Formel 1

Lando Norris verliert das Selbstvertrauen und kürt Konkurrenten zum neuen F1-Weltmeister

Lando Norris verliert das Selbstvertrauen und kürt Konkurrenten zum neuen F1-Weltmeister
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 11: Lando Norris of Great Britain and McLaren Mastercard F1 Team walks in the paddock during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 11, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

Norris lacht über Titelambitionen für 2026

Obwohl Lando Norris als amtierender Weltmeister in die Formel 1 Saison 2026 geht und somit mit der Startnummer 1 auf seinem McLaren antritt, wird George Russell von vielen als der große Favorit auf den Titel gehandelt.

Norris reagierte darauf gegenüber Sky Sports F1 gewohnt locker mit den Worten: „Er ist ehrlich gesagt der große Favorit. Ich stimme den Buchmachern voll und ganz zu“, woraufhin er lachen musste.

George Russell selbst relativiert diesen Status. „Ich habe ehrlich gesagt nicht viel gefühlt, als ich das gehört habe“, erklärte er gegenüber den anwesenden Medienvertretern. „Ich habe schon seit geraumer Zeit das Gefühl, dass ich bereit bin, um eine Weltmeisterschaft zu kämpfen. Ob die Leute das nun sagen oder nicht, ändert nichts an meiner Herangehensweise. Ich arbeite hart. Das Team tut das auch, jeder hier reißt sich den Allerwertesten auf, um das Maximum aus dem neuen Reglement herauszuholen.“

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Neustart

Die Saison 2026 bedeutet einen radikalen Neustart für den Sport. Die Autos werden kürzer, leichter und erhalten eine aktive Aerodynamik.

Die neue Motorenformel setzt auf eine 50/50-Verteilung zwischen elektrischer Leistung und Verbrennungskraft. Bei den jüngsten Testfahrten in Barcelona hinterließ Mercedes einen starken Eindruck. Gerüchten zufolge spulte das Team die meisten Runden ab.

Damit scheint Mercedes den Rückschlag aus der Ground-Effect-Ära überwunden zu haben, einer Periode, in der das Team mit massiven Problemen wie Porpoising zu kämpfen hatte.

Russell sieht die neuen Regeln als Chance. „Ich bin ehrlich gesagt sehr begeistert von dieser Herausforderung. Es ist nämlich eine enorme Aufgabe, sich an diese neuen Autos anzupassen: das Energiemanagement, die Rekuperation über die Batterien, das Verständnis des Boost-Systems, die Overtake-Modi, die aktive Aero…

„Es gibt viele Dinge, die wir sehr schnell lernen müssen. Aber ich denke, dass ich davon profitieren kann. Ich fühle mich selbstbewusst, auch was das Team angeht“, so Russell weiter.

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Norris und Russell kennen sich schon lange. Sie kämpften bereits 2018 um den Titel in der Formel 2, den Russell damals für sich entschied. Seit 2019 fahren sie gemeinsam in der Formel 1.

„George und ich verstehen uns gut. Wir sprechen nicht jeden Tag miteinander, aber es gibt viel gegenseitigen Respekt. Er zeigt mir das auch, und ich glaube fest daran, dass er in der Zukunft eine Meisterschaft gewinnen wird, ob das nun dieses oder nächstes Jahr ist, spielt keine Rolle“, sagte Norris.

„Ich habe meine Duelle mit ihm genossen. Er ist ein toller Kerl, also hat es mir Spaß gemacht.“

Trotz des harten Wettbewerbs ist also Platz für Wertschätzung. Dass beide Piloten nun am Vorabend ihrer vielleicht wichtigsten Saison stehen, macht die Situation zusätzlich interessant.

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