Formel 1 Helmut Marko wünscht sich Rückkehr zu alten Red-Bull-Strukturen SUZUKA, JAPAN - APRIL 05: Oracle Red Bull Racing Team Consultant Dr Helmut Marko looks on in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka International Racing Course on April 05, 2024 in Suzuka, Japan. (Photo by Clive Mason/Getty Images) Von A. Schenk 4. April 2026 F1-News Formel 1 Helmut Marko Isack Hadjar Max Verstappen Mit Helmut Marko verliert die Formel 1 im Winter 2025 eine echte Ikone der Königsklasse. Helmut Marko ist zwar bei Red Bull ausgeschieden, doch vom Radar verschwunden ist er keineswegs. Monate nach seinem Abschied als Senior Advisor zum Ende des Jahres 2025 hält der Österreicher weiterhin regelmäßig Kontakt zu dem Team, das er zwei Jahrzehnte lang maßgeblich mitgeprägt hat. Teamchef Laurent Mekies bestätigte im Beyond the Grid-Podcast, dass Marko nach wie vor für Ratschläge zur Verfügung steht. „Helmut ist uns gegenüber sehr offen und erreichbar geblieben. Ich spreche mit ihm, genau wie die Fahrer auch.“ „Wir alle führen Gespräche mit ihm und holen uns Rat ein, auch wenn man ihn nicht mehr an der Rennstrecke sieht.“ Lies auch: Fast 20 Jahre später: Das Urteil gegen Michael Schumacher Für Verstappen war Marko ein zweiter Vater „Man schlägt nicht einfach so das Kapitel einer Person zu, die dieses Nachwuchsprogramm zwei Jahrzehnte lang mit unglaublichem Erfolg aufgebaut hat.“ „Wir zehren also nun von seinem Erbe und, wie gesagt, steht er hinter den Kulissen bereit, wenn wir ihn brauchen“, so Mekies. Marko war verantwortlich für das Juniorprogramm, das Piloten wie Max Verstappen, Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Carlos Sainz in die Formel 1 brachte. Verstappen bezeichnete ihn bereits 2018 als eine Art zweiten Vater im Rennsport-Kontext und nannte das Telefonat, in dem Marko seinen Abschied ankündigte, sehr emotional. In Australien sprach Verstappen darüber, wie sich das Fahrerlager ohne ihn anfühlt. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Vielleicht gibt es etwas weniger österreichisch angehauchte Witze von Helmut, aber ich habe ohnehin noch Kontakt zu ihm.“ „Nicht so sehr über Details am Auto, sondern einfach über das Leben.“ „Ich habe so viele Momente mit ihm geteilt, deshalb fühlt es sich in der Garage definitiv anders an. Aber man muss auch nach vorne schauen“, erklärte Verstappen. Isack Hadjar, der für 2026 in das Hauptteam aufgestiegen ist, hat ebenfalls noch immer Kontakt zu seinem ehemaligen Mentor. Marko hatte ihn damals hart kritisiert und Hadjars emotionalen Ausbruch nach einem Crash in der Einführungsrunde bei seinem Debüt in Australien im Vorjahr als beschämend bezeichnet. Hadjar reagierte nicht mit Worten, sondern mit Leistung und wurde schließlich als Verstappens Teamkollege ausgewählt. Auf die Frage, ob Marko von seinem Start bei Red Bull beeindruckt war, antwortete Hadjar in China mit einem Lächeln trocken, dass der österreichische Berater niemals beeindruckt sei. Eine Anspielung auf die hohen Standards, die der Österreicher stets anlegte. Arvid Lindblad ist der jüngste Sprössling im Red Bull-Kader und sprach mit großer Wertschätzung über die Rolle, die Marko in seiner Karriere gespielt hat. „Er hat an mich geglaubt, als andere es nicht taten. Ich bin ihm enorm dankbar, denn ohne ihn hätte es diese Chance nicht gegeben.“ „Er holte mich schon im Alter von 13 Jahren in das Red Bull-Programm. Ich finde es sehr schade, dass er nicht mehr im Paddock ist“, so Lindblad. Der junge Brite holte nach starken Auftritten in den ersten Rennen seine ersten Punkte mit Racing Bulls. Marko selbst hält sich übrigens auch nicht zurück. Über österreichische und deutsche Medien gibt der Berater weiterhin seine Meinung zur Formel 1 ab – genau so, wie er es schon immer getan hat. Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Fast 20 Jahre später: Das Urteil gegen Michael Schumacher Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab