Formel 1 Max Verstappen will seine gesamte Karriere bei Red Bull verbringen SHANGHAI, CHINA - MARCH 15: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on prior to the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 15, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Sam Bagnall/Sutton Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603150194 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 20. Mai 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Wie ein Damoklesschwert: Max Verstappens Formel-1-Zukunft hängt am seidenen Faden David Coulthard glaubt, dass Max Verstappen den Rest seiner gesamten Formel-1-Karriere bei Red Bull verbringen wird. Laut dem ehemaligen Grand-Prix-Piloten biete kein anderes Team Verstappen die gleiche Freiheit und den Raum, komplett er selbst zu sein. Coulthard äußerte sich dazu im Up To Speed-Podcast. Der Schotte ist davon überzeugt, dass gerade die einzigartige Kultur innerhalb von Red Bull dafür sorgt, dass Verstappen keinen Grund für einen Wechsel zu einem Konkurrenten hat. „In meinen Augen wird Max nirgendwo hingehen, denn es gibt kein anderes Formel-1-Team, das es ihm erlauben würde, er selbst zu sein.“ Laut Coulthard würden Teams wie Ferrari, Mercedes oder McLaren deutlich strenger mit einem Fahrer von Verstappens Profil umgehen. Coulthard wies darauf hin, dass Red Bull anders agiert als traditionelle Hersteller. Das Team investiert nicht nur in die Performance, sondern auch in die Persönlichkeit des Fahrers. Damit bezieht er sich auf die Freiheit, die Verstappen genießt, um außerhalb der Formel 1 in anderen Rennklassen aktiv zu sein und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Der Schotte verknüpfte seine Analyse mit einer persönlichen Erinnerung an Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Als Coulthard während seiner aktiven Karriere mit Red Bull verhandelte, fragte er Mateschitz, was dieser von ihm erwarte. Laut Coulthard antwortete der Österreicher ebenso simpel wie geheimnisvoll. „Sei du selbst,“ lautete die Devise des 2022 verstorbenen Gründers des Red-Bull-Konzerns. Genau dieses Prinzip sieht Coulthard auch heute noch in der Zusammenarbeit zwischen Red Bull und Verstappen verwirklicht. „Max ist er selbst.“ Laut Coulthard macht dies die jüngsten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Mercedes oder Aston Martin wenig glaubwürdig. Die Aussagen fallen in eine bemerkenswerte Phase für Verstappen, in der er erneut zeigte, wie breit gefächert sein Interesse am Motorsport ist. Der Niederländer nahm kürzlich am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Dieses Rennwochenende endete für Verstappen und sein Team letztlich enttäuschend. Lange Zeit sah es so aus, als würde der Mercedes von Verstappen dem Sieg entgegensteuern, doch in der Schlussphase gab es durch einen Defekt an der Antriebswelle einen herben Rückschlag. Das Team konnte die Probleme nicht mehr beheben und fiel trotz eines Vorsprungs von 28 Sekunden im früheren Rennverlauf auf den 38. Platz zurück. Dennoch erhielt Verstappen viel Lob für seine Performance während des Wochenendes. Die Teamkollegen Jules Gounon und Daniel Juncadella priesen vor allem seinen Speed, sein technisches Feedback und seinen professionellen Ansatz. Laut Coulthard zeigt gerade ein solcher Auftritt, wie groß Verstappens Leidenschaft für den Rennsport wirklich ist. Coulthard sieht darin eine Bestätigung, dass Verstappen vor allem durch die reine Liebe zum Motorsport motiviert wird und nicht nur durch kommerzielle Interessen. Neben den Aussagen von Coulthard kam auch eine bemerkenswerte Geschichte aus Verstappens Anfangszeit bei Red Bull wieder an die Öffentlichkeit. Helmut Marko enthüllte, dass Christian Horner anfangs gegen die Beförderung von Verstappen zu Red Bull Racing war. 2016 hatte Verstappen erst vier Rennen für Toro Rosso bestritten, als Red Bull entschied, ihn in das A-Team zu befördern. Horner hielt dies laut Marko für viel zu früh. Seiner Aussage nach fanden viele Leute Verstappen damals zu jung und unerfahren für ein Top-Team. „Christian Horner war mit der Beförderung von Max nach nur vier Rennen im Jahr 2016 nicht einverstanden.“ Auch Carlos Sainz soll damals enttäuscht gewesen sein, dass nicht er für den Aufstieg ausgewählt wurde. Dennoch hielt Red Bull an Verstappen fest, da das Management von seinem außergewöhnlichen Talent überzeugt war. Diese Wahl erwies sich letztlich als eine der erfolgreichsten Entscheidungen in der Geschichte der modernen Formel 1. Verstappen gewann beim Großen Preis von Spanien 2016 direkt sein erstes Rennen für Red Bull. Seitdem entwickelte er sich zum viermaligen Weltmeister und zum Gesicht des Teams. Sein aggressiver Fahrstil, sein Speed und seine mentale Stärke machten ihn zu einem der dominantesten Fahrer seiner Generation. Trotz regelmäßiger Wechselgerüchte bleibt Verstappen selbst angesichts der Spekulationen meist ruhig. Sein aktueller Vertrag bei Red Bull läuft offiziell noch bis Ende 2028. Laut Coulthard ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Verstappen auch darüber hinaus bei Red Bull bleiben wird – mit einer Kombination aus sportlicher Freiheit, Vertrauen und einem Umfeld, in dem er vollkommen er selbst sein kann. Eine Freiheit, die so nirgendwo sonst in der Formel 1 zu finden ist. Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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