Formel 1 Mercedes verweigert Kimi Antonelli Zutritt zum Nürburgring: „Er ist kein Verstappen“ SAKHIR, BAHRAIN - February 11, 2026: Andrea Kimi Antonelli, from Germany competes for Mercedes. The build up for the 2026 Formula 1 Winter Testing Von A. Schenk 20. Mai 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 Max Verstappen Mercedes Keine Freigabe von Mercedes: Andrea Kimi Antonelli darf vorerst nicht auf der Nürburgring-Nordschleife starten Das Team holte den jungen Italiener schnell aus seinen Träumen und stellte klar, dass er sich voll und ganz auf seine Formel 1 Karriere konzentrieren muss und vorerst keine Risiken auf der gefährlichsten Rennstrecke der Welt eingehen darf. Die Diskussion entstand, nachdem Antonelli in Miami angedeutet hatte, dass er eines Tages gerne auf dem Nürburgring fahren würde, womit er indirekt auf Max Verstappen verwies, der kürzlich am 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring teilnahm. Mercedes reagierte schnell und deutlich auf diese Bemerkungen. Bradley Lord, stellvertretender Teamchef von Mercedes, bestätigte gegenüber Nitro, dass Andrea Kimi Antonelli vorerst keine Erlaubnis erhält, das obligatorische Nordschleifen-Zertifikat zu erwerben. „Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Ich denke, er hat es eher als Scherz gemeint.“ Lies auch: FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Mercedes setzt bei Antonelli die Priorität auf die Formel 1 Dennoch liess Lord wenig Zweifel an der Position von Mercedes, denn um Rennen auf der Nordschleife bestreiten zu dürfen, benötigen Fahrer ein spezielles DMSB Nordschleife Permit. Dieses Zertifikat erfordert einen umfangreichen Lernprozess mit Qualifikationsrennen und Erfahrung auf der Strecke. Laut Mercedes hat dies für Antonelli derzeit keine Priorität, das Team möchte, dass sich der 19 jährige Italiener voll auf seine erste komplette Saison in der Formel 1 konzentriert. Lord zog dabei mit einem Augenzwinkern einen Vergleich zu Verstappen und deutete an, dass Antonelli es vielleicht versuchen darf, nachdem er vier Weltmeistertitel gewonnen hat. Diese Bemerkung bezieht sich eindeutig auf die Situation von Verstappen. Der Niederländer hat mittlerweile vier Weltmeisterschaften auf seinem Konto und geniesst dadurch wesentlich mehr Freiheiten abseits der Formel 1. Verstappen hat in den vergangenen Jahren schrittweise Erfahrung in GT3-Rennen und Langstreckenwettbewerben gesammelt und zudem sein eigenes Rennteam gegründet, mit dem er in verschiedenen Klassen aktiv ist. Auch seine Teilnahme am 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring kam nicht von ungefähr, da Verstappen mehrere Jahre an seiner Nordschleifen-Zulassung arbeitete und dafür verschiedene Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie bestritt. Am vergangenen Rennwochenende hinterliess er zudem einen starken Eindruck. Sein Team lag lange Zeit in Führung, bis ein technisches Problem in der Schlussphase den Sieg verhinderte. Antonelli befindet sich laut Mercedes in einer völlig anderen Phase seiner Laufbahn. Der Italiener bestreitet gerade erst seine erste volle Saison als Mercedes-Stammfahrer in der Formel 1. Trotz seines jungen Alters zeigt er eine bemerkenswert starke Leistung, denn nach vier Rennen führt Antonelli mit drei Siegen sogar die Weltmeisterschaft an. Zudem hat er sich bereits einen Vorsprung von zwanzig Punkten auf seinen Teamkollegen George Russell erarbeitet, wodurch auch der Druck und die Verantwortung für den Youngster wachsen. Mercedes möchte auch aus diesem Grund keine unnötigen Risiken eingehen. Die Nordschleife gilt als eine der härtesten und gefährlichsten Rennstrecken der Welt. Der Kurs ist über zwanzig Kilometer lang und umfasst Dutzende schnelle Kurven, Höhenunterschiede und schmale Abschnitte ohne grosse Auslaufzonen. Genau aus diesem Grund gelten strenge Zulassungsvoraussetzungen für neue Teilnehmer. Experten zufolge versucht Mercedes, Antonelli bewusst vor Ablenkungen und zusätzlichen Risiken zu schützen. Das Team will, dass er sich voll auf seine Entwicklung innerhalb der Formel 1 fokussiert. Antonelli hat noch nicht den Status eines Verstappen Zudem spielt die politische Position beider Fahrer eine Rolle. Verstappen hat sich als vierfacher Weltmeister seine Sporen verdient und hat viel mehr Einfluss auf sein eigenes Programm ausserhalb der Formel 1. Red Bull gibt ihm daher den Freiraum, andere Rennsportklassen zu erkunden. Diesen unbestreitbaren Status hat sich Antonelli innerhalb von Mercedes vorerst noch nicht erarbeitet. Dennoch zeigt sein Interesse am Nürburgring, dass er mehr will als nur Formel 1 fahren. Genau wie Verstappen scheint er ein echter Motorsport-Enthusiast zu sein, der verschiedene Disziplinen attraktiv findet. Vorerst bleibt der Fokus jedoch vollständig auf dem Kampf um die Weltmeisterschaft 2026. Mercedes sieht dies momentan als die einzige echte Priorität für sein junges Talent an. Lies auch: George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Lies auch: Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Formel 1 George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Formel 1 Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Formel 1 Helmut Marko meldet sich zurück und benennt die größte Gefahr für Mercedes: „Das ist ihre einzige Schwäche“ Formel 1 Jeremy Clarkson teilt gegen F1-Pilot aus nach desaströsem Besuch auf seinem Bauernhof Formel 1 Isack Hadjar nach Platz fünf beim Kanada-GP: „Wo ist unser Speed geblieben?“
Formel 1 Helmut Marko meldet sich zurück und benennt die größte Gefahr für Mercedes: „Das ist ihre einzige Schwäche“