Formel 1

Antonellis Mutter enthüllt emotionalen Moment: „Plötzlich weinte die ganze Familie“

Antonellis Mutter enthüllt emotionalen Moment: „Plötzlich weinte die ganze Familie“

Antonelli-Sieg beim China-GP sorgt für Mercedes-Jubel und Gänsehaut-Momente bei seiner Familie in Italien

Während der 19-jährige Pilot in Shanghai Geschichte schrieb, verfolgte seine Mutter Veronica Pomaro das Rennen von Bologna aus gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester Maggie.

Andrea Kimi Antonelli krönte sich mit seinem Sieg zum ersten italienischen Fahrer seit langer Zeit, dem ein Erfolg in einem Formel 1-Rennen gelang. Bereits zuvor an diesem Wochenende hatte er einen Rekord gebrochen, indem er sich als jüngster Fahrer aller Zeiten die Poleposition sicherte.

Für seine Mutter ist der Erfolg vor allem aus einem anderen Grund besonders. Sie ist stolz auf die Art und Weise, wie die Menschen über ihren Sohn sprechen.

„Kimi? Natürlich bin ich stolz. Ich freue mich vor allem dann, wenn die Leute sagen, dass er ein guter und höflicher Junge ist.“

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Klare Absprachen innerhalb der Familie

Zu Hause wird er übrigens nicht Kimi genannt, sondern Andy. Trotz seiner rasanten Karriere in der Formel 1 sei er laut seiner Mutter immer bodenständig geblieben.

Im vergangenen Jahr machte er sogar seinen Abschluss am Salvemini-Institut in Casalecchio, während er bereits in der Formel 1 antrat. Laut Veronica gab es innerhalb der Familie stets eine klare Abmachung.

„Rennsport ist in Ordnung. Aber wenn du Schultage verpasst, musst du extra hart arbeiten, um alles nachzuholen.“

Diese Disziplin half Antonelli dabei, sowohl in der Schule als auch auf der Strecke erfolgreich zu bleiben. Zwischen den Rennen und Trainingseinheiten nahm er seine Schulbücher mit in die Hotels und an die Rennstrecken, um mit dem Stoff Schritt zu halten.

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Während des Rennens in China erlebte seine Mutter einen nervenaufreibenden Vormittag. Sie scherzte sogar, dass die Rennen eigentlich kürzer sein sollten.

„Ich glaube, ich werde die Formel 1 bitten, die Rennen zu verkürzen. Sie dauern zu lange und ich bin zu jung, um einen Herzinfarkt zu bekommen.“

Veronica und ihre Tochter Maggie verfolgten das Rennen gemeinsam zu Hause. Maggie ist selbst sportlich aktiv und betreibt rhythmische Sportgymnastik, weshalb die Familie regelmäßig mit verschiedenen Wettkämpfen beschäftigt ist.

„Ich konnte die Poleposition eigentlich gar nicht richtig verfolgen. Maggie hatte einen Turnwettkampf und wir waren vollauf mit der Vorbereitung beschäftigt.“

Während des Rennens in Shanghai versuchten Mutter und Tochter, ruhig zu bleiben. Doch als Antonelli nach der Zieldurchfahrt emotional wurde und in Tränen ausbrach, änderte sich das schlagartig.

„Wir blieben ruhig, bis wir Andrea weinen sahen. Da wurden auch wir emotional.“

Dieser Moment brachte die Familie, die zu diesem Zeitpunkt auf zwei Länder verteilt war, dennoch zusammen. Vater Marco war in China direkt am Circuit bei seinem Sohn vor Ort, während Veronica und Maggie in Bologna blieben.

Vorerst genießt die Familie vor allem den historischen Moment. Und wenn Antonelli wieder nach Hause kommt, erwartet ihn laut seiner Mutter ein typisch italienischer Empfang. Dann stehen schlichtweg Tagliatelle auf dem Tisch.

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