Formel 1 Schumacher übt scharfe Kritik an Max Verstappen nach dessen Aussagen MONTE-CARLO, MONACO - MAY 24: Ralf Schumacher during practice ahead of the F1 Grand Prix of Monaco at Circuit de Monaco on May 24, 2024 in Monte-Carlo, Monaco.(Photo by Vince Mignott/MB Media/Getty Images) Von A. Schenk 19. März 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Ralf Schumacher Krise bei Red Bull Racing: Wirkte das Auto bei den Testfahrten noch stark, sieht die Realität nach zwei Grands Prix ganz anders aus – zum Unmut von Verstappen. Max Verstappen staat erneut in der Kritik, nachdem er harsche Worte gegen das neue Formel-1-Reglement gefunden hat. Laut Ralf Schumacher geht der Niederländer dabei deutlich zu weit. Der Deutsche betont, dass solche Aussagen nicht in die Öffentlichkeit gehören und verweist dabei auf das Beispiel seines Bruders Michael. Verstappen hat sich in dieser Saison bereits mehrfach lautstark über die neue Fahrzeuggeneration beschwert. Zuvor bezeichnete er diese als „Anti-Racing“ und verglich sie mit einer „Formel E auf Steroiden“. Nach dem Rennen in China, bei dem er ausschied und zudem ein klares Defizit beim Speed aufwies, legte er nun noch einmal nach. „Wenn einem das gefällt, dann versteht man nichts vom Rennsport.“ Diese Worte stießen bei einigen Beteiligten auf Unverständnis, und auch Ralf Schumacher übt Kritik. Seiner Meinung nach sollte ein Top-Pilot seinen Frust intern kanalisieren, anstatt ihn öffentlich zur Schau zu tragen. Lies auch: Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“ Probleme gehören hinter verschlossene Türen „Was jetzt wichtig ist – und das ist der große Unterschied zu meinem Bruder – ist, dass er immer hinter seinem Team stand und keine Kritik nach außen getragen hat.“ Laut Schumacher bedeutet das keineswegs, dass intern keine Tacheles geredet wird, doch der Deutsche ist der Ansicht, dass diese harten Gespräche innerhalb des Teams bleiben müssen. „Intern muss man deutlich sein. Aber nach außen hin muss man als Einheit auftreten.“ Zudem sieht er ein grundlegendes Problem bei Red Bull. Während das Team früher über mehrere starke Führungspersönlichkeiten verfügte, scheint Verstappen nun oft derjenige zu sein, der zu jedem Thema Stellung beziehen muss. „Momentan steht Max zu sehr im Vordergrund. Er wird fast schon dazu gezwungen, auf alles zu reagieren, weil sonst niemand da ist.“ Damit erhöht Schumacher indirekt auch den Druck auf Teamchef Laurent Mekies, der seiner Meinung nach für mehr Struktur und Führung innerhalb des Rennstalls sorgen muss. Artikel geht weiter unter dem Bild. Die Diskussion rührt an einem klassischen Spannungsfeld der Formel 1. Einerseits wollen die Fahrer ehrlich und authentisch sein, besonders wenn es um den Kern des Sports geht. Andererseits kann öffentliche Kritik den Eindruck von Unruhe innerhalb des Teams erwecken. Ob Verstappen tatsächlich zu weit geht, bleibt eine Frage der Perspektive. Was für die einen direktes Feedback ist, wirkt für andere wie eine unnötige Beschädigung des Team-Images. Sicher ist jedoch, dass seine Worte die Debatte über das neue Reglement nur noch weiter anheizen. Lies auch: Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer) Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“ Formel 1 Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer) Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“
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