Formel 1 Lando Norris schlägt nach neuem McLaren-Upgrade in Kanada Alarm LUSAIL CITY, QATAR - NOVEMBER 27: Lando Norris of Great Britain and McLaren looks on in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Qatar at Lusail International Circuit on November 27, 2025 in Lusail City, Qatar. (Photo by Clive Mason/Getty Images) Von A. Schenk 23. Mai 2026 F1-News Formel 1 Lando Norris McLaren McLaren mit Updates in Montreal: Lando Norris nutzt Upgrades im Sprint-Qualifying trotz kleinerer Unsicherheiten Lando Norris hat nach dem Sprint-Qualifying in Kanada eingeräumt, dass McLaren die neuesten Upgrades noch nicht vollständig versteht. Trotz dieser Ungewissheit sicherte sich der Brite den dritten Startplatz hinter den beiden Mercedes von George Russell und Kimi Antonelli. Russell holte sich die Pole-Position für den Sprint mit einer Bestzeit von 1:12,965 Minuten, während Antonelli neben ihm in der ersten Reihe steht. Norris beendete die Session als Dritter, Oscar Piastri wurde Vierter, womit McLaren an der Spitze des Feldes weiterhin stark vertreten ist. Dennoch verlief der Auftakt des Wochenendes für Norris alles andere als reibungslos. Während des einzigen Freien Trainings des Sprint-Wochenendes fehlte ihm das Vertrauen in die Balance des MCL40. Vor allem das Verhalten des Autos in den langsamen Kurven und in den Bremszonen sorgte für Verunsicherung. „Nach heute Morgen waren wir besorgt, wie weit wir zurücklagen und vor allem über das mangelnde Vertrauen in das Auto“, erklärte Norris gegenüber F1TV. Lies auch: Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen McLaren schöpft Potenzial des neuen Pakets noch nicht aus McLaren entschied sich daraufhin, im Hinblick auf das Sprint-Qualifying verschiedene Anpassungen vorzunehmen, die sich auszahlten. Norris fühlte sich in SQ3 zum ersten Mal richtig wohl im Wagen und fuhr schlussendlich die drittschnellste Zeit. „Eigentlich ist es ein sehr gutes Ergebnis und eine angenehme Überraschung“, sagt er. „Wir haben einige Änderungen vorgenommen und damit einen guten Schritt gemacht.“ Dennoch gab Norris zu, dass McLaren noch nicht alles aus dem neuen Paket herausholt. Einige Komponenten scheinen vorerst sogar wieder vom Auto zu verschwinden. „Wir brauchen mit bestimmten Teilen mehr Zeit und werden einige Upgrades wahrscheinlich nächste Woche oder erst in Barcelona wieder mitbringen“, so Norris. Damit bestätigte er indirekt, dass McLaren sich dazu entschieden hat, an diesem Wochenende nicht alle neuen Teile einzusetzen. Das Team möchte erst besser verstehen, wie die Updates genau funktionieren, bevor sie vollumfänglich genutzt werden. Dieser Ansatz passt zum Sprint-Format der Formel 1: Den Teams steht an Sprint-Wochenenden nur eine Stunde Freies Training zur Verfügung, bevor das Qualifying beginnt. Das macht es extrem schwierig, umfassende technische Änderungen ausgiebig zu testen. McLaren setzt daher lieber auf eine stabile Basis als auf Komponenten, die noch unzureichend verstanden werden. Gerade auf einer Strecke wie Montreal, auf der Vertrauen beim harten Anbremsen entscheidend ist, kann ein falsches Set-up sofort viel Zeit kosten. Mercedes scheint derzeit am besten aufgestellt zu sein. Das Team brachte ebenfalls neue Teile mit nach Kanada, die auf Anhieb gut zu funktionieren scheinen. Der Circuit Gilles Villeneuve mit seinen langen Geraden und harten Bremsmanövern scheint dem aktuellen Mercedes zudem gut zu liegen. Norris beweist seine Klasse Für Norris überwiegt trotz der Probleme zu Beginn des Tages das positive Gefühl. Er war der Meinung, dass in seiner letzten Runde in SQ3 sogar noch mehr drin gewesen wäre; seine Zeit von 1:13,280 Minuten lag relativ nah an der von Russell. Das starke Comeback nach einem schwierigen Training unterstreicht erneut, warum Norris inzwischen als einer der komplettesten Fahrer im Grid gilt. Er versteht es, sich schnell anzupassen, wenn sich ein Auto nicht perfekt anfühlt, und kann gemeinsam mit seinen Ingenieuren zügig Verbesserungen erarbeiten. Für McLaren wird der Rest des Wochenendes vor allem Aufschluss darüber geben, wie konkurrenzfähig das Team über die Longruns tatsächlich ist. Die Upgrades scheinen Potenzial zu haben, doch es ist offensichtlich, dass die Ingenieure noch nicht vollständig verstanden haben, wie sie das Maximum aus dem Paket herausholen. Kanada ist somit eine wichtige Standortbestimmung für McLaren im Duell mit Mercedes. Sollte es dem Team gelingen, die Updates besser zu durchschauen, könnte im späteren Saisonverlauf ein weiterer großer Schritt in Richtung Spitze folgen. Lies auch: Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Lies auch: Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Urlauber in der Klemme: Elektroautos werden hier knallhart abgewiesen Formel 1 Toto Wolff sieht Titelkampf eskalieren: Greift der Mercedes-Teamchef jetzt ein? Formel 1 Verkürzung der Grands Prix ab 2027 möglich: „Sonst kommen sie nicht ins Ziel“ Formel 1 Monaco-GP wirft F1-Plan über Bord: Überholhilfe gestrichen Formel 1 Kimi Antonelli legt sich fest: Das ist sein Favorit auf den Sieg beim Monaco-GP Formel 1 Lewis Hamilton beendet Gerüchte – Oliver Bearman reagiert prompt