Formel 1 Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - DECEMBER 07: Ana de Armas waves the chequered flag during the F1 Grand Prix of Abu Dhabi at Yas Marina Circuit on December 07, 2025 in Abu Dhabi, United Arab Emirates. (Photo by Mario Renzi - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk Heute um 11:57 F1-News Formel 1 Bleibt Max Verstappen der Formel 1 doch länger erhalten? Hinter den Kulissen wird bereits intensiv an den neuen Regeln für 2027 gearbeitet, das wissen auch die Experten von F1 aan Tafel. In der Harbour Club in Vinkeveen diskutiert Moderator Frank Evenblij darüber mit Rob van Someren, Polizeibeamter und Radio-DJ bei 100% NL, Kommentator Olav Mol und Teamchef Frans Verschuur. Die aktuelle Power Unit der F1-Boliden wird ab 2026 zu 50 Prozent durch synthetischen, umweltfreundlichen Kraftstoff aus dem Labor und zu 50 Prozent elektrisch angetrieben. Zuvor lag das Verhältnis bei 80 Prozent Verbrenneranteil und 20 Prozent Batterieunterstützung. Hinter den Kulissen der Formel 1 wird derzeit angeblich geprüft, ob die Autos ab der übernächsten Saison nicht doch mit einem Verhältnis von 60 Prozent Verbrennungsmotor und 40 Prozent Elektro-Leistung fahren könnten. Laut Van Someren stehen die Chancen für diesen Vorschlag recht gut. „Im Rennen gibt es derzeit noch ziemlich große Unterschiede“, erklärt Van Someren. „Ich denke, die 60/40-Variante, an der sie jetzt arbeiten – also 60 Prozent der Energie aus dem Verbrennungsmotor und 40 Prozent elektrisch.“ „Ich glaube, das könnte die endgültige Lösung sein, denn man hört immer noch, wie die Motoren einbrechen.“ Die Meinung von Van Someren wird in der Runde von Frans Verschuur und Olav Mol geteilt, während Moderator Evenblij die Einschätzung seines Gastes als ziemlich weitreichend empfindet. „Die endgültige Lösung, Rob? Das ist eine mutige Aussage“, so Evenblij. „Um mit diesem Reglement weiterzumachen“, präzisiert Van Someren seinen Standpunkt. Auch Frans Verschuur schließt sich Van Someren an und erwartet, dass ein Motor mit einer 60/40-Verteilung zwischen Verbrenner und Elektroantrieb schnell zum neuen Standard wird. „Sie wollen das für 2027 umsetzen. Mercedes und ein paar andere sind zwar nicht einverstanden, aber ich denke, sie werden das so durchziehen“, gibt Verschuur zu Protokoll. Evenblij scheint als Moderator noch nicht komplett von den 60/40-Motoren überzeugt zu sein. „Siehst du das auch als die beste Lösung an?“, fragt er Verschuur, der kurz zögert. „Es ist auf jeden Fall die günstigste Lösung“, antwortet Verschuur locker, doch mit dieser Antwort will sich Evenblij nicht zufriedenstellen lassen. „Ja, die günstigste Lösung“, entgegnet Evenblij. „Aber ich habe gefragt, ob du es für die beste Lösung hältst.“ Verschuur räumt ein, dass er die 60/40-Variante nicht für die beste, sondern eher für die praktikabelste Lösung hält. „Die beste Lösung wäre für mich 70/30“, erklärt Verschuur. Van Someren hat ebenfalls einen Vorschlag für eine bessere Lösung parat. „Die beste Lösung wäre für mich einfach ein V8 und ab geht die Post, aber na ja.“ Olav Mol schaltet sich nun in das Gespräch ein und erklärt, warum der Vorschlag von Verschuur – ein Antrieb mit 70 Prozent Verbrenner- und 30 Prozent Elektroanteil – schwierig umzusetzen sein könnte. „Wenn man auf 70/30 geht, dann kommen sie mit dem aktuellen Tank aus, der jetzt im Auto verbaut ist. Deshalb sagst du auch, es sei die günstigste Lösung.“ „In der Tat, die günstigste Lösung. Und sie müssten dann vielleicht manche Rennen etwas verkürzen, weil sie es sonst nicht schaffen“, erklärt Verschuur. „Wenn es am Ende um zwei Runden nicht reicht, müsste man einen anderen Tank einbauen. Also wird man eher die Rennen etwas einkürzen.“ Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Monaco-GP wirft F1-Plan über Bord: Überholhilfe gestrichen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Formel 1 Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Formel 1 Monaco-GP wirft F1-Plan über Bord: Überholhilfe gestrichen Formel 1 Kimi Antonelli legt sich fest: Das ist sein Favorit auf den Sieg beim Monaco-GP Formel 1 Lewis Hamilton beendet Gerüchte – Oliver Bearman reagiert prompt Formel 1 Rauswurf nach nur fünf Rennen? F1-Pilot droht vorzeitiges Ausbau-Ende