Formel 1 Schumacher forderte Hamilton zum F1-Abschied auf LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 21: Twentieth placed qualifier Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari is interviewed during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 21, 2025 in Las Vegas, Nevada. (Photo by James Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 16. Mai 2026 F1-News Fernando Alonso Formel 1 Lewis Hamilton Ralf Schumacher Sie wurden Weltmeister, knackten beide die 40er-Marke und fuhren noch gegen Ralf Schumacher. Ralf Schumacher ist der Meinung, dass Fernando Alonso und Lewis Hamilton ihre Karrieren nach dieser Saison beenden sollten. Der ehemalige Formel-1-Pilot und heutige Experte stellt im Podcast Backstage Boxengasse fest, dass beide Veteranen ihre Zeit gehabt haben und Platz für junge Talente machen sollten. Schumacher erkennt zwar an, dass Hamilton in dieser Saison eine bessere Performance zeigt als im Vorjahr, ist aber überzeugt, dass dies nichts an seinem Fazit ändert. „Hamilton fährt ehrlich gesagt besser als im letzten Jahr.“ Lies auch: Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Hamilton chancenlos gegen Leclerc „Aber gleichzeitig muss man sagen, dass seine bisherige Zeit bei Ferrari gezeigt hat, dass er gegen seinen Teamkollegen Charles Leclerc keine Chance hat. So ist es nun einmal“, so Schumacher. Der Appell richtet sich an zwei der renommiertesten Namen in der Geschichte des Sports. Alonso, der im Juli 45 Jahre alt wird, hält mit 429 Starts den Rekord für die meisten Grand-Prix-Teilnahmen aller Zeiten. Hamilton belegt mit 384 Starts den zweiten Platz. Der Brite ist siebenmaliger Weltmeister und teilt sich diesen Rekord mit Michael Schumacher, dem Bruder von Ralf. Alonso gewann den Titel zweimal. Schumacher verschließt nicht die Augen vor der Kritik, die seine Aussagen provozieren werden, hält aber an seinem Standpunkt fest. Artikel geht unter dem Bild weiter. „Ich weiß, dass ich dafür von einigen kritisiert werde, aber meiner Meinung nach hat Hamilton seinen Zenit bereits überschritten.“ „Er ist einer der erfolgreichsten Fahrer der Geschichte.“ „Vielleicht ist er in dieser Saison besser als in den vergangenen Jahren, aber alles muss einmal ein Ende haben.“ Die Forderung an Alonso ist vergleichbar, auch wenn Schumacher bei dem Spanier nicht so detailreich argumentiert. Beide blicken auf eine lange und beeindruckende Karriere zurück, in der sie in der Formel 1 das allerhöchste Niveau erreicht haben. Das macht es in Schumachers Augen umso logischer, dass sie Platz für die nächste Generation machen. Als konkreten Nachfolger für Hamiltons Cockpit bei Ferrari nennt Schumacher den Briten Oliver Bearman. Der 24-jährige Pilot fährt in dieser Saison für Haas, durchlief jedoch die Ferrari-Fahrerakademie und unterhält weiterhin enge Verbindungen zur Scuderia. In vier Rennen hat er bereits 17 Punkte eingefahren, was ihn auf den achten Platz der Weltmeisterschaftswertung bringt. Dass Bearman diese Leistungen in einem weniger konkurrenzfähigen Auto zeigt, unterstreicht laut Schumacher seinen Speed. „Wenn er die Chance bei Ferrari bekommt, wird das auch eine Herausforderung für Leclerc. Da bin ich mir ziemlich sicher“, sagte Schumacher. Ralf Schumacher war selbst von 1997 bis 2007 in der Formel 1 aktiv. In dieser Zeit lieferte er sich auf der Strecke mehrere Duelle mit Alonso sowie mit Hamilton in dessen Debütsaison 2007. Mit seinem Bruder Michael stand er mehrfach gemeinsam auf dem Podium, unter anderem beim GP Kanada 2001. Wann muss Erfahrung Talent weichen? Seine Forderung reiht sich in eine breitere Diskussion ein, die regelmäßig darüber entbrennt, wann erfahrene Piloten Platz für frische Talente machen sollten. In der Formel 1 sind die Startplätze rar gesät, und für junge Fahrer, die bereit für den Aufstieg in die Königsklasse sind, bleibt das Angebot an verfügbaren Cockpits begrenzt, solange die etablierten Namen ihre Plätze besetzen. Ob Hamilton und Alonso tatsächlich nach dieser Saison aufhören, ist derzeit ungewiss. Hamilton hat sich zu seiner weiteren Zukunft noch nicht geäußert, und Alonso hat bereits mehrfach bewiesen, dass er länger aktiv bleibt, als Beobachter es erwarten. Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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