Formel 1

Britische Medien sicher: Max Verstappen vor Rücktritt – das ist sein Nachfolger

Britische Medien sicher: Max Verstappen vor Rücktritt – das ist sein Nachfolger
SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Eighth placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Simon Galloway/LAT Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603290598 // Usage for editorial use only //

Verstappen lässt Zukunft in der Formel 1 komplett offen

Das britische Portal The Race bringt den 18-jährigen Arvid Lindblad als möglichen Nachfolger von Max Verstappen bei Red Bull Racing für das Jahr 2027 ins Gespräch.

In einer aufsehenerregenden Grid-Prognose für die kommende Saison fehlt der Name des viermaligen Weltmeisters komplett. Die Analysten von The Race gehen damit davon aus, dass Verstappen die Formel 1 verlassen wird.

Die Spekulationen über einen Abschied von Verstappen kommen nicht von ungefähr. Nach den ersten drei Saisonrennen belegte er mit lediglich zwölf Punkten nur den neunten Rang in der Weltmeisterschaft.

Der RB22 kämpfte mit Übergewicht und aerodynamischen Problemen, woraufhin Verstappen das Auto öffentlich als „unfahrbar“ bezeichnete. Während des Rennwochenendes in Japan ließ er bereits durchblicken, dass ein vorzeitiger Rückzug nicht undenkbar sei, sollte sich die Situation nicht verbessern.

Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht

Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht

Lindblad beeindruckt bei Racing Bulls

Inzwischen hat Red Bull in Miami zwar einen Schritt nach vorne gemacht, doch die Ungewissheit über Verstappens Zukunft ist damit noch nicht ausgeräumt.

Hinzu kommt, dass sein langjähriger Renningenieur Gianpiero Lambiase für 2028 den Wechsel zum Konkurrenten McLaren vollzieht, was erneut Fragen zur Stabilität innerhalb des Teams aufwirft.

Lindblad bestreitet in dieser Saison sein Debütjahr bei Racing Bulls und weiß zu überzeugen. Der Brite, der 2021 gegenüber Lando Norris prophezeite, innerhalb von fünf Jahren im Formel-1-Grid zu stehen, hat dieses Versprechen eingelöst.

In Suzuka bewies er bereits sein Potenzial, als er Verstappen aus dem zweiten Qualifying-Abschnitt kegelte. The Race erwartet ihn 2027 an der Seite von Isack Hadjar im Hauptteam.

Artikel geht unter dem Bild weiter.

Für das restliche Feld erwartet The Race wenig spektakuläre Veränderungen. Mercedes hält an dem aktuellen Duo aus dem WM-Führenden Kimi Antonelli und George Russell fest.

Ferrari macht mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton weiter, während McLaren das erfolgreiche Gespann Lando Norris und Oscar Piastri nicht verändert. Bei Aston Martin, Audi und Cadillac bleibt die Fahrerbesetzung ebenfalls unverändert.

Interessanter sind die erwarteten Bewegungen im Mittelfeld. Alexander Albon soll Williams verlassen, um bei Alpine das Cockpit von Franco Colapinto zu übernehmen. Esteban Ocon würde dann den freien Platz bei Williams füllen. Yuki Tsunoda, der lange die Unterstützung von Honda genoss, wird mit Haas in Verbindung gebracht.

Dies scheint nicht weit hergeholt, da Haas-Teamchef Ayao Komatsu bereits signalisierte, ein Fan des japanischen Piloten zu sein. Sollte Lindblad zu Red Bull aufsteigen, würde bei Racing Bulls der bulgarische Formel-2-Pilot Nikola Tsolov an der Seite von Liam Lawson zum Einsatz kommen.

Ob Verstappen tatsächlich geht, ist natürlich alles andere als sicher. Der Niederländer hat mehrfach betont, dass er den Rennsport liebt, und er besitzt bei Red Bull einen langfristigen Vertrag.

Zudem zeigte er in Miami, dass er mit einem besseren Auto nach wie vor um Spitzenpositionen kämpfen kann. Sein zweiter Startplatz und sein aggressiver Fahrstil im Rennen sind keine Anzeichen für jemanden, der seine Motivation verloren hat. Dennoch ist die Unruhe nicht völlig unbegründet.

Verstappen ist anspruchsvoll und hat wenig Geduld für Kompromisse. Falls es Red Bull nicht gelingt, den Rückstand auf Mercedes und Ferrari strukturell abzuarbeiten, könnte die Frustration in einen ernsthaften Wechselwunsch umschlagen. In diesem Fall stünde Lindblad bereits in den Kulissen bereit.

Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“

Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“

Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen

Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen