Formel 1

Adrian Newey kehrt überraschend an den Red-Bull-Zeichentisch zurück

Adrian Newey kehrt überraschend an den Red-Bull-Zeichentisch zurück
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: Adrian Newey, Team Principal of Aston Martin F1 Team looks on during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Joe Portlock/Getty Images)

Rückkehr nach zwei Jahren Pause: Adrian Newey und die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte bei Red Bull

Adrian Newey kehrt an diesem Wochenende für kurze Zeit zu Red Bull zurück: Beim Goodwood Festival of Speed nimmt der renommierte Konstrukteur hinter dem Lenkrad des RB17 Hypercars Platz. Dabei handelt es sich um den spektakulären Sportwagen, den er selbst entwickelte, bevor er sich im vergangenen Jahr vom Team verabschiedete.

Newey verließ Red Bull Racing im Jahr 2024 nach 19 Jahren. In dieser Zeit stieg er zu einem der erfolgreichsten Designer in der Geschichte der Formel 1 auf. Unter seiner technischen Leitung sicherte sich Red Bull acht Weltmeistertitel mit Boliden, die über Jahre hinweg den Maßstab im Sport setzten.

Inzwischen arbeitet der Brite bei Aston Martin, wo er als managing technical partner tätig ist und eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der neuen Generation von Formel 1-Autos spielt.

Das letzte große Projekt Neweys bei Red Bull war jedoch kein Formel 1-Wagen, sondern der RB17. Dieses exklusive Hypercar wurde von Red Bull Advanced Technologies entwickelt und ist als ultimatives Track-Tool für Privatbesitzer konzipiert.

Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team

Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team

RB17: Rennstrecken-Bolide für Privatkunden

Laut Red Bull liefert der RB17 eine Performance, die nah an die eines Formel 1-Autos heranreicht. Der Wagen verfügt über einen V10-Saugmotor in Kombination mit Hybrid-Technologie und eine Leistung von über 1.200 PS.

Dank eines extrem niedrigen Gewichts und fortschrittlicher Aerodynamik ist das Auto auf maximale Performance auf der Rennstrecke ausgelegt.

Der RB17 feiert an diesem Wochenende sein öffentliches Fahr-Debüt beim berühmten Goodwood Festival of Speed in England. Das Event ist weltweit als eines der größten Festivals für Motorsport und Klassiker bekannt.

Jährlich strömen hunderttausende Besucher nach Goodwood, um historische Rennwagen, Hypercars und Formel 1-Boliden beim ikonischen Hillclimb in Aktion zu sehen.

Artikel geht unter dem Bild weiter.

Newey wird sich am Steuer des RB17 mit den Red Bull-Piloten Isack Hadjar und Yuki Tsunoda abwechseln. Damit erhält das Publikum zum ersten Mal die Gelegenheit, das exklusive Hypercar in Bewegung zu erleben.

Vom RB17 werden lediglich 50 Exemplare gebaut, der Preis liegt bei rund sechs Millionen Euro. Damit zählt der Wagen zu den teuersten und exklusivsten Rennstreckenfahrzeugen der Welt.

Red Bull-Teamchef Laurent Mekies freut sich auf die Präsentation des RB17. Seiner Meinung nach zeigt das Auto, wozu Red Bull Engineering fähig ist.

„Goodwood ist der perfekte Ort, um zu zeigen, wofür Red Bull Engineering steht.“

„Es ist ein besonderer Moment, den RB17 für die Fans zum Leben erweckt zu sehen.“

Auto kostete rund sechs Millionen Euro

„Das Auto repräsentiert Jahre voller Hingabe, Kreativität und technischer Innovation eines außergewöhnlichen Teams.“

„Wir sind enorm stolz auf das, was erreicht wurde, und freuen uns darauf, diese Erfahrung mit dem Publikum zu teilen.“

Die Rückkehr von Newey ist vor allem symbolischer Natur. Obwohl er inzwischen vollständig für Aston Martin tätig ist, bleibt der RB17 ein greifbares Zeugnis seiner letzten Arbeit für Red Bull.

Für viele Motorsport-Fans wird die Anwesenheit von Newey in Goodwood daher einen besonderen Moment darstellen, in dem einer der größten Ingenieure der Formel 1-Geschichte noch einmal mit dem Team zusammenkommt, mit dem er so viele Erfolge feierte.

Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen

Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen

Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück

Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen