Formel 1

Giedo van der Garde gnadenlos nach Verstappen-Misere: „Fällt wieder in sich zusammen“

Giedo van der Garde gnadenlos nach Verstappen-Misere: „Fällt wieder in sich zusammen“

Shanghai-Weekend zum Vergessen für Max Verstappen.

Der viermalige Weltmeister konnte in Shanghai keine Akzente setzen. Erlebte er im Sprintrennen am Samstag noch einen katastrophalen Start, verlief sein Beginn am Sonntag sogar noch enttäuschender. Somit stand Max Verstappen, genau wie am Samstag, erneut vor einer massiven Aufholjagd.

Als einziger Fahrer im Feld startete der Niederländer auf der Soft-Mischung. Im Jahr 2025 haben sich bereits mehrere strategische Wagnisse für Red Bull und Verstappen ausgezahlt, doch am Sonntag zockte Red Bull erneut und verlor. Unser Landsmann reichte das Feld förmlich nach hinten durch.

Auch in der Nachberichterstattung bei Viaplay steht Red Bull unter dem Mikroskop. Wie konnte es bei dem niederländischen Piloten so schiefgehen? Die weichen Reifen gaben bereits nach zehn Runden den Geist auf, der Boxenstopp dauerte mit 3,4 Sekunden viel zu lange und zehn Runden vor Schluss streikte der RB22 komplett.

„Es war nicht das Rennen von Max Verstappen“, bilanziert Giedo van der Garde.

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Verstappen wurde förmlich abgewürgt

Christijan Albers schließt sich diesen Worten an, findet aber, dass das enttäuschende Rennen in einen Kontext gesetzt werden muss.

„Er wurde eigentlich regelrecht abgewürgt, weil diese Racing Bulls vor ihm hingen“, sagt Albers.

„Vor allem auf dieser Soft-Mischung, damit hatten sie natürlich nicht gerechnet. Das lag natürlich an diesem schlechten Start.“

„Du hast einfach ein komplett anderes Rennen, wenn du folgen kannst. Mit schnelleren Autos vor dir. Dann kannst du dranbleiben. Das war es, was sie wollten.“

„Ja, und dann musste er den Kelch bis zur Neige leeren und schied aus“, schlägt Moderatorin Amber Brantsen die Brücke.

Van der Garde wunderte sich zudem besonders über die Leichtigkeit, mit der Ollie Bearman und die beiden Racing Bulls dem viermaligen Weltmeister davonfahren konnten.

„Ja, das ist schade“, sagt Giedo van der Garde.

„Er hat Glück, dass er sich zurückkämpfen konnte. Es ist einfach ein frustrierender Tag. Eigentlich ein sehr frustrierendes Wochenende. Eines, das man ganz schnell vergessen sollte.“

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