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Adrian Newey riskiert Vermögen bei vorzeitigem Abschied von Aston Martin

Adrian Newey riskiert Vermögen bei vorzeitigem Abschied von Aston Martin
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Adrian Newey, Team Principal of Aston Martin F1 Team looks on during final practice ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Lars Baron/Getty Images) 2265196650 Colour Image, Horizontal, sport, motorsport, formula one racing

Alle Details enthüllt: So sieht die Anteilsbeteiligung von Adrian Newey am Aston Martin F1 Team aus

Eine Recherche von PlanetF1.com hat enthüllt, wie hoch die Beteiligung von Adrian Newey am Team exakt ist, welche Macht und Rechte mit seinem Anteil verbunden sind und auf welche Weise der legendäre Designer seine Aktien zu Geld machen kann.

Newey schloss sich kurz nach dem Start der Saison 2025 Aston Martin an, wobei sein Fokus maßgeblich auf der Entwicklung des völlig neuen AMR26 lag.

Seine Ankunft in Silverstone beendete eine zwei Jahrzehnte währende Ära bei Red Bull, wo er die Siegerautos für Sebastian Vettel und Max Verstappen entwarf.

Dies folgte auf ebenso erfolgreiche Perioden bei McLaren und Williams, mit denen sich Newey als einer der profiliertesten Konstrukteure der modernen Formel 1 und zweifellos in deren siebzigjähriger Geschichte etablierte.

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17.287 D-Stammaktien

Sein Wechsel zu Aston Martin bedeutete daher mehr als nur die Verpflichtung einer technischen Führungsperson, da er die Ambitionen von Galionsfigur Lawrence Stroll legitimierte, den Rennstall zu einem WM-Kandidaten zu transformieren.

Dieser Punkt wurde dadurch unterstrichen, dass Newey eine Beteiligung am Team übernahm, wodurch seine Rolle über die eines gewöhnlichen Angestellten hinausging – mit einem persönlichen Interesse am Erfolg und am Wachstum des Teams.

Die Einzelheiten von Neweys Aktienbesitz wurden nie offiziell bekannt gegeben, aber PlanetF1.com hat Details seiner Beteiligungen in Erfahrung gebracht. Diese zeigen, dass Newey etwa 4,7 Prozent des Teams über eine sogenannte Alphabet-Beteiligung besitzt.

Eine solche Beteiligung beschreibt die Art der Aktien, die jemand hält, wobei jeder Klasse unterschiedliche Rechte zugewiesen sind. Im Fall von Newey handelt es sich um 17.287 D-Stammaktien.

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Gemäß der Satzung von Aston Martin handelt es sich dabei faktisch um Aktien zur Mitarbeiterincentivierung, die exklusiv für Neweys Beteiligung vorgesehen zu sein scheinen.

Obwohl mit diesen Aktien Stimmrechte verbunden sind, fehlen die zusätzlichen Befugnisse, die einige andere Anteilseigner wie Woody Johnson besitzen.

Johnson kann beispielsweise ein Vorstandsmitglied ernennen, während Newey dies nicht kann und zudem in der Rangfolge bei Ausschüttungen niedriger steht, sollte das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Gemessen am aktuellen Marktwert ist die Beteiligung von Newey umgerechnet etwa 148 Millionen Euro wert, basierend auf der Bewertung des Aston Martin Formel 1 Teams von rund 3,15 Milliarden Euro. Ein Großteil davon ist jedoch nicht realisiert und kurzfristig nicht zugänglich.

Es gibt zwei Wege, wie Newey aussteigen kann, aber keiner davon kann vor März 2030 ausgeübt werden – es sei denn, Stroll verkauft seinen Anteil. In diesem Fall besitzt Newey ein Mitverkaufsrecht.

Übt Newey seine Option zwischen März und September 2030 aus, ist seine Auszahlung auf 62,35 Prozent der Referenzbewertung festgelegt, die vor März 2025 bestimmt wurde.

Bei einem Verkauf an einen Dritten könnte Newey den vollen Marktwert erhalten. Sollte Newey das Team jedoch vor März 2030 verlassen, verwirkt er seine Beteiligung, wobei seine 4,7 Prozent zum niedrigeren Wert aus Realwert oder ursprünglichem Ausgabepreis an Aston Martin zurückfallen.

Da er einen Nominalpreis von einem Pfund pro Aktie bezahlt hat, entspräche dies bei der aktuellen Bewertung einem potenziellen Verlust von umgerechnet etwa 152 Millionen Euro.

Diese Konstruktion bietet Newey einen starken Anreiz, das Team voranzubringen, wodurch seine persönlichen Interessen direkt mit denen des Teams und von Stroll übereinstimmen, der trotz des Einstiegs von Johnson die volle Kontrolle über die Organisation behält.

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