Formel 1 Niemand hat das kommen sehen: Aston Martin ist jetzt das langsamste Team der Formel 1 Von A. Schenk 19. Juni 2026 Aston Martin F1-News Fernando Alonso Formel 1 Bei Aston Martin hängt alles davon ab, was nach der Sommerpause aus dem Werk rollt. Für Fernando Alonso hätte das Wochenende in Barcelona ein Fest werden sollen, doch es entwickelte sich zum Tiefpunkt einer ganzen Saison. Der Spanier qualifizierte sich bei seinem Heimrennen als Letzter und startete den Grand Prix schlussendlich aus der Boxengasse. Aston Martin tauschte in der Nacht vor dem Rennen mehrere Komponenten der Power Unit aus, darunter die Batterie, die MGU-K und die Steuerelektronik. Ein defekter Akku sorgte dennoch für ein vorzeitiges Ende, wodurch der zweimalige Champion nicht einmal die Zielflagge sah. Den Circuit de Barcelona-Catalunya nennt Alonso bereits seit einem Vierteljahrhundert seine Heimstrecke. Am Donnerstag vor dem Rennen ließ er bereits verlauten, dass dies „wahrscheinlich mein letztes Rennen in Barcelona in der Formel 1“ sein würde, da der Kurs nach 2026 aus dem Kalender verschwindet. Mit der 22. Zeit landete der Spanier mehr als vier Sekunden hinter Polesetter George Russell und zum ersten Mal nach 42 Qualifyings hinter Teamkollege Lance Stroll. Beide Piloten mussten zudem eine volle Sekunde auf die ebenfalls kämpfenden Cadillacs preisgeben. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Schlechtestes Auto „Wir wussten, dass wir das schlechteste Auto und den schlechtesten Motor hatten“, so Alonso nach dem Qualifying. Der sachliche Tonfall, mit dem er diese Worte aussprach, verriet, dass sie für ihn ihren Schockeffekt längst verloren haben, da sich dieselbe Geschichte mittlerweile auf fast jeder Strecke wiederholt. Vor nicht einmal einem Jahr wirkte das Projekt für 2026 noch vielversprechend, da das Team auf drei starke Säulen bauen konnte. Adrian Newey kam von Red Bull, Honda lieferte einen Werksmotor und die umfassende Reglementänderung sollte ambitionierten Teams eine faire Chance bieten, vorne mitzumischen. Von diesen hohen Erwartungen ist in der Praxis wenig übrig geblieben. Vor allem die Zusammenarbeit mit Honda entwickelt sich schwierig, da der AMR26 bereits beim ersten Wintertest in Bahrain mit Zuverlässigkeitsproblemen kämpfte. Diese deuten auf ein grundlegenderes Problem als nur die Power Unit hin, da der Motor und der Rest des Autos schlichtweg nicht gut aufeinander abgestimmt sind. Text geht unter dem Bild weiter. Hoffnung auf ein komplett neues Auto nach dem Sommer Bezüglich der Abstimmung zwischen Getriebe und Motor wurde Alonso bemerkenswert konkret. „In einigen Kurven fühlte es sich an, als würde man die Handbremse ziehen; das Heck blockierte vollständig mit beiden Hinterrädern“, erklärte der Pilot. Laut ihm fühlt sich jede Runde dadurch wie ein Glücksspiel an, da der Bremspunkt kaum vorhersehbar ist. Auch der Einfluss von Newey hat das aerodynamische Gesamtbild vorerst nicht verbessert, obwohl er Anfang 2025 zu einem Zeitpunkt einstieg, als das Reglement für 2026 bereits feststand. Hinter den Kulissen in Silverstone arbeitet der Designer mittlerweile an einer tiefgreifend überarbeiteten Version, einer sogenannten B-Spec, die voraussichtlich rund um Zandvoort zum ersten Mal auf der Strecke erscheinen wird. Vorerst klammert sich Alonso an eine vorsichtige Hoffnung auf Ergebnisse, auch wenn Skepsis bezüglich früherer Updates mitschwingt. „Wir haben große Hoffnungen für die zweite Jahreshälfte mit Verbesserungen, die uns etwas wettbewerbsfähiger machen, aber wir müssen auch Resultate sehen“, so der Spanier. Gleichzeitig brodelt die Gerüchteküche im Fahrerlager über einen Abschied, nachdem er in Barcelona zusammen mit Flavio Briatore gesichtet wurde. Kraft schöpfte der 44-Jährige an diesem Wochenende vor allem von den Tribünen, wo ihn sein treues Heimpublikum trotz des schwachen Autos unermüdlich anfeuerte. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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