Formel 1 McLaren-Boss schießt in geleaktem Brief an FIA-Präsidenten erneut gegen Mercedes Formula 1 drivers Lando Norris and Oscar Piastri of the McLaren Mastercard Formula 1 Team, George Russell and Kimi Antonelli of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team, Max Verstappen and Isack Hadjar of Oracle Red Bull Racing, Charles Leclerc and Lewis Hamilton of Scuderia Ferrari HP, Alexander Albon and Carlos Sainz of the Atlassian Williams F1 Team, Liam Lawson and Arvid Lindblad of Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team, Lance Stroll and Fernando Albon of the Aston Martin Aramco Formula 1 Team, Esteban Ocon and Oliver Bearman of the TGR Haas F1 Team, Nico Hulkenberg and Gabriel Bortoleto of the Audi Revolut F1 Team, Pierre Gasly and Franco Colapinto of the BWT Alpine F1 Team, and Valtteri Bottas and Sergio Perez of the Cadillac Formula 1 Team participate in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 17. Mai 2026 Alpine F1-News Formel 1 Mohammed Ben Sulayem Zak Brown F1-Zoff um Teambesitz und Allianzen: Die Spannungen im Fahrerlager spitzen sich weiter zu. McLaren-CEO Zak Brown hat einen sechsseitigen Brief an FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem geschickt, mit der Aufforderung, die sportliche Integrität gegen die wachsende Verflechtung zwischen den Teams zu schützen. Der Brief ist eine direkte Reaktion auf Berichte, wonach Mercedes-Teamchef Toto Wolff Interesse an der Beteiligung haben soll, die das Investmentkonsortium Otro Capital an Alpine hält. Brown hat seinen Standpunkt bereits mehrfach öffentlich vertreten, eskalierte die Angelegenheit nun jedoch durch ein formelles Schreiben an den Automobil-Weltverband. In dem Brief nennt er keine Namen spezifischer Teams, doch seine Botschaft ist unmissverständlich: Weitere Allianzen zwischen Formel-1-Teams müssen gestoppt werden. Lies auch: FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Nicht gesund für den Sport „Es gilt für alle. A- und B-Teams, Miteigentum, unabhängig davon, wer es ist. Ich lehne das ab. Ich halte es nicht für gesund für den Sport.“ „Aber es ist nicht persönlich gegen ein bestimmtes Team oder eine Einzelperson gerichtet“, sagte Brown zuvor am McLaren-Werk. In dem Brief führt Brown Beispiele aus der bestehenden Red-Bull-Struktur an, um seine Einwände zu untermauern. Red Bull Racing und die Racing Bulls sind derzeit die einzigen zwei Teams mit einem formellen A-B-Team-Setup, bei dem regelmäßig Personal ausgetauscht wird. Artikel geht weiter unter dem Bild. Der Zusammenhalt zwischen den beiden Teams wirft Fragen über die sportliche Unabhängigkeit auf. Der jüngste Wechsel von Laurent Mekies von den Racing Bulls zu Red Bull Racing nach der Entlassung von Christian Horner ist für Kritiker ein Paradebeispiel dafür, wie diese Verflechtung in der Praxis funktioniert. Das Interesse von Wolff an den Alpine-Anteilen macht die Situation komplexer. Otro Capital, das 24 Prozent an Alpine hält, will diese Anteile verkaufen. Neben Wolff soll auch ein von Christian Horner geführtes Konsortium Interesse zeigen. Falls Mercedes eine Beteiligung an Alpine erwirbt, entsteht eine zweite A-B-Team-Konfiguration in der Formel 1. Brown will dies verhindern und fordert die FIA auf, bereits jetzt entsprechende Regeln vorzuschlagen. Im gleichen Zeitraum mischte sich auch Günther Steiner in die Diskussion ein, jedoch mit einem anderen Ansatz. Der ehemalige Haas-Teamchef forderte Wolff auf, das Motoren-Lieferabkommen mit McLaren zu beenden. McLaren nutzt derzeit Mercedes-Motoren und tritt damit als Kundenteam gegen seinen direkten Konkurrenten an. Wolff hatte zuvor bereits angedeutet, dass Mercedes die Anzahl der Kundenteams langfristig reduzieren möchte. Der Hintergrund von Steiners Bemerkung ist teilweise wettbewerbsbedingt. McLaren zeigte in Miami, dass die Lücke zu Mercedes deutlich kleiner geworden ist, und nach den Updates, die das Team nach Florida mitbrachte, war der Leistungsunterschied minimal. Unabhängigkeit des Feldes unter massivem Druck Lando Norris und Oscar Piastri holten ein Doppel-Podium und Norris war nur drei Sekunden vom Sieger Andrea Kimi Antonelli entfernt. Aus dieser Perspektive ermöglicht der Motorenvertrag McLaren einen direkten Angriff auf die Wettbewerbsfähigkeit von Mercedes. FIA-Präsident Ben Sulayem hat sich bereits früher kritisch zu Miteigentümerschaften in der Formel 1 geäußert und signalisiert, dass der Verband die Angelegenheit genauer untersucht. Der Präsident stellte klar, dass er persönlich kein Freund davon ist, wenn zwei Teams den gleichen Eigentümer haben, räumte jedoch gleichzeitig ein, dass die juristische Lage komplex ist. Wenn mehrere Teams von überschneidenden Eigentümern und Anteilseignern gesteuert werden, steht die Unabhängigkeit des Feldes unter Druck. Brown setzt mit seinem Brief den Ton für eine Debatte, die in den kommenden Monaten wahrscheinlich an Intensität zunehmen wird. Lies auch: George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Lies auch: Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Formel 1 George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Formel 1 Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Formel 1 Helmut Marko meldet sich zurück und benennt die größte Gefahr für Mercedes: „Das ist ihre einzige Schwäche“ Formel 1 Jeremy Clarkson teilt gegen F1-Pilot aus nach desaströsem Besuch auf seinem Bauernhof Formel 1 Isack Hadjar nach Platz fünf beim Kanada-GP: „Wo ist unser Speed geblieben?“
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