Formel 1 Hiobsbotschaft für Lando Norris im Vorfeld des Großen Preises von Japan MIAMI, FLORIDA - MAY 01: Lando Norris of Great Britain and McLaren attends the Drivers Press Conference during previews ahead of the F1 Grand Prix of Miami at Miami International Autodrome on May 01, 2025 in Miami, Florida. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 27. März 2026 Andrea Stella F1-News Formel 1 Lando Norris McLaren Dominierte McLaren das Feld in der vergangenen Saison noch nach Belieben, läuft es in diesem Jahr bisher deutlich mühsamer. Lando Norris steht bereits früh in der Formel 1 Saison unter Druck, nachdem ein erneuter Rückschlag seine Titelambitionen erschwert. Der McLaren-Pilot sah seine Chancen nach dem Debakel beim Grand Prix von China weiter schwinden, wo er aufgrund technischer Probleme nicht einmal an den Start gehen konnte. Die Ursache lag in einem Defekt im elektrischen Bereich der Mercedes-Power-Unit. Dieses Problem hatte schwerwiegende Folgen, da die Batterie von Norris‘ MCL40 irreparabel beschädigt wurde. Dadurch hat er nun bereits eine seiner maximal drei für die gesamte Saison erlaubten Batterien verloren, was ihn strategisch für den restlichen Verlauf des Jahres in eine anfällige Position bringt. McLaren-Teamchef Andrea Stella schaffte Klarheit über die Situation und betonte, dass beide Fahrzeuge mit elektrischen Problemen zu kämpfen hatten, wenngleich die Auswirkungen unterschiedlich ausfielen. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Das Timing trifft Norris hart „Wir verstehen die Ursache des Problems“, erklärte er. „In beiden Fällen hing es mit der elektrischen Seite der Power-Unit zusammen. Bei Lando mussten wir auf eine neue Batterie wechseln.“ Bei Teamkollege Oscar Piastri verlief es anders. Seine Batterie konnte nach einer Untersuchung gemeinsam mit Mercedes High Performance Powertrains repariert werden. „Bei Oscar konnten wir dieselbe Batterie weiterverwenden, da wir einige Reparaturen durchführen konnten“, so Stella. Der Zeitpunkt dieses Rückschlags ist für Norris besonders unglücklich. Er liegt bereits 36 Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden George Russell zurück, während McLaren in der Konstrukteurswertung sogar 80 Punkte Rückstand auf Mercedes hat. Dies unterstreicht, wie stark Mercedes in die Saison gestartet ist, während McLaren mit der Zuverlässigkeit kämpft. Artikel geht weiter unter dem Bild. Auch Piastri erlebt einen dramatischen Saisonstart. Der Australier hat noch keinen vollständigen Grand Prix absolviert und punktete lediglich mit drei Zählern im Sprintrennen von China. Damit bleibt McLaren weit hinter den Erwartungen nach den Erfolgen der vergangenen Saisons zurück. Dennoch versucht das Team vor dem Wochenende in Japan Zuversicht auszustrahlen. Stella betonte, dass die Probleme inzwischen gründlich untersucht und angegangen wurden. „Wir vertrauen zu einhundert Prozent darauf, dass HPP die richtigen Lösungen implementiert hat“, sagte er. Laut ihm sind alle Teams in gewissem Maße anfällig für diese Art von neuen technischen Herausforderungen, angesichts der einschneidenden Reglement-Änderungen für 2026. Für Norris geht es nun darum, Schadensbegrenzung zu betreiben und schnellstmöglich wieder zu punkten. Seine Titeljagd hängt bereits früh in der Saison an einem seidenen Faden. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen