Formel 1

Mercedes-Nachfolger für Lewis Hamilton offenbar bestätigt

Mercedes-Nachfolger für Lewis Hamilton offenbar bestätigt
NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 03: Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari looks on during previews ahead of the F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 03, 2025 in Northampton, England. (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Hamilton-Nachfolge bei Ferrari: Folgt ein aktueller Formel-1-Pilot auf den Briten?

Doch zuvor muss ein entscheidendes Problem gelöst werden, bevor dieser Wechsel realistisch wird. Lewis Hamilton befindet sich mit 41 Jahren unbestreitbar im Herbst seiner Karriere. Seine Entscheidung über eine Fortsetzung wird maßgeblich davon abhängen, wie konkurrenzfähig Ferraris neuer SF-26 sein wird.

Beim Saisonauftakt 2026 in Australien belegte der siebenmalige Weltmeister den vierten Platz, während er weiterhin auf sein erstes Podium für Ferrari wartet.

Sollte Hamilton nach dieser Saison weitermachen, würde er laut vielen Insidern wahrscheinlich bis 2027 oder 2028 weiterfahren. Danach wird möglicherweise eines der begehrtesten Cockpits der Formel 1 frei. Ein Name, der oft als künftiger Nachfolger genannt wird, ist Oliver Bearman.

Der junge Brite beeindruckte in den Nachwuchskategorien und zog viel Aufmerksamkeit auf sich, als er 2024 unerwartet ein Rennen für Ferrari in Saudi-Arabien bestritt. Seine starke Performance dort sicherte ihm für 2025 ein festes Cockpit bei Haas.

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Bearman sammelte bereits zehn Strafpunkte

Seine erste volle Saison in der Formel 1 begann holprig. An seinem allerersten Rennwochenende in Australien verunfallte Bearman bereits in beiden Freien Trainings. Ferrari hat zwar Verständnis dafür, dass junge Piloten in ihrem Debütjahr das Limit suchen, doch auch danach war er in verschiedene Vorfälle verwickelt.

Bearman musste häufig bei den Stewards vorstellig werden und sammelte in nur einer Saison bereits zehn Strafpunkte auf seiner Superlizenz. Vor allem Situationen unter Roter Flagge sorgten für Probleme. In Monaco erhielt er eine Startplatzstrafe von zehn Plätzen und Strafpunkte, weil er während einer Rotphase ein anderes Auto überholt hatte.

Einige Rennen später ging es beim Training in Silverstone erneut schief. Dort verlangsamte er unter Rot nicht ausreichend, verlor die Kontrolle über seinen Boliden und schlug in die Barrieren ein. Für diesen Vorfall kassierte er erneut eine harte Strafe und vier zusätzliche Strafpunkte.

Bearman gab später selbst zu, dass die erste Hälfte seines Rookie-Jahres voller „sehr kostspieliger Fehler“ war. Seine restlichen Strafpunkte sammelte er bei den Rennen in Italien, Brasilien und Abu Dhabi.

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In der Formel 1 bleiben Strafpunkte zwölf Monate lang auf der Lizenz bestehen. Daher muss Bearman bis Ende Mai vorsichtig agieren, bevor ein Teil seiner Punkte verfällt. Sollte er in der Zwischenzeit weitere Punkte sammeln, droht ihm sogar eine Rennsperre.

Das könnte seine Chancen bei Ferrari ernsthaft gefährden. Der italienische Rennstall sucht nämlich einen Fahrer, der sofort siegfähig ist. Ferrari hat seit fast zwanzig Jahren keinen Weltmeistertitel mehr gewonnen und will kein Risiko mit einem unerfahrenen Piloten eingehen, der noch zu viele Fehler macht.

Charles Leclerc unterliefen in seinen frühen Jahren bei Sauber ebenfalls Fehler, bevor er bei Ferrari zu einem konstanten Top-Fahrer reifte. Die Frage ist jedoch, ob Ferrari erneut so viel Geduld aufbringen möchte.

Bearman gilt nach wie vor als eines der größten Talente aus der Ferrari Driver Academy. Doch wenn er es 2026 nicht schafft, seine Fehlerquote zu senken, könnte sein Traum, Hamilton eines Tages bei Ferrari zu beerben, schnell platzen.

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