Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - DECEMBER 09: Isack Hadjar of France and Oracle Red Bull Racing prepares to drive in the garage during F1 Testing at Yas Marina Circuit on December 09, 2025 in Abu Dhabi, United Arab Emirates. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 13. März 2026 F1-News Formel 1 Isack Hadjar Red Bull Enttäuschender Auftakt: Formule 1-Saison 2026 beginnt für Red Bull mit Rückschlägen. Beim Saisonauftakt in Australien erlebte das Team sowohl Lichtblicke als auch herbe Rückschläge, wobei ein Motorschaden das Rennen von Isack Hadjar vorzeitig beendete. Hadjar feierte in Melbourne sein Debüt für das Hauptteam von Red Bull und setzte mit Startplatz drei im Qualifying direkt ein Ausrufezeichen. Ein Ergebnis, mit dem das Team um das Podium hätte mitkämpfen können. Das Rennen selbst verlief jedoch völlig anders. Bereits nach zehn Runden musste der französisch-algerische Pilot aufgeben. Eine erste interne Untersuchung hat mittlerweile bestätigt, dass ein Problem mit der Power Unit die Ursache für den Ausfall war. Red Bull setzt in dieser Saison erstmals auf ein eigenes Triebwerk, das von der internen Abteilung Red Bull Powertrains entwickelt wurde. Die Analyse der genauen Fehlerursache läuft noch. Zudem ist unklar, welche Komponenten des Motors für den restlichen Saisonverlauf im Pool von Hadjar verbleiben können. Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Trotz der Probleme fuhr Hadjar zunächst weiter Laut Hadjar begann sein Rennen eigentlich vielversprechend. Er erwischte einen starken Start und glaubte sogar, die Führung von den beiden Mercedes-Boliden von George Russell und Kimi Antonelli übernehmen zu können. „Der Start war großartig“, berichtete er nach dem Rennen. „Ich ging zwar ohne Batterieleistung ins Rennen, aber der Launch war wirklich gut. Ich war eigentlich schon auf dem Weg, die Führung zu übernehmen.“ In diesem Moment wendete sich jedoch das Blatt. „Gerade als ich dachte, ich ziehe vorbei, war plötzlich keine Leistung mehr da.“ Der Motor klang laut seiner Aussage sofort ungewöhnlich, weshalb ihm schnell klar war, dass es schwierig werden würde, das Rennen zu beenden. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Der Motor klang schrecklich, also wusste ich, dass ich es wahrscheinlich nicht bis ins Ziel schaffen würde.“ Trotz des Defekts versuchte er noch einige Runden weiterzufahren, während er versuchte, Energie zu rekuperieren. Letztlich musste er den Wagen dennoch abstellen. Hadjar ist überzeugt, ohne den Defekt im Kampf mit Fahrern wie Lewis Hamilton, der schließlich Vierter wurde, hätte mithalten können. „Ich denke, ich wäre bei Lewis mit dabei gewesen.“ Interessanterweise hatten auch andere Piloten beim Start Probleme mit dem Energiesystem. So meldete Max Verstappen, dass seine Batterie bei Rennbeginn fast leer war. Laut Hadjar stand dies jedoch in keinem Zusammenhang mit seinem eigenen Motorenproblem. Er erklärte, dass die Startprozedur für diese neue Motorengeneration deutlich anspruchsvoller ist als das, was die Teams bei Testfahrten simulieren. „Bei Tests und im Training werden die Motoren nicht so stark beansprucht wie im Rennen.“ „Die Runden in die Startaufstellung, das Stehen, die Temperaturschwankungen – das macht es schwierig.“ Trotz der Enttäuschung blickt Hadjar positiv auf sein erstes Wochenende bei Red Bull zurück. Er fühlte sich im Auto wohl und machte nach eigener Aussage keine Fehler. „Ehrlich gesagt habe ich mich im Auto großartig gefühlt. Keine Fehler das ganze Wochenende über und ich war sehr zufrieden.“ „Es ist schade, denn ich hätte auf der Strecke gerne um einen Podestplatz gekämpft.“ Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Formel 1 Exodus bei Red Bull: Diese Mitarbeiter haben das Team in den letzten fünf Jahren verlassen