Formel 1

Lewis Hamilton bläst zur Attacke auf Verstappen: „Das ist echtes Racing“

Lewis Hamilton bläst zur Attacke auf Verstappen: „Das ist echtes Racing“
SHANGHAI, CHINA - MARCH 22: Sprint winner Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari and Third placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talk in parc ferme during the Sprint ahead of the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 22, 2025 in Shanghai, China. (Photo by Bryn Lennon - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Lewis Hamilton hat sich bei Ferrari komplett neu erfunden.

Nach einer schwierigen ersten Saison bei der Scuderia, in der er oft mit dem Auto zu kämpfen hatte, zeigt sich der Brite nun deutlich positiever und konkurrenzfähiger. Sein Podestplatz beim Großen Preis von China unterstreicht, dass die Zusammenarbeit mit Ferrari endlich Früchte trägt.

Der SF-26 fühlt sich laut Lewis Hamilton deutlich besser an als sein Vorgänger. Während er im Jahr 2025 noch Mühe hatte, Vertrauen in das Auto zu finden, scheint er sich nun viel wohler zu fühlen.

Das schlägt sich auch direkt in besseren Leistungen auf der Strecke nieder. Ferrari hat damit einen wichtigen Schritt in Richtung Spitze gemacht, auch wenn Mercedes vorerst der Maßstab bleibt.

Auffallend ist, dass sich Hamilton auch in die Debatte um das neue Reglement für 2026 einmischt, das im Sport für viel Diskussionsstoff sorgt. Während Piloten wie Max Verstappen und Carlos Sainz Kritik üben, wählt Hamilton einen nuancierteren Ansatz.

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Hamilton räumt Schwachpunkte ein

Der siebenmalige Weltmeister sieht in dieser neuen Ära sowohl Nachteile als auch Chancen.

„Es ist einfach spannend, dass dies eine neue Ära für den Sport ist”, sagt Hamilton.

„Jedes Mal, wenn neue Regeln kommen, ist es interessant zu sehen, wo alle stehen.”

Dennoch räumt der Brite ein, dass das neue Reglement auch Schattenseiten hat.

„Es gibt Dinge, die ich nicht mag, wie den Energieeinsatz und das Lift-and-Coasting. Das ist nicht ideal.”

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Dennoch überwiegt bei Hamilton das positive Gefühl, vor allem wenn es um das Racing an sich geht. Er verweist auf sein Duell mit Teamkollege Charles Leclerc in China als Beispiel dafür, wie intensiv und unterhaltsam die Rennen geworden sind.

„Das Rennen mit Charles war eines der spaßigsten Rennen, die ich je hatte”, stellt er fest.

Hamilton wehrt sich auch gegen die Kritik, dass der Rennsport durch die neuen Regeln künstlich geworden sei.

„Es ist einfach echtes Racing”, sagt er. Hamilton vergleicht es mit dem Kartsport, wo die Zweikämpfe ebenfalls ständig hin und her gehen.

„Niemand nennt das Fake-Racing. Das hier ist genau dasselbe.”

Innerhalb des Paddocks scheint sich mehr Konsens darüber zu bilden, dass die Rennen selbst nicht das größte Problem sind. Der Fokus liegt eher auf dem Qualifying, wo die Fahrer manchmal durch das Energiemanagement an Speed verlieren. Die FIA hat daher bereits kleine Anpassungen für Suzuka vorgenommen, um dieses Problem zu entschärfen.

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