Formel 1

Weltmeister gibt Lindblad Ratschläge: „Das kannst du lernen“

Weltmeister gibt Lindblad Ratschläge: „Das kannst du lernen“
MONTMELO, SPAIN - JANUARY 28: Arvid Lindblad of Great Britain and Visa Cash App Racing Bulls adjusts his earplugs and prepares to drive in the garage during day three of F1 Shakedown at Circuit de Catalunya on January 28, 2026 in Montmelo, Spain. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images)

Arvid Lindblad steht im nächsten Jahr als einziger Rookie im Startfeld.

Mit nur 18 Jahren gibt der Brite sein Debüt bei Racing Bulls, dem Schwesterteam von Red Bull Racing. Er ersetzt dort Isack Hadjar, der wiederum als Teamkollege von Max Verstappen in das Hauptteam befördert wurde.

Arvid Lindblad steigt in einer Saison ein, die alles andere als einfach für Rookies ist. 2026 ist nicht nur das Jahr, in dem die weitreichendsten Reglementänderungen der modernen F1-Geschichte in Kraft treten, er fährt zudem für ein Team, das sich noch mitten im Entwicklungsprozess befindet.

Darüber hinaus sind die Red Bull Powertrains-Motoren, die erstmals vollständig in Eigenregie produziert werden, brandneu für jeden im Grid. Das schließt die Fahrer selbst mit ein. Der junge Brite steht somit vor einer steilen Lernkurve.

Er muss sich nicht nur an ein Formel-1-Auto gewöhnen, sondern auch an einen neuen Fahrstil, bei dem Energierückgewinnung, strategisches „Lift and Coast“ sowie regeneratives Bremsen zentrale Bestandteile der Fahrtechnik sind. Das macht die Aufgabe für einen Debütanten wie Lindblad besonders anspruchsvoll.

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Lindblad beim Shakedown bereits schneller als Lawson

Laut Ex-Weltmeister Jenson Button ist Lindblads Herangehensweise von entscheidender Bedeutung. Gegenüber Sky Sports riet Button dazu, alles aus seinem Umfeld herauszuholen.

„Lerne von deinem Teamkollegen, lerne von anderen Fahrern des Teams.“

„Sicher hat er auch Zugriff auf die Daten von Max Verstappen, auch wenn er nicht für dasselbe Team fährt.“

Button betonte zudem die Wichtigkeit einer guten Kommunikation mit den Ingenieuren.

„Es ist die Beziehung zu deinem Renningenieur, die den Ausschlag gibt.“

„Es ist essenziell zu verstehen, wie dein Feedback über den Funk rüberkommt, besonders wenn die Emotionen hochkochen.“

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Obwohl Lindblad sein Talent bereits unter Beweis gestellt hat, ist die Formel 1 eine völlig andere Welt.

„Es geht gar nicht so sehr um das Fahren selbst. Das kann er. Es ist der Druck von außen, der den Unterschied macht.“

Dass Lindblad kein Mitläufer sein wird, zeigte sich bereits beim Shakedown in Barcelona, wo er schneller als sein erfahrenerer Teamkollege Liam Lawson war. Das setzte direkt ein Ausrufezeichen. Lindblad ist nicht gekommen, um im Schatten zu lernen, er ist gekommen, um abzuliefern.

Durch den Wechsel von Hadjar zu Red Bull eröffnet sich innerhalb des Red Bull-Kaders eine Chance. Helmut Marko, der junge Talente stets genau im Blick hat, ließ bereits durchblicken, großes Vertrauen in Lindblad zu haben, besonders angesichts seiner Anpassungsfähigkeit unter dem neuen Reglement. Und das sind schlechte Nachrichten für Lawson.

Lawson steht in seiner zweiten Saison unter großem Druck. Er wurde bereits im Vorjahr von Hadjar in den Schatten gestellt, und nun droht Lindblad dasselbe zu tun. Wenn er nicht schnell die Kurve kriegt, könnte dies bereits seine letzte Chance in der Formel 1 sein.

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