Formel 1 Bernie Ecclestone mit Hiobsbotschaft für George Russell: Es wird Antonelli oder… Von A. Schenk 12. Mai 2026 Bernie Ecclestone F1-News Formel 1 George Russell Max Verstappen Bernie Ecclestone schreibt George Russell als Weltmeister für 2026 bereits ab Der ehemalige Formel-1-Zampano, der im vergangenen Herbst bereits seinen 95. Geburtstag feierte, äußerte sich gegenüber der Schweizer Zeitung Blick und ließ dabei kaum Zweifel aufkommen. Das Momentum im Titelkampf hat sich aus seinem Empfinden bereits endgültig verschoben. Anlass ist der dritte Sieg in Folge von Andrea Kimi Antonelli in Miami. Der 19-jährige Italiener siegte erneut von der Pole-Position und liegt nun zwanzig Punkte vor seinem deutlich erfahreneren Teamkollegen bei Mercedes. Für Bernie Ecclestone ist das Fazit eindeutig. „Antonelli oder Verstappen wird Weltmeister“, stellte er fest. George Russell kommt in dieser Argumentation als ernsthafter Titelkandidat nicht mehr vor. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Miami macht Red Bull Hoffnung Auffallend ist, dass Ecclestone auch Max Verstappen längst nicht abgeschrieben hat. Nach den schwierigen Auftaktrennen, in denen Red Bull der Konkurrenz weit hinterherlief, lieferte Miami ein ermutigendes Bild. Verstappen qualifizierte sich als Zweiter und bewies im Rennen trotz eines Drehers in der ersten Runde Moral. „Red Bull scheint seine Krise überwunden zu haben. Max hat sein Feuer wiedergefunden, und wenn das der Fall ist, ist er gefährlich“, so Ecclestone. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht die Situation differenzierter. In einem Interview mit La Gazzetta dello Sport erkannte er an, dass Antonelli seine drei Siege vollauf verdient hat, rückte Russells enttäuschenden Saisonstart jedoch in einen breiteren Kontext. „Was wir an diesem Sport lieben, ist, dass die Uhr am Ende des Rennens niemals lügt“, sagte Wolff. „Und die Uhr sagt, dass Kimi die letzten drei Grands Prix zurecht gewonnen hat.“ Über Russell äußerte sich Wolff ehrlich, aber loyal. „Russell hat nicht so gut abgeschnitten. In einigen Fällen lag es an Problemen des Teams oder an Pech, und in Miami an seinen eigenen Fehlern.“ Dennoch steht Wolff voll hinter seinem britischen Piloten und erwartet eine Rückkehr zur alten Form. „Wir kennen den Wert von George und wissen, dass er zurückschlagen wird.“ „Ab Kanada wird er sehr konkurrenzfähig sein und bereit, seinen Gegnern das Leben schwer zu machen.“ Damit ist die Situation bei Mercedes durchaus speziell. Beide Fahrer steuern das derzeit stärkste Auto im Feld, doch ihre Saisonverläufe driften stark auseinander. Antonelli feiert Siege und Poles, während Russell mit dem Set-up, unglücklichen Umständen und in Miami auch mit eigenen Fahrfehlern kämpft. Nach vier Rennen steht die interne Bilanz bei drei Siegen für Antonelli gegenüber einem Erfolg für Russell beim Saisonauftakt in Australien. Ob Ecclestone mit seiner Einschätzung, die Meisterschaft sei bereits entschieden, richtig liegt, bleibt abzuwarten. Die Saison umfasst noch 18 Rennen. Zwanzig Punkte Rückstand sind aufholbar, und Russell hat bereits bewiesen, dass er ein starker Fahrer ist, der schwierige Phasen überwinden kann. Doch der psychologische Druck wächst mit jedem weiteren Erfolg von Antonelli – bei den Buchmachern hat er Russell mittlerweile als Top-Favorit auf den Titel abgelöst. Auch Verstappen mit Chancen in Kanada Für Verstappen bietet Kanada ebenfalls eine Chance. Wenn Red Bull die in Miami sichtbaren Verbesserungen beibehalten und ausbauen kann, ist der Niederländer in der Lage, den Kampf mit Antonelli und den Ferraris aufzunehmen. Sein Vertrag läuft bis Ende 2028, doch die Diskussionen über seine Zukunft dürften verstummen, sobald die Ergebnisse wieder stimmen. Ecclestone ist zwar längst nicht mehr aktiv in der Formel 1 tätig, aber sein Gespür für das Geschehen lässt ihn selten komplett im Stich. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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