Formel 1

Paddock-Beben in der Formel 1: Max Verstappen schielt auf Mercedes-Cockpit

Paddock-Beben in der Formel 1: Max Verstappen schielt auf Mercedes-Cockpit

Max bei Mercedes: Die Gerüchte halten sich hartnäckig.

Laut dem ehemaligen Piloten und Experten Jolyon Palmer ist ein Wechsel des Niederländers zu Mercedes greifbarer denn je.

Verstappen erlebt einen schwierigen Saisonstart. Aufgrund eines unterlegenen RB22 hat er erst acht Punkte gesammelt und belegt lediglich den achten Rang in der Weltmeisterschaft.

Dies steht in krassem Gegensatz zu Mercedes, die die ersten Rennen der Saison dominierten. Das Team aus Brackley siegte sowohl in Australien als auch in China und sicherte sich zudem den Sprintsieg in Shanghai.

Für Palmer ist ein Gespräch zwischen Verstappen und Mercedes daher unumgänglich.

„Dieses Gespräch wird stattfinden. Wir haben es schon im letzten Jahr gesagt, aber Red Bull wird dieses Jahr keinen Titel gewinnen“, so Jolyon Palmer in F1 Nations, dem offiziellen Podcast der Formel 1.

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Palmers Prognosen bewahrheiteten sich bereits

Er verweist dabei auf frühere Vorhersagen, die er getroffen hat und die größtenteils eingetroffen sind.

Der Experte beobachtet, dass Red Bull derzeit strukturell der Speed fehlt und Verstappen damit nicht zufrieden sein wird.

„Im Moment sieht es so aus, als hätten sie viel zu viel Arbeit vor sich, und Max ist nicht hier, um Achter im Qualifying zu werden. Er ist nicht hier, um nicht einmal um ein Podium kämpfen zu können“, berichtet Palmer.

Die Logik hinter einem möglichen Wechsel ist laut Palmer simpel. Verstappen will schließlich immer im schnellsten Auto sitzen.

„Er wird nach einem Weg suchen, in diesen Mercedes zu kommen, weil sie das beste Auto haben. Sie werden in den kommenden Jahren auf jeden Fall um den Titel mitspielen“, so Palmer.

Damit skizziert er ein Szenario, in dem vertragliche Verpflichtungen vorerst in den Hintergrund rücken. Verstappen ist immerhin noch bis einschließlich 2028 an Red Bull gebunden. Doch auch aus Sicht von Mercedes wäre ein Wechsel höchst interessant.

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„Wenn du Toto bist, hast du die Chance, Max zu verpflichten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass andere Teams näher kommen. Dein Vorsprung vom Saisonbeginn wird also wahrscheinlich schrumpfen“, merkt Palmer an.

Die Verpflichtung von Verstappen könnte seiner Meinung nach also ein strategischer Schachzug sein, um die Dominanz zu wahren.

Dennoch birgt ein solcher Transfer auch Risiken. Palmer verweist auf frühere Spannungen innerhalb von Mercedes, als der Name Verstappen bereits fiel.

„Man kann nicht ignorieren, dass Max Verstappen anklopft. Wir haben diese Diskussionen schon im Vorjahr erlebt, und es gab definitiv Spannungen.“

Vor allem teamintern könnte dies für Unruhe sorgen. Er erinnert an einen Moment mit George Russell.

„In Österreich gab es diese Pressekonferenz, in der George fragte: ‚Moment mal, warum reden wir alle darüber, dass er mich ersetzen könnte? Ich schlage Kimi konstant, also sollte er sich eher Sorgen machen.‘“

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