Formel 1 Red Bull weist alle Vorwürfe zurück: Wir haben Ferrari nicht kopiert Red Bull driver Isack Hadjar during the first practice session at the Miami International Autodrome ahead of the 2026 Miami Grand Prix on Sunday. Picture date: Friday May 1, 2026. (Photo by Bradley Collyer/PA Images via Getty Images) Von A. Schenk 1. Mai 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Großer Preis von Miami Laurent Mekies Red Bull bestreitet vehement Kopie des umstrittenen rotierenden Ferrari-Heckflügels Dass der sogenannte „Macarena-Flügel“ von Red Bull völlig unabhängig vom Ferrari-Flügel entwickelt wurde, betonte Teamchef Laurent Mekies am Freitag nach dem ersten freien Training zum Grand Prix von Miami, wo Red Bull ein umfangreiches Update-Paket am RB22 von Max Verstappen und Isack Hadjar vorstellte. Die Aufregung dreht sich um ein aerodynamisches Konzept, das Ferrari als erstes Team einsetzte. Der SF-26 wurde während der Wintertests in Bahrain mit einem Heckflügel gesichtet, der am Ende der Geraden buchstäblich nach unten klappt, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die Idee dahinter ist, dass der Flügel in dieser umgekehrten Position weniger Drag produziert, wodurch der Topspeed steigt. Das Konzept erhielt schnell den Spitznamen „Macarena-Flügel“ und zog im Paddock sofort die nötige Aufmerksamkeit auf sich. Ferrari testete die Lösung während der freien Trainings in China, nahm sie danach jedoch wieder vom Auto. In Miami tauchte eine vergleichbare Konstruktion bei Red Bull auf, was direkt Fragen zur Herkunft der Idee aufwarf. Mekies bezog dazu klar Stellung. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Mekies erklärt die vorgenommenen Änderungen „So unglaubwürdig es auch klingen mag: Unsere Leute haben dieses Konzept bereits entworfen, lange bevor wir gesehen haben, was die Konkurrenz auf der Strecke macht“, so der Franzose gegenüber Sky Sports F1. „Wir mussten erst andere Probleme lösen, bevor wir dies an die Strecke bringen konnten. Es zeigt, wie hart jeder Einzelne pusht.“ Die Upgrades kamen zu einem guten Zeitpunkt. Verstappen beendete das erste freie Training auf dem zweiten Platz und schien sich im überarbeiteten Boliden merklich wohlzufühlen. Nach einer schwierigen Anfangsphase der Saison in Australien, China und Japan, in der der Niederländer mit dem Set-up und dem Energiemanagement des 2026-Autos zu kämpfen hatte, war P2 ein hoffnungsvolles Zeichen. Mekies erklärte, was in den letzten Wochen angegangen wurde. Artikel geht weiter unter dem Bild. „In China und Japan gab es viele Faktoren, die Max und Isack daran gehindert haben, wirklich zu pushen, und genau das haben wir versucht zu beheben.“ Red Bull brachte gleich zwei komplett neue Unterboden-Spezifikationen mit nach Miami. Das ist ein außergewöhnlich tiefgreifender Schritt, der verdeutlicht, wie ernst das Team den Rückstand auf Mercedes und Ferrari nahm. Über die allgemeine Wettbewerbssituation wollte Mekies noch keine Prognosen abgeben. „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf uns selbst. Den Abstand zur Konkurrenz schauen wir uns später an.“ Dennoch gab er zu, dass es ermutigende Signale gab. „In Milton Keynes wurde eine enorme Menge Arbeit investiert, um herauszufinden, was uns limitiert hat und um Updates zu bringen.“ „Es scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, aber es ist erst das erste Training und wir müssen noch alle Daten analysieren.“ Für Verstappen persönlich ist der Grand Prix von Miami eine Chance, das Blatt zu wenden. Der viermalige Weltmeister fuhr in den ersten drei Saisonrennen weit hinter seinen Erwartungen zurück und äußerte mehrfach seine Frustration über die Fahreigenschaften der neuen Fahrzeuggeneration. Ob die Upgrades von Red Bull ausreichen, um den Rückstand auf Spitzenreiter Mercedes zu verkürzen, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die ersten Eindrücke aus Miami waren jedenfalls vielversprechender als alles, was die Auftaktrennen geboten hatten. Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Lies auch: Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Formel 1 Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Formel 1 Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Formel 1 Harley-Davidson kündigt Einsteiger-Modell Sprint für 2027 an: US-Kultmarke plant Bike für unter 8.500 Euro Formel 1 F1-Pilot mit brisanter Prognose über Max Verstappen: „Er macht alle fertig“ Formel 1 Warum Züge keine Sicherheitsgurte haben: Die (ungewöhnlichen) Hintergründe
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