Formel 1 Oscar Piastri hat extrem schlechte Nachrichten für alle Formel-1-Fans Von A. Schenk 1. Mai 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Miami Oscar Piastri Piastri warnt: F1-Reglement für 2026 erfordert mehr als nur kleine Anpassungen McLaren-Pilot Oscar Piastri hat sich nun ebenfalls zu der Reihe von Änderungen geäußert, die für Miami umgesetzt wurden. Sein Urteil fällt nuanciert, aber deutlich aus: Die Anpassungen sind willkommen, lösen aber nicht das eigentliche Problem. Der Weg nach Miami verlief für Piastri persönlich turbulent. In Australien bestritt er das Rennen nach einem Crash noch vor dem Start erst gar nicht. In China schied er genau wie Teamkollege Lando Norris aufgrund elektrischer Probleme aus. Erst in Japan konnte er seine Saison mit einem zweiten Platz hinter Sieger Kimi Antonelli richtig starten. Aus dieser Position heraus weiß Piastri genau, was mit den aktuellen Fahrzeugen nicht stimmt. Diese Gefahren wurden in Japan auf schmerzhafte Weise sichtbar. Oliver Bearman musste ausweichen, um eine Kollision mit Franco Colapinto zu vermeiden, und landete mit einer Belastung von 50 G in den Reifenstapeln. Lies auch: Erstes Podium der Saison für Max Verstappen: Das Ergebnis des Großen Preises von Kanada Änderungen für Miami Die Anpassungen sind nicht unerheblich. Die maximale Ladeleistung pro Qualifikationsrunde wurde von 8 auf 7 Megajoule gesenkt, um exzessives Aufladen zu begrenzen. Die Leistung des Super-Clipping-Modus steigt hingegen von 250 auf 350 Kilowatt, damit die Batterie schneller voll wird und die Fahrer weniger Zeit in einem Zustand reduzierter Leistung verbringen. Zusätzlich wurde ein neues System eingeführt, das automatisch eingreift, wenn ein Auto beim Start auf dem Grid liegenzubleiben droht. Um den Teams Zeit zur Anpassung zu geben, wurde das erste Freie Training in Miami von 60 auf 90 Minuten verlängert. Piastri äußert sich vorsichtig optimistisch über diese Schritte. „Die Zusammenarbeit ist gut verlaufen. Ich denke, es ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so der Australier. Er fügt jedoch direkt hinzu, dass er die Auswirkungen erst dann richtig beurteilen kann, wenn er das Auto auf der Strecke fährt. In den vergangenen Wochen hat er die Änderungen zwar bereits im McLaren-Simulator getestet, doch ein Simulator ist keine Garantie für das, was auf dem Asphalt von Miami passieren wird. Seine Hauptsorge geht über die nun vorgenommenen Software-Anpassungen hinaus. „Man wird die Probleme niemals lösen, ohne die Hardware zu verändern“, sagte er. Die aktuellen Homologationsregeln verbieten physische Änderungen an den Motoren bis frühestens 2027, weshalb die FIA vorerst nur an der Software und den Ladelimits schrauben kann. Text geht weiter unter dem Bild. Strukturelle Fragen zum Reglement Die Regeln für 2026 entstanden in enger Abstimmung mit den großen Automobilherstellern. Zugeständnisse an diese Parteien waren damals notwendig, um sie an den Sport zu binden. Piastri erkennt an, dass diese Diskussion geführt wird, gibt jedoch zu bedenken, dass sie außerhalb seines Einflussbereichs liegt. „Die Gespräche finden auf einer viel höheren Ebene statt als auf der der Fahrer. Es geht um Teamchefs und Bosse der größten Automobilhersteller der Welt“, so der McLaren-Fahrer. Dennoch glaubt er, dass inzwischen jeder versteht, was auf dem Spiel steht. „Einige Dinge können wir anpassen, einige Dinge müssen mittelfristig geändert werden und einige Dinge brauchen eine komplette Überarbeitung“, sagte er. Lies auch: Hamilton oder Schumacher? Toto Wolff legt sich bei der Frage nach dem F1-GOAT fest Lies auch: Toto Wolff greift nach heftigem Crash zwischen George Russell und Kimi Antonelli sofort ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Erstes Podium der Saison für Max Verstappen: Das Ergebnis des Großen Preises von Kanada Formel 1 Hamilton oder Schumacher? Toto Wolff legt sich bei der Frage nach dem F1-GOAT fest Formel 1 Toto Wolff greift nach heftigem Crash zwischen George Russell und Kimi Antonelli sofort ein Formel 1 Lando Norris startet in der Formel 1 mit Helmdesign gegen Hirnverletzungen Formel 1 FIA bestätigt Startaufstellung für GP von Kanada nach Strafen-Hagel Formel 1 Dänischer Milliardär investiert 500 Millionen Euro in Rennstrecke im Heimatdorf: Jetzt soll die Formel 1 kommen
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