Formel 1

Hiobsbotschaft für Verstappen kurz vor dem Japan-Qualifying

Hiobsbotschaft für Verstappen kurz vor dem Japan-Qualifying
SINGAPORE, SINGAPORE - OCTOBER 03: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on during practice ahead of the F1 Grand Prix of Singapore at Marina Bay Street Circuit on October 03, 2025 in Singapore, Singapore. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Abwärtstrend setzt sich fort: Red Bull Racing gerät immer tiefer in die Krise

Die Probleme bei Red Bull häufen sich am Rennwochenende in Japan weiter an, wo Max Verstappen und Teamkollege Isack Hadjar deutlich gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen geraten sind.

Aus den Long-runs im zweiten Freien Training geht hervor, dass vor allem Mercedes derzeit einen ordentlichen Vorsprung hat, was die Sorgen innerhalb des Teams weiter befeuert.

Nach dem Ende der Session gab Verstappen bereits zu Protokoll, dass Red Bull noch immer mit unerklärlichen Problemen zu kämpfen hat.

„Wir haben noch ein paar Probleme, die wir nicht verstehen“, ließ der Niederländer wissen.

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Verstappen eine Sekunde langsamer als die Mercedes-Piloten

Er klagte zudem über die Balance des RB22, wobei vor allem Untersteuern ein großes Problem darstellt. Dies deutet darauf hin, dass dem Team nicht nur Speed fehlt, sondern man auch mit der Abstimmung des Autos hadert, was konstante Leistungen erschwert.

Die Zahlen aus den Rennsimulationen unterstreichen diese Sorgen. Verstappen notierte eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:36.456 während seines Long-runs. Das war zwar schneller als Teamkollege Isack Hadjar, aber gut eine Sekunde langsamer als die Zeiten von George Russell und Kimi Antonelli im Mercedes.

Russell und Antonelli fuhren zudem auf den Medium-Reifen. Dieser Unterschied ist signifikant, da die meisten Top-Teams ihre Long-runs auf den Mediums absolvierten, während Red Bull als einziger Rennstall auf die harte Mischung setzte.

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Diese abweichende Strategie macht den Vergleich komplex, doch das Gesamtbild bleibt besorgniserregend. Selbst wenn man den Reifenverschleiß und die Spritmenge berücksichtigt, scheint Red Bull schlichtweg nicht in die Nähe von Mercedes zu kommen.

Auch Ferrari steht besser da, mit Charles Leclerc, der im Schnitt eine 1:35.442 fuhr, und Lewis Hamilton, der trotz weniger konstanter Runs dennoch schneller als Verstappen war.

McLaren erlebte einen wechselhaften Tag. Oscar Piastri war in der Session zwar der Schnellste auf einer Qualifying-Runde, doch seine Rennsimulation blieb hinter Mercedes zurück. Lando Norris konnte aufgrund technischer Probleme kaum Long-runs fahren, was das Bild ihrer tatsächlichen Pace trübt.

Auffallend ist, dass selbst Fahrer außerhalb der Top-Teams, wie etwa Pierre Gasly, auf dem harten Reifen vergleichbare oder bessere Zeiten als Red Bull verbuchten. Es ist bezeichnend dafür, wie groß der Rückstand derzeit ist.

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