Formel 1

Namenswechsel bei Max Verstappens Team steht bevor

Namenswechsel bei Max Verstappens Team steht bevor
SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 8: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing answers questions in the TV media pen during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 8, 2025 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

Max Verstappen geht nächsten Schritt abseits der Formel 1: Team Redline wird zu Verstappen Sim Racing

Die Ankündigung erfolgt kurz nachdem der Niederländer einen Sieg auf dem Nürburgring durch eine Disqualifikation verloren hat, was die Nachricht besonders brisant macht.

Während eines Rennens in der Nürburgring Endurance Series sah es so aus, als ob Verstappen zusammen mit seinen Teamkollegen Jules Gounon und Daniel Juncadella dominant zum Sieg fahren würde. Er sicherte sich die Pole Position mit deutlichem Vorsprung und kam fast eine Minute vor der Konkurrenz ins Ziel.

Dennoch wurde der Sieg später aberkannt, da das Team einen Reifensatz zu viel verwendet hatte. Statt der erlaubten sechs Sätze kamen sieben zum Einsatz.

Trotz dieses Rückschlags richtet Max Verstappen den Blick nach vorn. Mit der Namensänderung will er seine Sim-Racing-Aktivitäten enger mit seinem umfassenderen Motorsport-Projekt verknüpfen.

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Ökosystem, in dem virtueller und realer Rennsport verschmelzen

„Sim-Racing ist abseits der Formel 1 eine große Leidenschaft von mir, und Team Redline war dabei ein wichtiger Bestandteil“, so der viermalige Weltmeister.

„Dieser Schritt zu Verstappen Sim Racing fühlt sich sehr logisch an.“

Das Ziel des Rebrandings ist klar. Verstappen möchte ein komplettes Ökosystem aufbauen, in dem virtueller und realer Motorsport zusammenkommen. Seiner Meinung nach beweist die Förderung von Talenten, dass dieser Ansatz funktioniert.

„Ich habe immer daran geglaubt, dass Sim-Racing echtes Talent entwickeln kann, und das sehen wir bereits bei Chris Lulham.“

Der britische Pilot ist ein gutes Beispiel für diesen Ansatz. Er begann im Sim-Racing-Team und schaffte später den Sprung in echte GT3-Rennen. Gemeinsam mit Verstappen konnte er sogar ein Rennen auf dem Nürburgring gewinnen.

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Damit unterstreicht das Projekt, dass Sim-Racing innerhalb des Motorsports immer ernster genommen wird. Auch innerhalb der Organisation wird der Schritt als folgerichtig angesehen. CEO Atze Kerkhof sagt:

„Verstappen Sim Racing ist der nächste Schritt in einer Ära, in der Sim-Racing eine echte Kaderschmiede für Talente ist.“

Gründer Dom Duhan schließt sich dem an und bezeichnet es als natürliche Evolution des Teams, das bereits seit dem Jahr 2000 aktiv ist. Die Namensänderung passt in einen breiteren Trend innerhalb der Formel 1 und des Motorsports.

Immer mehr Teams und Fahrer investieren in Sim-Racing als Ausbildungsplattform. Verstappen ist hier Vorreiter, indem er seine virtuellen und realen Rennaktivitäten immer stärker miteinander verzahnt.

Der viermalige Weltmeister zeigt, dass seine Ambitionen über den reinen Erfolg auf dem Asphalt hinausgehen. Er arbeitet an einer Zukunft, in der Talententwicklung und Technologie Hand in Hand gehen.

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