Formel 1

FIA-Präsident ebnet Weg für Rückkehr von Christian Horner

FIA-Präsident ebnet Weg für Rückkehr von Christian Horner

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem vermisst Christian Horner in der Formel 1 und hofft auf eine Rückkehr des Briten.

In Gesprächen mit einer ausgewählten Gruppe von Medienvertretern, darunter RacingNews365, ließ der FIA-Präsident durchblicken, dass er noch regelmäßig Kontakt zum ehemaligen Red Bull-Teamchef hält und davon überzeugt ist, dass ein Comeback bevorsteht.

Christian Horner verschwand Mitte 2025 aus der Königsklasse, nachdem Red Bull ihn aufgrund enttäuschender sportlicher Resultate entlassen hatte.

Es war das plötzliche Ende einer zwanzigjährigen Ära, in der der Brite das Team aus Milton Keynes zu einer der dominantesten Organisationen in der Geschichte des Sports aufbaute.

Unter seiner Leitung gewann Red Bull acht Fahrertitel mit Sebastian Vettel und Max Verstappen sowie sechs Konstrukteursmeisterschaften.

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Ben Sulayem und Horner weiterhin in Kontakt

Sein Name wurde seitdem mit Alpine und Aston Martin in Verbindung gebracht, doch zu einem konkreten Deal kam es bislang nicht. Ben Sulayem glaubt jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist.

„Christian… Wer kann den Namen Christian Horner aus dem Motorsport und der Formel 1 streichen? Das geht nicht. Er war immer erfolgreich.“

„Aber Erfolg ruft bekanntlich auch Neider auf den Plan. Wenn Sie mich fragen, denke ich, dass er dem Sport fehlt. Mir persönlich geht es jedenfalls so“, so der FIA-Präsident.

Seine Wertschätzung für Horner geht über rein sportliche Bewunderung hinaus.

„Ich habe noch Kontakt zu ihm. Er war gut für das Team und gut für den Sport.“

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„Ich finde, wir sollten ihn wieder willkommen heißen, und jemand wie er wird immer seinen Weg finden.“

„Ich sage ihm immer: Du redest zu viel, aber du meinst es nicht böse. Er hat ein reines Herz.“

Bezüglich der Frage, ob Horner selbst eine Rückkehr anstrebt, lässt Ben Sulayem keinen Zweifel aufkommen.

„Ja, er will zurückkehren. Wie ich schon sagte, spreche ich regelmäßig mit ihm. Ich habe das Gefühl, dass er zurückkommen wird. Und er wird zurückkehren.“

„Es ist, als wäre er kurz im Urlaub gewesen. Wenn jemand wie er eine solche Vergangenheit vorweisen kann, stellt man seine Glaubwürdigkeit nicht infrage.“

Ben Sulayem beschreibt die Situation als einen beidseitigen Prozess, bei dem Horner aktiv den Markt sondiert.

„Die Leute kommen einfach auf ihn zu, aber das passiert auch nicht grundlos.“

„Es muss von beiden Seiten kommen, denn woher sollen die Leute wissen, dass man interessiert ist, wenn man dieses Interesse nicht zeigt?“

„Er ruft mich an und stellt Fragen. Ich gebe keine Ratschläge. Ich liefere ihm nur einige Ideen. Dieser Mann steckt voller Wissen.“

„Seine Erfolgsbilanz ist fantastisch und ich mag ihn sehr. Er war eine echte Persönlichkeit für den Sport.“

Die Aussagen von Ben Sulayem sind bemerkenswert, da sich der FIA-Präsident selten so deutlich zu den Karriereplänen von Personen außerhalb seiner eigenen Organisation äußert.

Dass er Horner öffentlich unterstützt und betont, ihn im Sport zurückhaben zu wollen, zeigt, wie hoch der ehemalige Teamchef in seiner Gunst steht. Ob diese Rückkehr über Alpine, Aston Martin oder einen anderen Weg erfolgt, ist vorerst unklar.

Die Sperrfrist (Gardening Leave), die Horner nach seinem Abschied bei Red Bull einhalten musste, ist inzwischen verstrichen, was bedeutet, dass er formal frei ist, bei einem neuen Team anzuheuern. Geht es nach Ben Sulayem, ist es nicht die Frage nach dem Ob, sondern nach dem Wann.

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