierte eine Bestzeit von 1:19.729 und blieb damit vor beiden Mercedes-Piloten. Rookie Kimi Antonelli belegte mit etwas mehr als zwei Zehntelsekunden Rückstand den zweiten Platz, während George Russell Dritter wurde. Leclerc selbst erlebte eine schwierige Session. Der Monegasse fuhr eine Zeit, die gut eine halbe Sekunde langsamer als die von Piastri war, und leistete sich zudem einige Ausritte neben die Strecke. Besonders die Rennpace von Mercedes stach ihm ins Auge. Laut Leclerc wirkt Mercedes vor allem bei den Longruns extrem stark. Er vermutet, dass das Team seine Karten nicht mehr so verdeckt hält, wie es in der Vergangenheit bei Trainings oft der Fall war. Besonders über die volle Renndistanz hinterließ der W17 einen beeindruckenden Eindruck. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Samstag kehrt Leclerc zu einem sichereren Set-up zurück In Bezug auf den Speed im Qualifying ist sich Leclerc weniger sicher. Er wies darauf hin, dass Piastri außergewöhnlich stark unterwegs war und es schwer einzuschätzen sei, wie viel Spielraum die anderen Teams noch in der Hinterhand haben. Zudem glaubt er, dass einige Teams möglicherweise unterschiedliche Testprogramme mit ihren zwei Autos abspulen. Bei Ferrari selbst experimentierte Leclerc im zweiten Training mit einer aggressiven Abstimmung, doch dieser Versuch schlug fehl. Für den Samstag will er daher zu einem sichereren Set-up zurückkehren, um zu sehen, wo das Auto wirklich steht. Teamkollege Lewis Hamilton lag dichter an der Spitze des Feldes. Der Brite war nur zwei Zehntel schneller als Leclerc und reihte sich im Klassement unmittelbar hinter Russell ein. Unterdessen erlebte George Russell eine chaotische Session. Der Mercedes-Fahrer kollidierte in der Boxengasse mit Arvid Lindblad, wurde wegen eines Vergehens bei einem Startversuch untersucht und leistete sich zudem einen Ausflug ins Kiesbett von Kurve drei. Artikel geht weiter unter dem Video. Bei Red Bull verlief das Training ebenfalls alles andere als reibungslos. Max Verstappen war mehr als sechs Zehntel langsamer als die Bestzeit und beschädigte seinen RB22, als er in Kurve zehn durch das Kiesbett schoss. Zudem strandete er zu Beginn der Session aufgrund eines technischen Problems am Boxenausgang. Am Ende des Feldes erlebte Cadillac erneut ein schweres Training. Valtteri Bottas war fast vier Sekunden langsamer als die Spitze, während Sergio Pérez lediglich zwei Runden absolvierte, bevor er mit einem mutmaßlichen Hydraulikdefekt ausrollte. Auch Aston Martin hatte mit Problemen zu kämpfen. Aufgrund anhaltender Batterie- und Vibrationsprobleme konnten Fernando Alonso und Lance Stroll nur Kurzauftritte absolvieren. Alonso war letztlich der schnellere der beiden, lag aber rund fünf Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“