Formel 1 Lewis Hamilton beendet Gerüchte – Oliver Bearman reagiert prompt MONTREAL, QUEBEC - MAY 24: Second placed Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari in the Drivers Press Conference during the F1 Grand Prix of Canada at Circuit Gilles-Villeneuve on May 24, 2026 in Montreal, Quebec. (Photo by Minas Panagiotakis/Getty Images) Von A. Schenk 28. Mai 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Lewis Hamilton Oliver Bearman Oliver Bearman forciert Ferrari-Cockpit: Youngster lässt Zeitplan für Aufstieg jedoch offen Damit reagierte er auf die deutliche Ansage von Lewis Hamilton, der kurz vor dem Grand Prix von Kanada sämtlichen Spekulationen über einen baldigen Rücktritt eine Absage erteilte. Hamilton ließ in Montreal wissen, dass er vorerst nirgendwo hingehen wird. „Ich liebe das, was ich tue, immer noch von ganzem Herzen und ich werde noch eine Weile hier sein, also gewöhnt euch lieber daran“, sagte der siebenmalige Weltmeister. Er fügte noch ein interessantes Detail hinzu, denn laut dem Briten steht seine Zukunft bei Ferrari felsenfest. „Ich stehe unter Vertrag, für mich ist also alles zu einhundert Prozent klar“, so Hamilton. Der Brite bestätigte damit, dass seine Vereinbarung mit dem italienischen Rennstall bis einschließlich 2027 läuft. Der zwanzigjährige Bearman wird von vielen Insidern als natürlicher Nachfolger innerhalb des Ferrari-Kaders gesehen. Er beeindruckt beim Kundenteam Haas und ist über die Ferrari Driver Academy bereits seit Jahren mit der Marke aus Maranello verbunden. Für sein Debüt muss man zum Grand Prix von Saudi-Arabien 2024 zurückblicken, als er als Ersatz für den verletzten Carlos Sainz auf Anhieb in die Punkte fuhr. Lies auch: Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Schumacher stichelt Im Vorfeld des Wochenendes in Kanada schalteten sich einige Experten in die Diskussion um Hamilton ein. Ralf Schumacher regte an, dass sowohl Hamilton als auch Fernando Alonso am Ende der Saison aufhören sollten, während David Coulthard Ferrari davor warnte, den Moment für den Aufstieg von Bearman nicht zu verpassen. Schumacher ging in einem Podcast noch einen Schritt weiter und stellte die These auf, dass Ferrari möglicherweise ein Vorzugsrecht auf Bearman hat. Sollte Hamilton sich tatsächlich zum Rücktritt entscheiden, würde der junge Brite laut ihm somit auch Haas verlassen. Artikel geht unter dem Bild weiter. In Kanada fuhr Hamilton auf den zweiten Platz, sein bisher bestes Ergebnis im Dienst von Ferrari. Dabei hielt er Max Verstappen in einem spannenden Duell hinter sich. Es war ein willkommener Befreiungsschlag nach einer schwierigen Phase, nachdem er in Japan und Miami das Tempo seines Teamkollegen Charles Leclerc nicht hatte mitgehen können. Bearman scheint durch all dies vorerst das Nachsehen zu haben, auch wenn er sich darüber wenig Sorgen macht. „Es gibt kein Datum, an dem ich X erreicht haben muss, das ist mir nicht so wichtig“, sagte er Berichten zufolge gegenüber der Press Association. „Ich will weiterhin die beste Version meiner selbst werden, diesem Team die beste Chance zum Kämpfen geben und es weiterhin genießen“, so Bearman. Zudem stellt sich die Frage, ob die Präsenz von Hamilton tatsächlich ausschlaggebend für die Chancen des Youngsters ist. Ende letzten Jahres ließ nämlich Nicolas Todt (der Manager von Leclerc) verlauten, dass sein Schützling im Jahr 2026 einen siegfähigen Ferrari benötige. Leclerc und Hamilton auf Augenhöhe Leclerc belegt derzeit den dritten Platz in der Meisterschaft mit zwei Podestplätzen in Melbourne und Japan als beste Ergebnisse. Damit liegt er drei Punkte vor Hamilton. Bearman sieht das Ende diesen Jahres als wichtigen Orientierungspunkt. „Viele Leute haben auslaufende Verträge, also wollte jeder sehen, wie die Kräfteverhältnisse für 2026 aussehen, und das bestimmt dann, wie 2027 wird“, erklärte der Brite. „Das ist nicht mein Job, ich fahre das Auto, es gibt Leute, die das für mich regeln“, fügte er hinzu. Vor allem das Gefühl, bereit zu sein für alles, was kommt, steht für ihn an erster Stelle. In Australien wurde Bearman Siebter und in China fuhr er auf einen starken fünften Platz, während Teamkollege Esteban Ocon deutlich mehr Mühe hat, Punkte einzufahren. Lediglich das Wochenende in Japan verlief schwierig, mit einem Aus in Q1 und einem Crash im Rennen. Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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