Formel 1 500-Millionen-Dollar-Megajacht taucht nach gefährlicher Fahrt durch die Straße von Hormus wieder auf Von A. Schenk 8. Mai 2026 F1-News Nachrichten Super-Jacht Nord nach Passage der Straße von Hormus auf dem Weg nach Wladiwostok. Die 142 Meter lange Superyacht Nord nimmt derzeit mit hohem Tempo Kurs auf die russische Hafenstadt Vladivostok. Das Schiff des reichsten Mannes Russlands passierte kürzlich die Straße von Hormus und befindet sich nach einem Zwischenstopp auf den Seychellen nun im Indischen Ozean. Die gesamte Reise umfasst rund 12.000 Kilometer und endete bereits mehrfach im selben Hafen. Alexei Mordashov ist der steinreiche Besitzer der Yacht. Er ist Hauptaktionär des Stahlkonzerns Severstal und steht mit einem geschätzten Vermögen von über 25 Milliarden Euro auf der Liste der sanktionierten Russen nach der Invasion der Ukraine. Trotz dieser Sanktionen wurde die Nord nie beschlagnahmt. Lies auch: FIA gibt grünes Licht für einschneidende Änderungen in der Formel 1 Mit voller Kraft Richtung Straße von Hormus Vor der aktuellen Reise lag die Yacht einige Zeit in Dubai für eine geplante Wartung. Die technischen Systeme wurden überprüft und aktualisiert, um das Schiff auf die lange Überfahrt vorzubereiten. Anschließend verließ die Nord den Golf und fuhr unter russischer Flagge durch die Straße von Hormus, was weltweit für Aufsehen sorgte. Die Passage war bemerkenswert, da der Schiffsverkehr in der Region aufgrund geopolitischer Spannungen stark eingeschränkt war. Kurz nach dieser Passage wurde die Nord bei den Seychellen gesichtet. Dies war auch der Ort, von dem aus die Yacht im Jahr 2022 in großer Eile nach Vladivostok flüchtete, um einer Beschlagnahmung zu entgehen. Damals gab Mordashov Berichten zufolge mehr als 430.000 Euro für Treibstoff aus, um das Schiff mit voller Geschwindigkeit 6.700 Seemeilen weit vor den westlichen Behörden in Sicherheit zu bringen. Fester Stützpunkt im russischen Fernen Osten Vladivostok ist für die Nord kein zufälliges Ziel. Die Yacht macht dort regelmäßig am Marine Terminal in der Goldenes-Horn-Bucht fest und kehrt mit auffallender Beständigkeit dorthin zurück. In den vergangenen Sommern steuerte das Schiff von dieser Stadt aus Naturschutzgebiete entlang der russischen Pazifikküste an. Mordashov erhielt Anfang dieses Jahres sogar eine Sondergenehmigung der russischen Bundesbehörde GlavSevmorput, um mit der Nord durch arktische Gewässer zu fahren. Die Nord wurde von der deutschen Werft Lürssen gebaut und im Jahr 2021 unter dem Projektnamen Project Opus ausgeliefert. Das Design stammt vom italienisch-kroatischen Büro Nuvolari Lenard und kombiniert einen Stahlrumpf mit einem Aluminiumaufbau sowie Teakdecks auf sechs Ebenen. Mit einer Länge von fast 142 Metern und einer Bruttoraumzahl von über 10.000 gehört sie zu den zwölf größten Privatyachten der Welt. Der Antrieb besteht aus vier MTU Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von über 23.000 PS, die eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 20 Knoten ermöglichen. Der Treibstofftank hat eine Kapazität von 750.000 Litern, was die Nord prädestiniert für genau diese Art von langen Ozeanreisen ohne Zwischenstopp macht. Text geht unter dem Post weiter. https://www.instagram.com/reel/DXR3MARseoT Ausgerüstet für monatelange Seereisen An Bord können bis zu 36 Gäste in rund zwanzig Kabinen untergebracht werden. Eine Besatzung von etwa 42 Personen kümmert sich um den täglichen Betrieb. Die Ausstattung umfasst zwei Hubschrauberlandeplätze mit einem überdachten Hangar, einen 25-Meter-Pool, ein Kino, einen Fitnessraum, eine Sauna, ein Spa sowie ein Tauch- und Wassersportzentrum mit Beibooten von bis zu fünfzehn Metern Länge. Diese Autarkie macht die Yacht tauglich für monatelange Fahrten fernab regulärer Yachthäfen. Die jährlichen Betriebskosten der Nord werden auf 36 bis 45 Millionen Euro geschätzt. Dieser Betrag umfasst Besatzung, Treibstoff, Wartung und Liegeplatzgebühren. Für Mordashov ist dies eine machbare Summe, doch es verdeutlicht auch, wie immens die logistische Operation hinter dieser Yacht ist. Die aktuelle Rückreise nach Vladivostok folgt einem mittlerweile vertrauten Muster. Lies auch: Paukenschlag für Max Verstappen unmittelbar vor dem Großen Preis von Österreich Lies auch: Nico Rosberg beobachtet in Barcelona etwas „Unglaubliches“ bei Lewis Hamilton Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA gibt grünes Licht für einschneidende Änderungen in der Formel 1 Formel 1 Paukenschlag für Max Verstappen unmittelbar vor dem Großen Preis von Österreich Formel 1 F1-Pilot beschimpft Kollegen: Video zeigt den heftigen Wortwechsel Formel 1 Nico Rosberg beobachtet in Barcelona etwas „Unglaubliches“ bei Lewis Hamilton Formel 1 Ferrari-Lenkrad für 851 Euro ist eine exakte Kopie des Le-Mans-Siegerautos Formel 1 Enthüllt: Brisante Ausstiegsklausel in Max Verstappens Red Bull-Vertrag gelekt