Formel 1

Beben bei der FIA: Max Verstappen stellt F1-Verbleib nach Straf-Eklat selbst infrage

Beben bei der FIA: Max Verstappen stellt F1-Verbleib nach Straf-Eklat selbst infrage
SUZUKA, JAPAN - MARCH 28: Eleventh placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 28, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603280250 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen deutet erstmals offen einen Abschied aus der Formel 1 an

Der viermalige Weltmeister steht dem neuen Reglement für 2026 bereits seit geraumer Zeit kritisch gegenüber, insbesondere mit Blick auf die Power Units und die immer dominantere Rolle des Energiemanagements.

Nach einem schwierigen Wochenende in Japan, an dem er bereits im Q2 ausschied, legte er nun mit seinen Aussagen noch einmal nach.

Verstappen gab an, dass Red Bull kurzfristige Verbesserungen erwartet, ließ aber gleichzeitig durchblicken, dass grundlegendere Fragen im Raum stehen.

„Das Team wird hoffentlich in den kommenden Wochen und Monaten einige Dinge lösen. Was den Rest angeht, wisst ihr bereits, wie ich über die Dinge denke, das muss ich nicht noch einmal erwähnen. Auch für mich persönlich gibt es viel zu klären“, so Verstappen gegenüber den anwesenden Medienvertretern.

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Das Leben

Als er gefragt wurde, was er damit meinte, hielt er kurz inne und antwortete: „Das Leben. Ja, das Leben hier.“ Er bestätigte anschließend, dass dies in direktem Zusammenhang mit dem aktuellen Regelwerk des Sports steht.

Der Limburger äußert sich gewohnt deutlich über die Verschiebung hin zu einer fast hälftigen Aufteilung zwischen Elektroantrieb und Verbrennungsmotor.

Vor allem das ständige Aufladen der Batterie und die Optimierung des Energieverbrauchs sind ihm ein Dorn im Auge. Seiner Meinung nach geht dies auf Kosten des echten Racing und des Attackierens in den Kurven (eine Einschätzung, die auch sein Vater Jos teilt).

In Suzuka trat dieser Frust deutlich zutage. „Ich bin nicht einmal mehr frustriert. Ich bin darüber hinaus, also ist es ein bisschen… ich kenne das richtige Wort auf Englisch nicht.“

„Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Wahrscheinlich fehlen mir die Worte. Ich kann es einfach nicht. Ich werde deshalb nicht wütend, ich bin weder enttäuscht noch frustriert über das, was gerade passiert“, erklärte Max.

Innerhalb der Formel 1 wurde schon länger über einen möglichen Wechsel von Verstappen zu Mercedes spekuliert, doch dass er nun selbst so offen über Veränderungen spricht, ist neu.

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Es deutet darauf hin, dass er über seinen bis 2028 laufenden Vertrag hinausblickt. Dennoch erscheint ein Abschied mitten in der Saison unwahrscheinlich. Vielmehr wird über ein Szenario spekuliert, in dem er eine Klausel nutzt, um Ende 2026 auszusteigen.

Seine Entscheidung wird unter anderem davon abhängen, welche Richtung die Formel 1 für 2027 einschlägt.

„Es hängt davon ab, was sie für nächstes Jahr entscheiden. Für dieses Jahr denke ich, dass sie ihr Bestes geben, aber es ist auch Politik, was ich von den anderen Herstellern vollkommen verstehe. Ich hoffe einfach, dass es wieder etwas mehr Spaß macht zu fahren, wie ihr wisst.“

Neben dem Sport spielt auch sein Privatleben eine Rolle. Seit der Geburt seiner Tochter Lily und seinen Plänen außerhalb der Formel 1 (GT3) wächst sein Interesse an anderen Rennserien.

„Das zaubert mir definitiv ein breites Lächeln ins Gesicht“, so Max über seine jüngsten Erlebnisse auf dem Nürburgring.

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