Formel 1 Mercedes enthüllt bizarren Grund für Russell-Ausfall beim GP von Kanada Von A. Schenk 31. Mai 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 George Russell Mercedes Mercedes klärt Ursache für Russell-Aus: Warum der Kanada-GP vorzeitig endete Technikchef James Allison bestätigte, dass ein schwerwiegender Defekt an der Batterie der Power Unit für das Aus des Briten in Runde 30 verantwortlich war. George Russell lag zu diesem Zeitpunkt in Führung und war in einen intensiven Zweikampf mit seinem Teamkollegen Andrea Kimi Antonelli verwickelt. In einer Videobotschaft des Teams lieferte Allison weitere Details zu dem Defekt. „Es war ein massiver Schaden an der Antriebseinheit, verursacht durch einen katastrophalen Ausfall der Batterie, die nach einem Drittel der Renndistanz komplett den Geist aufgab und Georges Rennen beendete.“ Laut dem Mercedes-Verantwortlichen wies die Batterie nach der Untersuchung deutliche Spuren schwerer Überhitzung auf. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Kanada vielleicht das stärkste Wochenende von Mercedes „Am Ende des Rennens konnten wir sehen, dass die Batterie in einem ziemlich schlechten Zustand war. Es gab Hitzeschäden.“ „Wir müssen in den kommenden Tagen und Wochen genau herausfinden, was das verursacht hat, und das Problem beheben.“ Dabei erlebte Mercedes in Kanada eigentlich eines seiner stärksten Wochenenden des Jahres. Das Team führte ein umfangreiches Upgrade-Paket ein, das sofort Ergebnisse lieferte. Russell kämpfte um den Sieg, während Antonelli erneut eine beeindruckende Form an den Tag legte. Der Ausfall von Russell sorgte jedoch dafür, dass die Erfolgsgeschichte einen bitteren Beigeschmack erhielt. Die Auswirkungen auf die Meisterschaft sind erheblich. Artikel geht weiter unter dem Bild. Nach dem Ausfall von Russell fuhr Antonelli zu seinem vierten Sieg in Folge. Damit baute der junge Italiener seinen Vorsprung in der Tabelle auf 43 Punkte aus. Diversen Statistiken zufolge ist Antonelli zudem der erste Fahrer, der seine ersten vier Grand-Prix-Siege hintereinander erzielen konnte. Russell reagierte nach dem Rennen sichtlich enttäuscht, versuchte aber, die Perspektive zu wahren. „Im Moment kann er sich den Titel nur noch selbst nehmen.“ „Es fühlt sich an, als wollten die Götter nicht, dass ich in diesen Kampf eingreife, wenn ich mir das Safety-Car-Timing in Japan, das Aus im Qualifying in China und jetzt den Ausfall in Führung liegend ansehe.“ Dennoch gab er sich nicht geschlagen. „Der Druck ist weg, ich werde jedes Rennen genießen, versuchen jedes Rennen zu gewinnen und ich habe nichts zu verlieren.“ „Es ist frustrierend und ich will in diesem Kampf dabei sein, daher hoffe ich, dass sich das Blatt wendet.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach seinem Fahrer umgehend sein Vertrauen aus. „In den letzten Rennen lief einiges gegen ihn. Heute waren definitiv viele Punkte drin. Er lag in Führung.“ „Aber wenn es einen Mann im Fahrerlager gibt, den ich wegen seiner Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit wählen würde, dann ist es George.“ Wolff verwies dabei auf Russells Karriere, in der er sich schon oft nach Rückschlägen zurückgekämpft hat. Der Österreicher betonte zudem, dass die Saison noch lange nicht entschieden sei. „Es stehen noch siebzehn Rennen an, wenn meine Rechnung stimmt. Es gibt noch so viele Punkte zu holen.“ „Morgen aufwachen, verarbeiten, vergessen, weitermachen und so gut wie möglich fahren. Genau das wird er tun.“ Fokus auf der Ursachenforschung Für Mercedes liegt der Fokus nun vor allem darauf, die präzise Ursache des Batterieschadens zu ermitteln. Das Team will verhindern, dass ein vergleichbares Problem erneut auftritt. Diese Untersuchung erhält zusätzliche Dringlichkeit, da das nächste Rennen in Monaco stattfindet. Auf dem engen Stadtkurs sind Überholmanöver extrem schwierig, weshalb die technische Zuverlässigkeit eine noch größere Rolle spielt. Trotz der Enttäuschung macht das Wochenende in Kanada Mercedes auch Hoffnung. Die neuen Teile scheinen das gewünschte Leistungsniveau gebracht zu haben. Wenn das Team die Zuverlässigkeitsprobleme schnell in den Griff bekommt, kann es in den kommenden Rennen erneut um Siege mitfahren. Für Russell ist das essenziell, denn mit einem Rückstand von 43 Punkten kann er sich kaum weitere kostspielige Ausfälle erlauben. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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