Formel 1 Max Verstappen gibt deutlichen Hinweis zu seiner F1-Zukunft Von A. Schenk 22. Mai 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Max Verstappens Formel-1-Zukunft am seidenen Faden: Spektakuläre Wende hinter den Kulissen deutet sich an Max Verstappen scheint seine Zukunft in der Formel 1 abzusichern, da ernsthafte Gespräche über Anpassungen am Motorenreglement im Gange sind. Der viermalige Weltmeister reagierte auffallend positiv auf einen Vorschlag, die Energieverteilung im Jahr 2027 in Richtung eines 60-40-Verhältnisses zugunsten des Verbrennungsmotors zu verschieben. Zuvor in dieser Saison, nach dem Grand Prix von Japan, hatte der Niederländer für Unruhe im Fahrerlager gesorgt, indem er offen über einen Abschied aus der Formel 1 nachdachte. Seine Frustration richtete sich vor allem gegen das neue Motorenreglement für 2026, das seiner Meinung nach zu sehr auf das Energiemanagement und zu wenig auf reines Racing fokussiert war. Das Blatt scheint sich nun zu wenden. Im Vorfeld des Grand Prix von Kanada äußerte sich Verstappen, der bis Ende 2028 bei Red Bull unter Vertrag steht, spürbar optimistischer. Den Vorschlag zur Regeländerung bezeichnete er als das Minimum, auf das er gehofft hatte. Der Niederländer gab an, dass der Sport diese Anpassung dringend benötige und dass ihn die Entwicklungen mit Blick auf seine Zukunft in der Königsklasse deutlich beruhigter stimmen. „Es geht absolut in die richtige Richtung“, so Verstappen. Lies auch: Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Verstappen will vor allem ein gutes Produkt „Es war das Minimum, worauf ich gehofft habe, und ich finde es sehr gut, dass sie das tun wollen. Das ist absolut das, was der Sport braucht.“ Auf die Frage, ob die vorgeschlagenen Änderungen seine Chancen auf einen Verbleib in der Formel 1 erhöhen, fand der Red Bull-Pilot klare Worte. „Ja, absolut. Ich möchte einfach ein gutes Produkt in der Formel 1, und das wird das Produkt definitiv verbessern.“ Verstappen erklärte zudem, warum es für ihn um mehr als nur den Kampf um Siege geht. Was er zuvor über die Änderungen sagte, die hoffentlich im nächsten Jahr stattfinden, werde enorm helfen, denn für ihn gehe es immer um das Gesamtprodukt und das Erlebnis für alle, die den Sport verfolgen. „Ich denke, dass das Produkt dadurch besser wird und dass dann natürlich auch der Spaßfaktor zunimmt“, so der Niederländer. Mehrere Fahrer und Teams haben ihre Bedenken hinsichtlich der aktuellen Verteilung von Elektro- und Verbrennungsleistung geäußert, die in der Praxis zu unvorhersehbaren Geschwindigkeitsunterschieden auf den Geraden führt. Verstappen war dabei eine der lautesten Stimmen, steht aber mit seiner Kritik an den in dieser Saison eingeführten Regeln keineswegs allein da. Text geht unter dem Bild weiter. Keine Bestätigung, aber ein deutliches Signal Auf die Frage, ob er damit bestätige, im nächsten Jahr definitiv weiterzufahren, wählte Verstappen eine differenzierte Formulierung. „Es wird das Produkt verbessern, das bedeutet also, dass ich glücklicher damit bin, und das ist es, was ich in der Formel 1 weiterhin machen möchte.“ Ein direktes Ja oder Nein wollte er nicht geben. „Ich sage nicht Ja oder Nein, das spielt keine Rolle. Ich bin zufrieden mit dem Punkt, an dem ich jetzt stehe, das Team macht wirklich Fortschritte und das ist auch sehr spannend zu sehen.“ Neben seinen Aussagen zu den Regeländerungen ließ Verstappen auch durchblicken, dass Red Bull spürbare Schritte nach vorne macht. Die verbesserte Performance des Autos an den vergangenen Rennwochenenden gibt ihm Vertrauen, auch wenn der Rückstand auf die absolute Spitze für das Team aus Milton Keynes vorerst ein Thema bleibt. Dennoch schwang in seinen Worten auch eine deutliche Warnung mit. Verstappen befürchtet nämlich, dass die vorgeschlagenen Änderungen noch an politischen Spielchen innerhalb des Sports scheitern könnten. „Deshalb müssen wir abwarten, bis es vollständig bestätigt ist. Aber das muss unbedingt passieren“, so der Champion. Er fügte hinzu, dass er ohnehin immer weitermachen wollte, aber eben auch Veränderungen sehen wollte. „Ich wollte sowieso immer weitermachen, aber ich wollte auch gerne Veränderungen sehen, und ich denke, dass die Veränderung, die jetzt im Gange ist, absolut sehr, sehr positiv ist – ich würde sagen, fast zurück zum Normalzustand. Das ist also gut“, erklärte Verstappen. Mit diesen Worten zeichnet der Niederländer das Bild eines Piloten, der motiviert bleibt, aber gleichzeitig kritisch beobachtet, ob die Versprechen innerhalb der Formel 1 auch tatsächlich umgesetzt werden. Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Formel 1 Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Formel 1 Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Formel 1 Monaco-GP wirft F1-Plan über Bord: Überholhilfe gestrichen Formel 1 Kimi Antonelli legt sich fest: Das ist sein Favorit auf den Sieg beim Monaco-GP Formel 1 Lewis Hamilton beendet Gerüchte – Oliver Bearman reagiert prompt